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Ezviz H8c 2K

Typ
PTZ
Bildsensor
1/2.8" CMOS
Auflösung
2304x1296 Pixel (30fps)
Objektiv
4.0-6.0mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0.5 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter, Punktstrahler (2 Stück)

Ezviz H8c PoE 2K

Typ
PTZ
Bildsensor
1/2.8" CMOS
Auflösung
2304x1296 Pixel (30fps)
Objektiv
4.0-6.0mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0.5 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter, Punktstrahler (2 Stück)

Ezviz H8c Pro 3K

CS-H8c-R200-1J5WKFL
Typ
PTZ
Bildsensor
1/2.7" CMOS
Auflösung
2880x1620 Pixel (30fps)
Objektiv
4.0-6.0mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0.5 Lux (Farbe), 0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter, Punktstrahler (4 Stück)

Ezviz H9c Dual 2K

CS-H9c-R100-8H33WKFL
Typ
PTZ, Dual-Kamera
Bildsensor
2x 1/2.7" CMOS
Auflösung
oben: 2304x1296 Pixel (15fps), unten: 2304x1296 Pixel (15fps)
Objektiv
oben: 2.8mm/F1.6, unten: 6.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.5 Lux (Farbe), 0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter, Punktstrahler

Ezviz H80x Dual

CS-H80x-R100-8G82WKFL
Typ
PTZ, Dual-Kamera
Bildsensor
Kamera 1: 1x 1/2.9" CMOS 8.0 MP, Kamera 2: 1x 1/2.7" CMOS 2.0 MP
Auflösung
Kamera 1: 3840x2160 Pixel, Kamera 2: 1920x1080 Pixel
Objektiv
4.0mm/F1.0-F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter

Ezviz H90 Dual

CS-H90-R100-8H44WKFL
Typ
PTZ, Dual-Kamera
Bildsensor
2x 1/3" CMOS 4.0 MP
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
oben: 2.8mm/F1.2, unten: 6.0mm/F1.2
Lichtempfindlichkeit
0.5 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (30m), IR-Filter, Punktstrahler

Ezviz HB3

CS-HB3-Add-on
Typ
Bullet
Bildsensor
1/2.8" CMOS 3.0 MP
Auflösung
2304x1296 Pixel (15fps)
Objektiv
2.8mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter, Punktstrahler (2 Stück)

Ezviz HB3 Kit, inkl. Sirene

Typ
Bullet
Bildsensor
1/2.8" CMOS 3.0 MP
Auflösung
2304x1296 Pixel (15fps)
Objektiv
2.8mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter, Punktstrahler (2 Stück)

Ezviz HB8

CS-HB8
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter

Ezviz HB8 Lite

CS-HB8c-R100-1N4WFL
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 4.0 MP
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter

Ezviz HB8 Lite 4G

CS-HB8C-R100-1N4WL4GA
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 4.0 MP
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter

Ezviz HB8 Lite Kit, inkl. Solarpanel

Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 4.0 MP
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter

Ezviz HB8 Pro

CS-HB8-R200-1M8WFL
Typ
PTZ
Bildsensor
1/2.8" CMOS 8.0 MP
Auflösung
3840x2160 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.2
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter, Punktstrahler

Ezviz HB8 Pro Kit, inkl. Solarpanel

Typ
PTZ
Bildsensor
1/2.8" CMOS 8.0 MP
Auflösung
3840x2160 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.2
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter, Punktstrahler

Ezviz HB8, inkl. Solarpanel

CS-HB8/SP
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS
Auflösung
2560x1440 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0.01 Lux (Farbe)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (15m), IR-Filter

Ezviz Mini O Plus, weiß

CS-CV206-C0-3B2WFR
Typ
PTZ
Bildsensor
1/4" CMOS 1.0 MP
Auflösung
1920x1080 Pixel (25fps)
Objektiv
2.4mm/F2.2
Lichtempfindlichkeit
0.02 Lux (Farbe), 0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (7.5m), IR-Filter

Ezviz TY1 4MP PTZ Wireless Cam

CS-TY1-C0-8B4WF
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 2.0 MP
Auflösung
2560x1440 Pixel (20fps)
Objektiv
4.0mm/F2.2
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (10m), IR-Filter

Ezviz TY1 PTZ Wireless Cam

CS-TY1-B0-1G2WF
Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 2.0 MP
Auflösung
1920x1080 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F2.4
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (10m), IR-Filter

