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LG Electronics TX-ADGAG

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Bewertungen und Meinungen für LG Electronics TX-ADGAG

Leistungsdaten/Ausstattung:
Preis-Leistungs-Verhältnis:
Qualität:
Support:
Gesamtbewertung: 93%
4.75 von 5
auf Grundlage von 4 Bewertungen und 1 Nutzerkritiken.
Produktempfehlungen:
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    TeppicymonXXVII am 25.07.2006, 23:00
    Da mein altes Notebook schon ein Subnotebook war, wollte ich wieder ein Gerät aus dieser Klasse erwerben. Die Mischung zwischen geringem Gewicht, hoher Leistungsfähigkeit und Flexibilität und Akkulaufzeit ist oft schwierig in das richtige Gleichgewicht zu bringen.

    Mit dem LG TX ist es jedoch gut gelungen. Der 1,3 GHz Pentium-M bietet für mobile Bedürfnisse genügend Leistung. Mehr als eine schnellere CPU wie sie in anderen Geräten zu bekommen ist lohnt sich vor allem die Nvidia GPU dank der sich selbst auf diesem leichten, schlanken Notebook hervorragend 3D-Anwendungen betreiben lassen.

    Auch der mit 1 GB ausgebaute Speicher sollte für nahezu alle Anwendungen ausreichen.

    Das der Brenner nicht im Notebook eingebaut ist spart Platz und Gewicht, was mir sehr wichtig war, da ich ihn nur äußerst selten benötige.

    Am Notebook sind alle wichtigen Schnittstellen: Gigabit-LAN, Modem, Audio, USB, VGA sowie der Kartenleser. Das einzige was evtl. zu vermissen wäre ist Firewire.

    Der Bildschirm ist von sehr hoher Qualität. Obwohl ich selbst skeptisch auf verspiegelte Bildschirme reagiere muss ich sagen das in diesem Fall ein gutes Display gelungen ist. Zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch bei voller Displayhelligkeit hat man strahlende Farben und merkt nichts mehr vom Spiegeleffekt. Der Bildschirm ist sehr scharf und bietet mit der Widescreen-Auflösung von 1280x800 ein sehr angenehmes Blickfeld.

    Das Tastaturlayout hätte in ein paar Details besser ausfallen können. Man gewöhnt sich jedoch daran und der nicht zu geringe Tastenhub macht das wieder wett.

    Das Gewicht von kaum mehr als einem Kilo ohne Akku sorgt dafür das man das Notebook gerne auch mal auf Verdacht mitnimmt.

    Als potentielles Ärgernis kann man noch die Hitzeentwicklung bezeichnen. Bei längerer Auslastung der CPU entwickelt das Gerät eine recht hohe Gesamtwärme. Bei der normalen Arbeit ist dies jedoch nicht der Fall.

    Lüfter ist praktisch nicht zu hören und auch nur bei Auslastung aktiv.

    Da ich selbst Linux-Benutzer bin möchte ich hier noch kurz auf die Linux-Unterstützung eingehen. Ich benutze Gentoo-Linux und meine Aussagen basieren auf der Nutzung dieser Distribution und der Gentoo Live CD 2006.0.

    Zunächst war es etwas erschreckend: Die LiveCD konnte weder LAN noch WLAN ansprechen. Für LAN existiert bis hin zum aktuellen Kernel 2.6.17 kein Treiber im Kernel (Agere Gigabit Ethernet Chipsatz). Das Intel Centrino WLAN wurde zwar erkannt doch mit dem Laden der Firmware gab es Probleme.

    Deshalb musste ich zunächst eine angepasste LiveCD erstellen, die den nötigen Ethernet-Treiber an Bord hatte. Diesen gibt es derzeit von einem externen Projekt. Der Treiber macht dann jedoch einen stabilen Eindruck und es steht zu hoffen, dass er auch bald in den offiziellen Kernel einzug hält.

    Nach der üblichen Indvidualisierungsarbeit die ich auf neue Linux-Systeme anwende war ich jedoch immer positiver beeindruckt.

    WLAN ist mit Hilfe der ipw2200 Treiber und Firmware ohne Probleme in Betreib zu nehmen. USB 1/2 läuft hervorragend. Bluetooth wird ebenso über einen internen USB-Dongle angebunden und ist funktional.

    Die Widescreen-Auflösung läuft im Xorg-Server ohne Probleme sowohl mit dem 2D-Nvidia-Treiber als auch mit dem binären NVidia-Modul. Bei letzterem läuft die 3D-Beschleunigung auf anhieb! Ohne jedes Ärgernis und selbst mit Compsite-Extension d.h. Transparenz zur weiteren Erhöhung des Notebook-Genusses.

    Die Sound-Hardware läuft über hda-intel von den alsa-drivers auch ohne Auffälligkeiten.

    Probleme gibt es lediglich an zwei Stellen: Der Card-Reader der offenbar über PCMCIA angebunden wird läuft nicht, weil der Linux-Kernel den Betrieb einstellt sobald man versucht die PCMCIA-Module einzusetzen.

    Und dann lässt sich der Synaptics-Treiber zum nutzen des Scrollings des Touchpads nicht vernünftig einsetzen, weil das Mapping der linken und rechten Maustaste dann nicht mehr richtig ist.

    Letzteres Problem habe ich noch nicht näher verfolgt und benutze deshalb den Synaptics-Treiber nicht unter Verlust des Scroll-Komforts.

    Noch besonders hervorzuheben ist, dass das Notebook ohne Umstände bei Suspend-To-Ram mitspielt. Dies ist das erste Mal, dass dies bei mir so gut funktioniert inkl. X-Server, 3D-Beschleunigung etc.

    Rundherum: Kaufempfehlung für jeden Linuxer oder auch Nicht-Linuxer der ein rundes Subnotebook sucht.
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