AEG Electrolux AEL8870 Ultra One

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Bewertungen und Meinungen für AEG Electrolux AEL8870 Ultra One

Leistungsdaten/Ausstattung:
Preis-Leistungs-Verhältnis:
Qualität:
Support:
Gesamtbewertung: 71%
3.88 von 5
auf Grundlage von 2 Bewertungen und 1 Nutzerkritiken.
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  • Temporaler Agent am 04.02.2013, 12:18
    negative Bewertung

    Wir sind total enttäuscht!

    Gesamtbewertung: (2.00)
    Wir waren mit unseren alten AEG-Staubsaugern höchst zufrieden, denn sie haben sich in all den Jahren als sehr robust erwiesen.

    Nun haben wir uns also zwei AEG-Staubsauger Ultra One - AUO 8870 gekauft und jetzt, nachdem wir ein gutes Jahr die Staubsauber in Benutzung haben, können wir von folgenden Mängeln berichten, die uns das Staubsaugen jedes Mal zur Qual werden lassen:

    Die Elektrobürste AERO PRO:

    Im Vergleich zur alten Elektrobürste ist sie nicht so kraftvoll. Es gelingt nur mühsam und mit viel Kraftaufwand (Druckausübung), den Flor der Velourteppiche aufzustellen. Die Elektrobüste holpert dabei über den Teppich statt sich durch den Flor zu arbeiten. Dies mag am geringeren Gewicht der Bürste und des Rohres liegen, da die Rohre und die Elektrobürsten der alten Staubsauger schwerer waren.

    Die Elektrobürste ist zu gelenkig, was u.a. beim Treppen Absaugen auffällig zu Tage tritt. Die Bürste bleibt nicht in waagrechter Stellung, um sie gezielt auf den Teppich zu platzieren, sondern kippt seitlich weg und muss deshalb mühsam auf die nächste Stufe aufgesetzt werden. Das gleiche Problem stellt sich, wenn man gezielt bestimmte Ecken anvisieren möchte, die Bürste kippt einfach weg. Das war bei den alten Bürsten nicht der Fall.

    Die blaue LED-Beleuchtung sieht vielleicht cool aus, aber sie erfüllt keinen sinnvollen Zweck. Wenn die LEDs weiß leuchten würden könnten damit auch dunklere Ecken effizient ausgeleuchtet werden.


    Der Schlauch:

    Er ist ein ständiges Ärgernis und vergällt die Saugfreude am meisten. Er ist zu starr und unflexibel, was einen zusätzlichen Kraftaufwand und viel Aufmerksamkeit erfordert. Durch seine Starre schrammt er an Ecken von Tapeten, Möbelstücken und Türstöcken vorbei, wenn man nicht immer höllisch aufpasst.

    Wenn der Staubsauger aufgestellt mit dem Schlauch in die endgültige Parkposition gebracht werden soll, ist ein mühevolles Umwickeln des Saugrohres mit dem störrischen Schlauch nötig. Das Umwickeln gelingt auch nur dann auf Anhieb, wenn der Schlauch in einer ganz bestimmten Drehrichtung eingewickelt wird.


    Parkposition des Staubsaugers:

    Wenn der Staubsauger dann endlich, vertikal aufgestellt, in Parkposition steht, kippt er leicht nach hinten auf den Rücken. Er ist einfach nicht richtig ausbalanciert. Dies liegt zum Teil auch am störrischen Schlauch und dem seitlich in der Parkposition befindlichem Saugrohr.

    Das Verstauen des Staubsaugers ist mit etlichem Kraftaufwand verbunden. Durch den Tragebügel lässt sich der Staubsauger zwar ohne Schlauch gut transportieren, wenn sich jedoch das Gerät in der vertikalen Parkposition befindet, ist der Staubsauger samt Saugrohr und Schlauch beim Angeben und Tragen nicht gut genug ausbalanciert. Das Gewicht verlagert sich einseitig auf die Seite des geparkten Saugrohrs. Dadurch kann das Gerät nicht rückenschonend transportiert werden.


    Bedienen des Staubsaugers mit der Fernbedienung am Handgriff:

    Die Ein/Aus-Taste sollte eine haptische Erhebung bekommen, damit man die Taste auch ohne jedes Mal hinzusehen bedienen kann. Generell wäre eine Beleuchtung des Tastenfeldes komfortabel.

    Die min/max-Taste reagiert manchmal nicht auf Anhieb auf den Tastendruck und man muss mehrmals Druck ausüben, damit der Kontakt hergestellt werden kann und der Staubsauger reagiert.

    Nach dem Einschalten fährt der Staubsauger bis auf die höchste Bedienstufe in den Automatik-Modus hoch. Das kann man zwar unterbrechen, indem man auf die min/max-Taste drückt, wenn man schnell genug reagiert. Besser wäre es, wenn der Staubsauger sich die letzte Saugleistungsstufe merken würde. Aus Erfahrung wissen wir, dass man meist immer mit der gleichen Einstellung saugt. Alternativ wäre eine Memory-Taste gut. Ein Schieberegler, wie bei unserem alten Staubsauger, wäre auch nicht schlecht oder einzelne Tasten für jede Stufe, die man sofort gezielt auswählen könnte.