Ezviz TY2 PTZ Wireless Cam

Typ
PTZ
Bildsensor
1/3" CMOS 2.0 MP
Auflösung
1920x1080 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F2.4
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (10m), IR-Filter

Foscam B4 PTZ Dome, inkl. Solarpanel

Typ
Dome
Bildsensor
1x 1/3" CMOS
Auflösung
2560x1440 Pixel (20fps)
Objektiv
3.0mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (10m), IR-Filter

Foscam C5M, schwarz

C5M-B
Typ
-
Bildsensor
CMOS 5.0 MP
Auflösung
3072x1728 Pixel (25fps)
Objektiv
2.8mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (8m), IR-Filter

Foscam D2EP weiß

Typ
Dome
Bildsensor
1/2.7" CMOS 2.0 MP
Auflösung
1920x1080 Pixel (25fps)
Objektiv
2.8mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam D4Z PTZ Dome schwarz

D4Z-B
Typ
Dome
Bildsensor
1/2.7" CMOS
Auflösung
2304x1536 Pixel (20fps)
Objektiv
2.8-12.0mm/F1.4-F2.8
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam D4Z PTZ Dome weiß

Typ
Dome
Bildsensor
1/2.7" CMOS
Auflösung
2304x1536 Pixel (20fps)
Objektiv
2.8-12.0mm/F1.4-F2.8
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam D8ET weiß

fd8etw
Typ
Dome
Bildsensor
CMOS 8.0 MP
Auflösung
3840x2160 Pixel (25fps)
Objektiv
3.9mm/F1.6
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), Punktstrahler

Foscam F41

Typ
-
Bildsensor
CMOS
Auflösung
2688x1520 Pixel (25fps)
Objektiv
2.8mm/F2.4
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (10m), IR-Filter

Foscam FN7108W-B4-1T Überwachungsset, 4 Kameras, Set

Typ
Bullet
Bildsensor
1/2.7" CMOS
Auflösung
1920x1080 Pixel
Objektiv
4.0mm/F2.0
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam FN9108E-B4-2T 8-Kanal PoE, schwarz, Set

Typ
Bullet
Bildsensor
1x 1/2.7" CMOS
Auflösung
3072x1728 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F2.1
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam FN9108E-B4-2T 8-Kanal PoE, weiß, Set

Typ
Bullet
Bildsensor
1x 1/2.7" CMOS
Auflösung
3072x1728 Pixel (15fps)
Objektiv
4.0mm/F2.1
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Foscam FN9108E-T4-2T 8-Kanal PoE, schwarz, Set

Typ
Turret
Bildsensor
1/2.7" CMOS
Auflösung
3072x1728 Pixel (15fps)
Objektiv
4.3mm/F2.1
Lichtempfindlichkeit
0 Lux (IR)
Beleuchtung
IR-Beleuchtung (20m), IR-Filter

Überwachungskameras: Alles im Blick!

Von: 100% redaktionell verfasster Inhalt

Ob Haustür, Garten, Garage oder Wohnung: Mit einer Überwachungskamera (Sicherheitskamera / SecCam) behältst du im Blick, was rund ums Haus passiert. Die Auswahl an Geräten ist groß und teils verwirrend, und eine Überwachungskamera schnell gekauft: ein paar Megapixel, Nachtsicht, WLAN und vielleicht noch eine App – schon scheint die Entscheidung gefallen. In der Praxis ist es nicht ganz so einfach: Eine Kamera, die z. B. im Wohnzimmer perfekt funktioniert, kann im Garten unbrauchbar sein. Oder eine besonders hochauflösende Kamera für deine Einfahrt bringt dir wenig, wenn sie nachts nur ein matschiges Bild liefert oder das WLAN am Montageort ständig abreißt.

Beim Kauf deiner Überwachungskamera solltest du deshalb zuerst überlegen, was du überhaupt überwachen willst und unter welchen Bedingungen die Kamera arbeiten soll. Erst danach sind Details wie Auflösung, Sensor, Objektiv, Speicher und Anschlüsse an der Reihe.

Die gute Nachricht: Wenn du weißt, was du willst und die wichtigsten Eigenschaften kennst, kannst du gezielt nach dem passenden Modell suchen.

Person montiert Kamera in Wohnung
@ Migma__Agency/shutterstock.com

Kameratypen und Basics

SecCam-Typen/Bauformen

Eine der häufigsten Bauformen ist die markante Bullet-Kamera. Sie ist länglich gebaut und lässt sich gezielt auf einen bestimmten Bereich ausrichten – dadurch eignet sie sich besonders gut zur Überwachung von Haustürbereich, Zugangsweg oder Einfahrt. Durch ihre auffällige Bauform ist sie auf den ersten Blick als Kamera leicht erkennbar und kann dadurch auch eine abschreckende Wirkung haben: Achtung, hier wird videoüberwacht!

