Schrauber – Für den perfekten Dreh und Drill
Hast du schon mal einige Möbel am Stück zusammengebaut? Dann weißt du vielleicht, wie anstrengend und zeitraubend manuelles Schrauben sein kann. Die Hand schmerzt, manches sitzt schief und der Spaß am Möbelbauen ist schnell verflogen. Aber das ist ungefähr so unnötig wie ein Holzsplitter im Daumen, denn brauchbare Schrauber mit Akku gibt’s bereits um kleines Geld.
Willst du auch Löcher in Wände, Beton oder durch Holz bohren, wirst du ohne maschinelle Unterstützung nicht weit (bzw. tief) kommen. Die angebotenen Schrauber sind so vielfältig wie deine Problemstellungen – vom Bohrschrauber, über den Schlagbohrer bis zum Trockenbauschrauber stellen wir dir deshalb alle wichtigen Typen vor und für welche Einsatzzwecke sie gedacht sind. Dazu erfährst du in unserem Ratgeber, auf welche Leistungsdaten du achten solltest und welche Besonderheiten dir die Arbeit erleichtern.
Typen
Die erste Frage, die du dir stellen solltest, ist, wofür du dein neues Tool verwenden möchtest. Willst du damit nur schrauben oder auch bohren? Und brauchst du es auch für spezielle Arbeiten, wie etwa schwergängige oder schwierig erreichbare Schrauben? Oft werden verschiedene Geräte-Typen unpräzise oder falsch bezeichnet und Schrauber, Akku-Schrauber und Bohrschrauber als Synonyme verwendet. Wir machen da nicht mit und stellen dir zur optimalen Entscheidungshilfe alle wichtigen Typen einzeln vor.
Hier gehts zu den Bohrmaschinen!
Wenn du nichts zu schrauben hast, sondern nur bohren willst, bist du in der Kategorie Bohrmaschinen besser aufgehoben. Dort findest du alles von der leistungsstarken Bohrmaschine über die Schlagbohrmaschine bis zum Bohrhammer.
Was unterscheidet eine Bohrmaschine von den hier vorgestellten Geräten? Während Schrauber und Bohrschrauber i. d. R. mit Akku betrieben werden, sind Bohrmaschinen oft kabelgebunden, etwas schwerer, aber auch leistungsstärker.
Aber: Für die meisten privaten Arbeiten im und rund ums Haus erfüllen die hier vorgestellten akkubetriebenen Schrauber, Bohrschrauber und ihre Abwandlungen alle notwendigen Anforderungen.
Schrauber
Akkubetriebene Schrauber sind die kräfteschonende Alternative zum Schraubendreher/Schraubenzieher. Sie sind leichtgewichtig, liegen gut in der Hand und du erreichst dank der kompakten Größe die meisten Arbeitsstellen ohne Probleme. Auch die Bedienung ist denkbar einfach: Es gibt verschieden große Bits, die einfach in den magnetischen Bithalter eingesteckt werden. Meistens ist bereits ein Satz der wichtigsten Kreuz- und Schlitzschraubendreher-Größen dabei. Viele Modelle besitzen auch eine einstellbare oder druckempfindliche Drehzahlregulierung und, ganz wichtig, einen Drehrichtungsschalter (Rechts-/Linkslauf-Umstellung) – schließlich willst du Schrauben nicht nur ein- sondern auch rausdrehen können. Ein typisches Einsatzgebiet ist das Zusammenbauen von Möbeln.
Schlagschrauber
Schon etwas spezieller ist der Schlagschrauber. Er sieht dem Schrauber zwar zum Verwechseln ähnlich, hat aber durch sein höheres Drehmoment und die Schlagfunktion wesentlich mehr Power und kommt auch mit festsitzenden Schrauben oder Muttern und härteren Materialien gut zurecht. Wegen der großen Kraftübertragung haben Schlagschrauber oft eine Vierkant- statt der üblichen Sechskant-Bitaufnahme. Zu häufigen Einsatzgebieten gehören der Kfz-Bereich, etwa beim Reifenwechseln, und professionelle Werkstätten, z. B. bei Holzarbeiten mit langen, dicken Schrauben. Ein weiterer Unterschied zum schwächeren „Haushalts-Schrauber“ ist die zum Akku alternativ angebotene kabelgebundene Stromversorgung oder der Betrieb durch Druckluft (mehr dazu weiter unten).
