Was bisher z.B. an der Nikon D5000 nur eingeschränkt möglich war, bietet jetzt die Nikon D7000: Die komfortable Verwendung meiner zwar etwas älteren aber optisch und mechanisch hervorragenden Objektive mit Ai-Kupplung. Zunächst hat die D7000 ein Kameragehäuse, an dem auch etwas schwerere Ai-Zoom-Nikkore (ca. 1000g) ohne Bedenken anzubringen sind. Für bis zu 9 Objektive mit manueller Fokussierung lassen sich die Objektivdaten (Brennweite und Lichtstärke) im Kameramenü einspeichern, welche dann in der Belichtungssteuerung mit Zeitautomatik Verwendung finden. Dies geht auch unter Benutzung von Telekonvertern (z.B. TC200), wenn die Lichtstärke F 5.6 nicht überschritten wird. Grundsätzlich sind aber auch dann noch Manipulationen über die Belichtungskorrekturfunktion (+5LW,-5LW) möglich. Die manuelle Fokussierung erfolgt mittels elektronischer Einstellhilfe, die vergleichsweise wie ein Schnittbildindikator an einer älteren Spiegelreflexkameras funktioniert, sowie einer feinen, klaren Mattscheibe, die das Fokussieren bei durchschnittlichen Beleuchtungsverhältnissen etwa bei normalem Tageslicht - auch ohne Einstellhilfe zulässt.
Zur Bildqualität: Die ganz aktuellen Tests der Fotozeitschriften zur Bildqualität gehen - wie öfter- diametral auseinander. Während Color Foto beklagt, dass die Nikon D90 die bessere Bildqualität gegenüber der D7000 hat, stuft Stiftung Warentest die Bildqualität der D90 nur als befriedigend ein. Die Zeitschrift Chip hat die D7000 jetzt zur Nummer 1 in der Bestenliste erklärt, mit 94% für die Bildqualität. Für gute Bilder allein reicht jedenfalls keines der Urteile. Mir gefällt die Qualität meiner D7000-Bilder in aller Bescheidenheit sehr gut.