Eine Dome-Kamera ist dagegen kompakter und unauffälliger. Die Kamera sitzt geschützt in einem kuppelförmigen Gehäuse und eignet sich gut zur Decken- und Wandmontage – so lässt sich damit ein breites Sichtfeld abdecken. Sie ist sowohl für Innenräume als auch Außenbereiche geeignet und wirkt weniger abschreckend als eine Bullet-Kamera.

Person hält eine Dome und Bullet Kamera
Dome- oder Bullet-Kamera? Die Bullet-Kamera (r.) ist ideal für einen klar begrenzten Überwachungsbereich. © Studio Romantic/shutterstock.com

Eine ähnliche, aber etwas anders aufgebaute Variante ist die Turret-Kamera. Bei ihr sitzt die Kamera in einem offenen, drehbaren Gehäuse. Für viele private Anwendungen ist das eine interessante Alternative zu Dome- und Bullet-Kameras, weil sich hier das Objektiv unkompliziert ausrichten lässt.

Turret-Kamera an Ziegelwand montiert
Turret-Kameras lassen sich unkompliziert ausrichten und haben weniger Reflexionen als Kameras mit transparenter Kuppel. © xlaura/shutterstock.com

Wenn du einen besonders großen Bereich abdecken möchtest und die Kamera von selbst schwenken und neigen soll, ist eine PTZ-Kamera genau das Richtige. PTZ steht für Pan, Tilt und Zoom – die Kamera kann also schwenken, neigen und je nach Modell optisch oder digital zoomen. Diese Eigenschaften sind z. B. bei großen Grundstücken, Höfen oder Gewerbeflächen sinnvoll.

PTZ-Kamera mit WLAN
PTZ-Kameras decken nicht nur einen großen Bereich ab, sondern fangen durch die Zoomfunktion auch wichtige Details ein. © as-artmedia/shutterstock.com

Etwas spezieller sind Dual-Kameras, Fisheye-Kameras oder Wärmebildkameras.

Eine Dual-Kamera kann zwei Bildbereiche bzw. Perspektiven gleichzeitig erfassen, während Fisheye-Modelle für eine besonders große Fläche interessant sind. Wärmebildkameras – nicht zu verwechseln mit einer normalen Nachtsichtkamera – arbeiten mit einem Mikrobolometer und erfassen Wärmestrahlung. Für die private Überwachung von Wohnung, Haus oder Garten brauchst du solche Speziallösungen allerdings meistens nicht.

Dual-Kamera an Wand montiert
Dual-Kameras können in zwei Richtungen gleichzeitig filmen. © YouraPechkin/shutterstock.com

Wetterfestigkeit und Widerstandsfähigkeit

Wenn die SecCam im Außenbereich genutzt wird, muss das Gehäuse einiges aushalten. Achte daher auf die IP- und IK-Klasse. Die IP-Klasse steht für den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser. Für eine dauerhaft im Freien montierte Kamera werden Schutzklassen wie IP65 (Strahlwasser), IP66 (starkes Strahlwasser) oder für besondere Anforderungen Klasse IP67 (zeitweiliges Untertauchen) empfohlen. Welche Klasse du tatsächlich brauchst, ist v. a. vom Montageort abhängig. Unter einem geschützten Dachvorsprung sind die Anforderungen andere als bei einer freistehenden Kamera, die Regen und Wetter direkt ausgesetzt ist.

Die IK-Klasse beschreibt wiederum die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen. Klasse IK10 bietet z. B. eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Vandalismus oder andere Stöße. Ob diese Schutzklasse notwendig ist, hängt insbesondere von der Zugänglichkeit und dem Risiko am Montageort ab. Daher ist eine hohe Schutzklasse bei frei zugänglichen öffentlichen Kameras besonders wichtig. Im privaten Bereich sind i. d. R. die Klassen bis IK08 ausreichend.

Stromversorgung: Akku oder Kabel?

Auch die Stromversorgung solltest du von Beginn an mitbedenken. Neben Akku und Kabel/Netzbetrieb gibt es Geräte mit Batterien, Solarbetrieb, USB oder PoE (Power over Ethernet)-Versorgung.