Drehmoment vs. Drehzahl
Das Drehmoment ist die Kraft, die auf einen Drehpunkt wirkt, z. B. einen Schrauben. Bei Schraubern ist daher hohes Drehmoment wichtiger als die Drehzahl. Vor allem für festsitzende Schrauben oder bei härteren Materialien braucht es ordentlich Power. Die Drehzahl ist die Zahl der Umdrehungen je Zeit und beim Bohren von Löchern wichtig.
Bohrschrauber
Der Name lässt es bereits erahnen, der Bohrschrauber kombiniert Schraub- und Bohrarbeiten in einem Gerät. Er ist vielseitig für Schraub- und Bohrarbeiten rund um Haushalt und Hobby-Werkstatt geeignet. Im Unterschied zum Schrauber verfügt er über ein Schnellspannbohrfutter, wo verschiedene Bohrgrößen und Bits eingespannt werden können. Typisch für den Bohrschrauber ist auch, dass er zwei Gänge für unterschiedliche Geschwindigkeiten besitzt, einen langsameren zum Schrauben und einen schnelleren zum Bohren. Die Energieversorgung ist meist mit einem abnehmbaren Akku gewährleistet – es gibt aber auch einige kabelgebundene Modelle, falls dir das lieber ist.
Schlagbohrschrauber
Äußerlich ist der Schlagbohrschrauber vom Bohrschrauber kaum zu unterscheiden, aber im Inneren steckt ordentlich Wumms. Mit der Schlagfunktion kannst du nämlich auch die härtesten Materialien wie Metall, Beton oder Steine durchbohren. Das eingebaute Schlagwerk erzeugt hier, ähnlich einem Meißel, eine vertikale Vibrationsbewegung in Bohrrichtung, wodurch ein höheres Drehmoment erreicht wird. Je nach Material brauchst du dafür spezielle Bohrer, wie Stein- oder Universalbohrer. Verschiedene Einstellungsoptionen, wie Drehzahlregulierung und/oder mehrere Gänge, ermöglichen vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowohl bei ambitionierten Heimwerker:innen als auch im professionellen Bereich.
Übersicht: Typen und Anwendung
Typ | Anwendungsbereich |
|---|---|
Schrauber | Schrauben in Holz und Kunststoff |
Schlagschrauber | Schrauben in Holz, Kunststoff und Metall; Festschrauben oder lösen von Muttern |
Bohrschrauber | Schrauben und Bohren in Weichholz, Kunststoff, Weichgestein, teils Metalle |
Schlagbohrschrauber | Schrauben in Holz, Kunststoff und Metall; Bohren in Hartholz, Kunststoff, Metall, Beton, Stein, Ziegel usw. |
Spezielle Typen
Ob im Hobby- oder Profibereich, manchmal braucht es spezielle Geräte für spezielle Aufgaben. Vielleicht ist hier das richtige für dich dabei? Sehen wir uns die Funktionen und Einsatzgebiete einiger weiterer Gerätetypen an.
Ratschenschrauber
Ratschenschrauber sind ausschließlich zum Befestigen und Lösen von Verschraubungen gedacht. Sie sind ohne Schnickschnack möglichst kompakt gehalten und zeichnen sich durch hohes Drehmoment dank Druckluftantrieb aus - d. h. zum Betrieb ist ein Kompressor notwendig, Akku oder Stromkabel fallen dafür weg. Typische Einsatzgebiete sind im Kfz-Bereich, bei schwer zugänglichen Stellen oder Kopfüber-Arbeiten.
Trockenbauschrauber
Trockenbauschrauber sind leistungsstarke Spezialisten, um rasch und punktgenau Schrauben zu setzen. Besonders wenn es darum geht, Gipskarton- und Gipsfaserplatten auf Unterkonstruktionen aus Holz und Metall zu verschrauben, sind sie die beste Wahl – das Verhältnis von Drehmoment (niedrig) und Drehzahl (hoch) ist ideal dafür ausgelegt und/oder einstellbar. Weitere spezielle Eigenschaften: Tiefenanschlag für spachtelfertige Verschraubung, Bithalter statt Schnellspannbohrfutter zum raschen Austausch verschiedener Bits, viele Geräte mit Schrauben-Magazin zum schnelleren Arbeiten.