    Elektronische Saugkraftregulierung:

    Die Regulierung ist für unsere Begriffe einfach zu stark und kostet enormen Kraftaufwand beim Saugen. Auch Kräuselvelour-Auslegeware lässt sich mit der Automatik-Stellung kaum bearbeiten, weil der Andruck einfach zu hoch ist.


    Kabel und Kabeleinzug:

    Der Kabeleinzug zieht das Kabel anfangs dynamisch ein, am Ende schwächelt der Einzug jedoch mehr und mehr und der Stecker fährt nicht immer auf Anhieb mit in das Gehäuse ein.

    Das Kabel ist nicht mehr rund sondern eckig, was vielleicht das Aufrollvolumen reduziert, aber dafür kommt es jetzt öfter vor, das man mit der Turbobürste unabsichtlich über das Kabel fährt. Bei runder Form wird das Kabel vor der Bürste hergeschoben und nicht überfahren. In der Praxis ist dadurch ein im Weg liegendes Kabel nicht immer mühsam wegzuziehen, sondern man kann das Kabel einfach beiseiteschieben.


    3in1-Kombidüse:

    Sie mag zwar platzsparend integriert worden sein. Aber lieber hätten wir einen etwas größeren Staubsauger und dafür mehrere Zubehörteile im Gehäuse integriert.

    Die ausklappbare Polsterdüse ist zu schmal konzipiert und ist nicht sehr robust. Der rote Samtstreifen ist insgesamt zu klein, um optimal Flusen aufnehmen zu können.

    Die Borsten der Bürste sind zu weich. Bei stärkerem Andruck an Gegenständen (z.B. beim Absaugen von Vorsprüngen und Kanten, Bücherrücken etc.) schleift das darunter liegende Rohr an den Gegenständen. Es ist zwar ein Silikonstreifen an diesem Rohrteil angebracht, der bremst aber wiederum das durchgängige Saugen an den Gegenständen aus.

    Die Lippe der Düse ist zu dick geraten. Damit kann man nicht effektiv in schmäleren Fugen saugen. Außerdem ist die Düse nicht lang genug, um damit auch in unzugänglicheren Bereichen saugen zu können.

    Insgesamt ist die 3in1-Kombidüse zwar platzsparender integriert, aber sie ist auch wesentlich lauter, als die alten Zubehörteile. Der nicht dichte Luftabschluss zum Rohr produziert einen enormen Geräuschpegel, der sehr unangenehm anzuhören ist.

    Wir haben uns für unsere neuen Staubsauger zwei Adapter für die alten Zubehörteile angeschafft und benutzen diese weiter. Allerdings müssen die alten Zubehörteile extern aufbewahrt werden, was sehr umständlich ist. Praktisch geht anders.


    Das Gehäuse:

    Der Luftaustritt am hinteren Gehäuseteil ist sehr ungünstig platziert. Wenn der Staubsauger nach dem Anschalten auf höchster Stufe zu arbeiten beginnt, bläst ein sehr starker Luftstrom schräg nach oben. Dabei wird viel zu viel Staub aufgewirbelt, gerade auch dann, wenn man mit dem Staubsauger z.B. an Regalen oder großen Zimmerpflanzen vorbeifährt. Auch bei niedrigeren Stufen ist der Luftaustritt deutlich spürbar. Dies ist sehr unangenehm, wenn man z.B. beim Wenden des Staubsaugers den warmen stickigen Luftstrom einatmen muss oder wenn noch andere Personen in der Nähe stehen und den Luftstrom abbekommen. Bei den alten Staubsaugern wurde der Luftstrom horizontal nach hinten ausgeblasen.

    Die Gehäuse-Klappe, unter der die 3in1-Kombidüse verwahrt wird, lässt sich schlecht schließen. Sie wirkt sehr instabil und muss mit Fingerspitzengefühl geschlossen werden. Diese Klappe ist so nicht auf längere Gebrauchsdauer ausgelegt. Irgendwann wird ein Scharnier brechen.


    Fazit:

    Der Staubsauger ist nicht annähernd so komfortabel, wie es die Werbung auf der Internetseite von AEG verspricht. Er ist zwar wendig und die Saugleistung ist gut, aber sonst liegt bei der Bedienung im täglichen Gebrauch vieles im Argen. Für den stolzen Preis haben wir eigentlich ein ausgereifteres Gerät erwartet. Nachdem wir AEG unsere Einschätzung des Staubsaugers mitgeteilt hatten, kam ein lapidares Standardschreiben und eine Packung Staubsaugerbeutel zur Entschädigung. Danke, aber wir hätten uns gewünscht, dass die Konstrukteure sich beim nächsten Modell mehr anstrengen.


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