Eine Akkukamera lässt sich zwar besonders flexibel montieren, weil du kein Stromkabel verlegen musst – dafür muss der Akku regelmäßig geladen werden. Wie oft das notwendig ist, hängt stark von Nutzung, Temperatur, Aufnahmehäufigkeit und Zusatzfunktionen ab.

Für eine dauerhaft montierte Kamera ist meist eine kabelgebundene PoE-Lösung über ein LAN-Kabel (Ethernet) am sinnvollsten. Sie sorgt für Datenübertragung und Stromversorgung und du brauchst nicht zwingend ein separates Stromkabel am Montageort. Bei PoE gibt es verschiedene Leistungsstufen (Watt): Für einfache Überwachungskameras reicht häufig eine PoE (Typ 1)-Versorgung. Leistungsstärkere PTZ-Kameras oder andere Geräte mit hohem Energiebedarf können PoE+ (Typ 2) oder PoE++ (Typ 3 bzw. Typ 4) benötigen. Achte darauf, dass Kamera und Netzwerkgerät denselben erforderlichen PoE-Standard unterstützen.

Solarbetrieb kann bei abgelegenen Außenbereichen eine interessante Alternative sein. Hier hängt der sinnvolle Einsatz davon ab, wie viel Sonnenlicht zur Verfügung steht und wie hoch der Energiebedarf der Kamera ist.

Überwachungskamera im Regen
Beachte je nach Montageort die IP-Schutzklasse deiner SecCam – empfohlen werden IP65 oder IP66, sowie IP67 für besonderen Nässeschutz. © servastudio/shutterstock.com

Bildqualität: Die wichtigsten Faktoren

Pixel sind nicht alles

Erst nachdem der Einsatzort und die Bauform für dich feststehen, geht es um das eigentliche Bild. Die Auflösung reicht von Modellen mit WXGA und HD+ über Full HD und WQHD (Wide Quad High Definition) bis zu 4K UHD und darüber hinaus.

Klingt verwirrend, ist es aber nicht: Für die meisten privaten Anwendungen ist Full HD ab 1920 × 1080 Pixeln ein guter Ausgangspunkt. Die Auflösung reicht bei zielgerichteter Montage und ausreichender Beleuchtung aus, um Personen, Bewegungen und Situationen zu erkennen – ohne unnötig große Datenmengen zu erzeugen.

Mehr Reserven bietet WQHD ab 2560 × 1440 Pixeln. Das wird interessant, wenn du etwas mehr Details benötigst und/oder die Kamera einen größeren Bereich überwacht.

4K UHD mit 3840 × 2160 Pixeln lohnt sich erst, wenn du möglichst viele Details benötigst und zugleich einen größeren Bereich abdecken möchtest und/oder später Ausschnitte aus dem Videomaterial vergrößern willst.

Bei deiner Entscheidung solltest du bedenken, dass 4K nicht automatisch mit besserer Bildqualität gleichzusetzen ist. So kann etwa bei schlechtem Licht eine gute Full-HD-Kamera mit großem Sensor u. U. ein besseres Bild als eine billige 4K-Kamera mit kleinem Sensor liefern. Genau deshalb solltest du Auflösung und Sensor immer gemeinsam betrachten.

Guter Sensor = gute Investition

Bei Überwachungskameras kommt ein CMOS-Sensor (Complementary Metal-Oxide-Semiconductor) zum Einsatz, wie du ihn auch aus Digitalkameras, Smartphones oder Webcams kennst. Er wandelt kurz gesagt Licht in elektrische Signale um. Die seltener verwendeten Mikrobolometer sind vor allem für Wärmebildkameras relevant.

Viel interessanter als der Sensortyp ist daher die Sensorgröße, hier gilt vereinfacht: Ein größerer Sensor kann mehr Licht aufnehmen und dadurch insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen Vorteile bieten. Gängige Sensorgrößen sind 1/3, 1/2.7 und 1/2.8 oder 1/1.8 Zoll – Achtung, ein Sensor im Format 1/1.8 Zoll ist hier größer als ein Sensor im Format 1/2.8. Und für jene, die es schon immer wissen wollten (aber sich nicht fragen trauten): Die Zollangaben bei Bildsensoren sind historische Formatbezeichnungen. Sie gehen auf die Abmessungen früherer Bildaufnahmeröhren zurück und entsprechen daher nicht direkt der tatsächlichen Sensorgröße.

Wenn für deinen Einsatzbereich gute Bildqualität trotz wenig Licht wichtig ist, können daher ein größerer Sensor und ein hochwertiges Objektiv entscheidender sein als der Sprung von WQHD auf 4K. Welche Eigenschaften ein gutes Objektiv u. a. ausmachen, sehen wir uns gleich im folgenden Kapitel an.

Abstraktes Bild mit Kamera
Damit die Kamera brauchbare Bilder liefert, müssen viele Faktoren – wie Sensor, Auflösung und Beleuchtung – berücksichtigt werden. © ImageFlow/shutterstock.com

Nachtsicht, Beleuchtung und Zoom

… ich seh etwas, was du nicht siehst

Die Nachtleistung ist bei fast allen Sicherheitskameras wichtig, schließlich sollen sie i. d. R. nicht nur tagsüber funktionieren. Viele Standardkameras setzen dabei auf IR-Beleuchtung – also Infrarotlicht, das für das menschliche Auge weitgehend unsichtbar bleibt und in der Dunkelheit ein Schwarz-Weiß-Bild erzeugt. Wenn du z. B. für den Garten oder die Einfahrt eine unauffällige Überwachung suchst, wäre eine IR-Beleuchtung eine praktikable Lösung.

Kameras mit Punktstrahler sowie Flutlichtstrahler oder Ringleuchten benutzen LED-Weißlicht – sie liefern daher auch bei Nacht Farbbilder. Der Vorteil von Farbbildern liegt einfach darin, dass du auch nachts erkennen kannst, welche Farbe ein Auto hat oder welche Kleidung eine ungebetene Person trägt.

Ein weiterer Vorteil: Eine sichtbare Beleuchtung mit Weißlicht kann im Gegensatz zum Infrarotlicht einen zusätzlichen Abschreckungseffekt haben. Ein Kompromiss sind Kameras mit Punktstrahlung, die ein Schwarz-Weiß-Bild über IR liefern und erst bei Bewegung das Licht für Farbbilder einschalten. Das kann einen echten Schockmoment auslösen – leider nicht nur für Bösewichte, sondern auch für Haustiere oder gebetenen Besuch.

Weißlicht
Weißlicht (LED) fällt auf – das kann auch ganz bewusst zur Abschreckung eingesetzt werden. © burhan_nuddin/shutterstock.com

Tabelle: Beleuchtungsart und Einsatzbereiche

Beleuchtungsart

Einsatzbereiche

Merkmale

IR-Beleuchtung

Gärten, Hinterhöfe, Innenräume wie Lager oder Schlafbereich

Unsichtbares Infrarotlicht, breite Streuung, „nachbarschaftsfreundlich“, nur Schwarz-Weiß-Bilder

Punktstrahler (Spotlight)

Hauseingänge, Carports und Fahrzeugstellplätze, schmale Durchgänge

Fokussierter Lichtstrahl durch LED/Weißlicht mit abschreckender Wirkung, liefert Farbbilder, oft plus IR

Flutlichstrahler

Große Einfahrten oder Hausfronten, Firmenparkplätze, Betriebsgelände, Ladezonen

Extreme Helligkeit durch LED/Weißlicht mit maximaler Abschreckung, kann Außenbeleuchtung ersetzen

Ringleuchte

Kassenbereiche und Schalter, Kennzeichenerkennung, Zutrittskontrollen

IR oder LED/Weißlicht mit schattenfreier Erkennung, Gesichts- oder Detailerkennung

Mehr Details mit optischem Zoom

Beim Zoom solltest du zwischen optisch und digital unterscheiden. Während der optische Zoom die Brennweite des Objektivs verändert und dadurch tatsächlich zusätzliche Details liefert, wird beim digitalen Zoom nur ein Bildausschnitt vergrößert. D. h.: Je stärker du hineinzoomst, umso mehr fällt die begrenzte Auflösung auf. Eine hohe digitale Zoomangabe alleine ist daher kein entscheidendes Qualitätsmerkmal.

Für eine fest positionierte Kamera, die immer denselben Bereich überwacht, brauchst du meistens keinen großartigen Zoom. Anders sieht es bei einer beweglichen PTZ-Kamera aus: Hier ermöglicht ein ausreichend starker optischer Zoom, verschiedene Details aus größerer Entfernung zu betrachten. Wenn dir das wichtig ist, schau beim Kauf auf einen z. B. 4- bis 8-fachen optischen Zoom.

Sichtwinkel: Weitläufig oder gezielt überwachen?

Der Sichtwinkel bestimmt, wie viel von der Umgebung deine Kamera gleichzeitig erfassen kann. Er wird beim Kauf oft unterschätzt oder falsch eingeschätzt. So kann etwa für einen einzelnen Raum (Wohnzimmer, Garage, …) ein großer horizontaler Sichtwinkel sinnvoll sein, damit möglichst viel mit einer einzigen Kamera erfasst wird. Für eine Haustür oder einen schmalen Weg ist ein großer Winkel dagegen nicht unbedingt notwendig. Denn je größer der Sichtwinkel, desto mehr Umgebung wird auf derselben Bildfläche dargestellt – dadurch wiederum können entfernte Details kleiner erscheinen und schwerer zu erkennen sein.

Als grobe Orientierung gilt: In durchschnittlich großen Innenräumen (Wohnzimmer etc.) kannst du mit einem Sichtwinkel von etwa 90 bis 110° meist gut arbeiten. Für die Überwachung von Haustür und Terrasse oder eines größeren Außenbereichs kann ein weiterer Winkel von z. B. 110 bis 130° sinnvoll sein. Wenn du hingegen einen langen Weg oder eine Einfahrt gezielt überwachen möchtest, ist ein engerer Sichtwinkel oft besser geeignet.

Bei PTZ-Kameras ist der feste Sichtwinkel weniger entscheidend, weil sich die Kamera horizontal schwenken und vertikal neigen lässt. Achte daher auf die Schwenk- und Neigebereiche.

PTZ: Guter Überblick (mit Lücken)

PTZ-Kameras können einen horizontalen Schwenkbereich (Pan) von bis zu 360° abdecken – sie drehen sich ohne Anschlag um die eigene Achse. Kompakte PTZ-Innenkameras haben i. d. R. einen mechanischen Endpunkt und liegen daher bei maximal 355°.

Der vertikale Neigungsbereich (Tilt) erreicht bei Standardgeräten 0° bis 90°. Top-Geräte bieten erweiterte Bereiche ab -20° bis 100° (gesamt 120°), um leicht nach oben schauen bzw. filmen zu können. Einige professionelle PTZ-Kameras (Dome-Bauform) können dank Auto-Flip-Bewegung auch dann weiterverfolgen, wenn sich das Motiv direkt unter der Kamera bewegt (effektiver Neigebereich von 180°). So können Geschehnisse ohne Unterbrechung verfolgt werden. Das macht allerdings nur Sinn, wenn die Kamera auch dementsprechend freiliegend montiert ist.

PTZ-Kamera frei hängend
Den größtmöglichen Rundumblick bietet eine freihängende PTZ-Kamera, wie sie im öffentlichen Raum zum Einsatz kommt. © CAPTAINHOOK/shutterstock.com

Für eine private Haustürüberwachung brauchst du i. d. R. keine 360°-PTZ-Kamera. Erst bei der Überwachung eines großen Grundstücks sollte der Schwenkbereich möglichst groß sein. Aber selbst dann gibt es Lücken: Etwa kann – während die Kamera gerade in eine andere Richtung blickt – ein Ereignis außerhalb des aktuellen Bildausschnitts unbemerkt bleiben. Insbesondere im professionellen Bereich sind deshalb oft mehrere (feste) Kameras sinnvoller als eine einzelne PTZ-Kamera.

Für den privaten Gebrauch ist i. d. R. der folgende Punkt wichtiger als eine Hochsicherheitsüberwachung mit mehreren Kameras und 360° Schwenkbereich – nämlich die Datenspeicherung und -übertragung.

Datenspeicherung und -übertragung

Lokal vs. Cloudspeicher

Das beste Kamerabild bringt wenig, wenn du im Ernstfall nicht darauf zugreifen kannst. Deshalb solltest du dir vor dem Kauf überlegen, wo und wie deine Sicherheitskamera die Aufnahmen übertragen und speichern soll.

Eine einfache und praktische Möglichkeit zur Datenspeicherung ist eine microSD-Karte direkt in der Kamera. Damit kannst du Aufnahmen lokal speichern und ohne viel Aufwand über Handy, PC und Co. auslesen.

Eine weitere Speichermöglichkeit ist die lokale Speicherung direkt auf der Kamera onboard oder auf einer Homebase, die per WLAN oder Netzwerkkabel verbunden ist. Ein solches System wird auch als NVR (Netzwerkvideorekorder) bezeichnet. Die Homebase verfügt entweder über einen fest verbauten Speicher oder nutzt microSD-Karten.

Alternativ kanndt du dich für eine Cloudspeicherung entscheiden, die dir mehr Flexibilität beim Zugriff auf deine Aufnahmen bietet. Ebenfalls möglich ist eine Kombination aus beiden Varianten: microSD/onboard plus optionale Cloudanbindung.

Sichere Kabelübertragung

Bei den Anschlüssen zur Datenübertragung ist eine Ethernet-Schnittstelle (RJ-45) mit LAN-Kabel aus mehreren Gründen hervorzuheben: Sie ermöglicht bis zu 100 m Kabellänge, leistet eine äußerst zuverlässige Datenübertragung und gewährleistet auch die Stromversorgung über Power over Ethernet (PoE).

HDMI und USB-C haben hingegen begrenzte Reichweiten (Kabellänge!) sowie störanfälligere Steckverbindungen. HDMI eignet sich außerdem v. a. zur direkten Übertragung von Bild und Ton und lässt sich nicht ohne Weiteres in ein bestehendes PC-Netzwerk einbinden.

Eine Alternative zu Ethernet ist die koaxiale BNC-Schnittstelle, die v. a. bei älteren Überwachungssystemen zum Einsatz kommt. Über Koaxialkabel sind mehr als 300 m Kabellänge zur Signalübertragung möglich, allerdings ist darüber keine Stromversorgung gewährleistet. Sie wird häufig zur Übertragung analoger Videosignale verwendet.

PTZ-Kamera mit WLAN zuhause
Bei einer PTZ-Kamera mit WLAN-Datenübertragung muss stets eine gute Verbindung gewährleistet sein. © Titikul_B/shutterstock.com

Oder besser wireless?

Eine kabelgebundene Netzwerkverbindung ist häufig stabiler und durch weniger Störfaktoren beeinflusst. WLAN kann durch bauliche Hindernisse, Störungen oder schwache Signalstärke beeinträchtigt werden. Willst du WLAN bei einer Außenkamera einsetzen, solltest du daher vor dem Kauf unbedingt prüfen, ob am Montageort überhaupt ein ausreichend gutes WLAN-Funksignal vorhanden und die Stromversorgung gewährleistet ist.

Besonders praktisch ist WLAN hingegen dann, wenn du etwa im Haushaltsbereich – z. B. zur Haustierüberwachung – eine unkomplizierte, schnelle Lösung suchst und kein Netzwerkkabel verlegen möchtest oder kannst.

Eine weitere drahtlose Datenübertragung ist über Mobilfunk-Verbindungen (LTE) mittels SIM-Karte möglich: Der große Vorteil ist hier die Unabhängigkeit vom Standort – v. a. wenn die Kamera zusätzlich mit einem Solarpanel ausgestattet ist. Dieser weitgehend autarke Betrieb eignet sich z. B. zur Überwachung einer Scheune, Hütte oder eines Grundstücks, die weit vom Haus/Hof entfernt liegen. Voraussetzung ist natürlich auch hier ein ausreichend starkes Funksignal.

Der Sicherheitsaspekt spielt bei wireless eine besondere Rolle: Funksignale können durch einen Störsender manipuliert werden, die Kabelverbindung i. d. R. nur durch physische Gewalt. Viele Expert:innen empfehlen daher für echten und zuverlässigen Einbruchschutz, auf eine feste und unzugängliche Verkabelung zu setzen. Für beide Varianten (Kabel und drahtlos) sind eine sichere Konfiguration und aktuelle Firmware wichtig.

Kompression: Warum H.265 interessant ist

Eine Überwachungskamera kann je nach Auflösung und Aufnahmeart große Datenmengen produzieren – deshalb spielt die Video- bzw. Datenkompression eine wichtige Rolle.

Ein weit verbreiteter Standard mit hoher Kompatibilität ist H.264 – eine noch effizientere Kompression bei vergleichbarer Bildqualität ermöglicht der modernere H.265-Standard. Insbesondere bei hochauflösenden Kameras und längeren Aufzeichnungen ist das wichtig, weil so weniger Speicherplatz und Bandbreite benötigt werden.

Kompatibel? Beachte dabei, dass deine übrige Hardware und Software den gewählten Standard unterstützen.

Wichtige Zusatzfunktionen

Zu den Besonderheiten, die nicht jede Überwachungskamera besitzt, zählen u. a. eine integrierte Sirene, eine Blitzleuchte, eine Heizfunktion, Temperatursensoren oder offene Software/ONVIF.

Eine integrierte Sirene kann sinnvoll sein, wenn die Kamera bei Bewegung Alarm schlagen soll – z. B. wenn du auf Urlaub bist. Ob du diese Funktion auf Dauer brauchst, solltest du dir (u. a. im Sinne einer guten Nachbarschaft) gut überlegen. Ein Fehlalarm ist trotz immer besserer, teils KI-unterstützter Erkennung, nicht ausgeschlossen.

Praktisch ist in diesem Zusammenhang eine App mit sogenanntem Panikbutton: Hier kannst du den Alarm manuell auslösen, wenn du etwas eindeutig Verdächtiges auf z. B. dem Smartphone siehst. Ebenso – und vielleicht etwas verträglicher – erfüllt die Blitzleuchte (helles Weißlicht) einen Abschreckungseffekt.

Die Heizungsfunktion ist vor allem für Sicherheitskameras interessant, die auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig arbeiten sollen. Vor allem bei einer freistehenden Außenkamera in Regionen mit sehr kalten Wintern kann das ein wichtiges Detail sein.

ONVIF (Open Network Video Interface Forum) ist besonders für jene interessant, die mit verschiedenen Kameras, beliebigen Rekordern, Apps und Smart-Home-Systemen – unabhängig der Marke – arbeiten. Achte bei den Herstellerangaben darauf, welche ONVIF-Profile die Kamera unterstützt und ob diese mit deinem Aufzeichnungs- oder Videosystem kompatibel sind, damit alles möglichst effizient und reibungslos läuft.

Datenschutz: Was darfst du filmen?

Bei der Installation einer Überwachungskamera solltest du nicht nur auf die Technik, sondern auch auf den Datenschutz achten. Informiere dich deshalb vor der Installation über die geltenden Datenschutzbestimmungen.

Grundsätzlich sollte die Kamera nur den Bereich erfassen, der für den vorgesehenen Zweck erforderlich ist. Nachbarschaftsgrundstücke und Nachbarwohnungen dürfen nicht mitüberwacht werden – auch öffentliche Wege und Straßen sind rechtlich besonders zu berücksichtigen. Je nach Einsatz können außerdem eine Kennzeichnung der Videoüberwachung und eine angemessene Begrenzung der Speicherdauer erforderlich sein. Das sind nur einige grobe Beispiele, die aber zeigen, dass die Installation einer Überwachungskamera vorab gut geplant sein muss.

Häufige Fragen & Antworten

Welche Auflösung braucht eine Überwachungskamera?

Für die meisten privaten Anwendungen reicht Full HD aus. WQHD liefert zusätzliche Details und ist für Haustür, Garage, Einfahrt und Garten oft eine gute Wahl. 4K lohnt sich vor allem bei größeren Flächen oder wenn du besonders viele Details erfassen möchtest.

Ist 4K bei einer Überwachungskamera / SecCam immer besser?

Nein. Die Auflösung ist nur ein Teil der Bildqualität. Sensorgröße, Objektiv, Lichtstärke und Nachtsicht sind genauso wichtig. Eine gute WQHD-Kamera kann bei schlechten Lichtverhältnissen ein besseres Bild liefern als eine 4K-Kamera.

Was ist besser für Überwachungskameras geeignet: WLAN oder LAN?

LAN ist zuverlässiger, weil die Verbindung nicht von der WLAN-Reichweite abhängt. Besonders praktisch ist PoE, weil Strom und Netzwerk über dasselbe Kabel übertragen werden. WLAN ist dagegen einfacher zu installieren, wenn du kein Netzwerkkabel verlegen möchtest.

Brauche ich eine PTZ-Sicherheitskamera?

Für die Überwachung einer privaten Haustür oder eines einzelnen Raums ist dieser Typ nicht unbedingt notwendig. PTZ (Pan = Schwenken, Tilt = Neigen, Zoom = Zoomen) lohnt sich vor allem bei größeren Grundstücken oder Flächen, die du aus der Ferne in verschiedene Richtungen überwachen möchtest. Allerdings kann auch eine bewegliche Sicherheitskamera nicht alle Richtungen gleichzeitig im Blick haben. Zum professionellen Objektschutz werden daher i. d. R. mehrere Kameras benutzt.

Was ist bei einer Außenkamera besonders wichtig?

Achte vor allem auf die IP-Schutzstufe (Nässe!), gute Nachtsicht, eine zuverlässige Stromversorgung und eine stabile Netzwerkverbindung. Je nach Montageort können außerdem eine robuste IK-Schutzklasse, Heizung oder sichtbare Beleuchtung sinnvoll sein.

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