Stabschrauber/Knickschrauber
Stabschrauber/Knickschrauber sind kompakte Geräte für schwer zugängliche Stellen, die durch ihre stabförmige Bauweise wie ein Schraubendreher an die Schraube angesetzt werden können. Die Bits werden per Bithalter aufgenommen. Praktisch: Viele Modelle verfügen über einen knickbaren Griff, damit sie auch wie klassische Schrauber gehalten werden können.
Winkelschrauber
Winkelschrauber sind Stabschraubern/Knickschraubern ähnlich, besitzen aber ein abgewinkeltes Bohrfutter, das oft auch stufenlos verstellbar ist – das macht sie zum idealen, leistungsstarken Tool für schwer erreichbare Arbeitsstellen. Sowohl Stabschrauber als auch Winkelschrauber haben i. d. R. ein höheres Drehmoment als vergleichbar große und teure Akku-Schrauber.
Impulsschrauber
Ein Impulsschrauber erreicht sehr hohes Drehmoment zum Lösen oder Befestigen von Schrauben oder Muttern und funktioniert ähnlich einem Schlagschrauber. Die dahinterstehende Technik – Impulsübertragung durch das Medium Öl – hat einige Vorteile: Geringerer Geräuschpegel, weniger Vibrationen, ein praktisches Gewicht zu Leistung-Verhältnis. Impulsschrauber gibt’s in verschiedenen Bauformen und alternativ mit Druckluftantrieb. Sie kommen vor allem im gewerblichen/industriellen Bereich zum Einsatz.
Quadroschrauber
Quadroschrauber vereinen die vier wichtigsten Funktionen in einem Gerät: Schrauben, Schlagschrauben, Bohren und Schlagbohren. Die Auswahl am Markt ist klein, es gibt derzeit nur einen Anbieter dieses Gerätetyps.
Guter Kompromiss? Ein Gerät, welches mehrere Arbeitsgeräte in sich vereint, ist oftmals ein praktischer und ausreichender Kompromiss. Für spezielle, wiederkehrende Arbeiten oder Tätigkeiten mit professionellem Anspruch, empfehlen wir immer das jeweils dafür spezifizierte Gerät, z. B. einen Ratschen- oder Schlagschrauber zum Kfz-Reifenwechsel.
Werkzeugaufnahme
Neben dem universellen Schnellspannfutter und der weit verbreiteten ¼“ Sechskant-Bitaufnahme gibt’s noch weitere Aufnahmeoptionen wie ¼“ Vierkant, ½“ Vierkant usw. Achte daher beim Bits-Kauf immer darauf, dass sie zu deinem Gerät passen. Zur Not gibt es verschiedene Bits-Adapter, die für Kompatibilität sorgen.
Betriebsarten
Akku
Egal für welchen Gerätetyp du dich entscheidest, der Akku ist das Herzstück und wesentlich entscheidend für Performance und Ausdauer. Ein abnehmbarer Akku hat dabei viele Vorteile gegenüber einem fix verbauten. Zum einen kannst du dir einen Ersatz-Akku zulegen und damit die Betriebsdauer verdoppeln, zum anderen ist der Austausch eines alten oder kaputten Akkus problemlos möglich, ohne das Gerät reparieren oder gar entsorgen zu müssen.
Werte zur Orientierung: Auf folgende Werte solltest du beim Kauf besonders achten, erstens die Akkuspannung (V = Volt) und zweitens die Akkuladung (Ah = Amperestunden). Die Wattangabe (W = Watt) allein ist wenig aussagekräftig über die tatsächliche Performance.
Ausreichend Akkuspannung ist wichtig für eine hohe Drehzahl. Im Heimgebrauch sind 12 V Akkuspannung meist ausreichend, im professionellen Bereich oder für ambitionierte Arbeiten dürfen es gerne 18 V oder mehr sein. Mehr Volt bedeuten leider meist auch ein schwereres Gerät und dadurch mühsameres Arbeiten – überleg dir also, ob du neben Möbel bauen und fallweise Löcher bohren tatsächlich auch Metalle anbohren und verrostete Muttern lösen musst.
Die Akkuladung ist entscheidend für die Betriebszeit. Sie variiert je nachdem, was du genau machst und wieviel Leistung du dafür abrufen musst. Handelt es sich um Arbeiten mit hohem Drehmoment, wie Schrauben in hartem Material, ist ein starker Akku mit mehr Amperestunden sinnvoll. Empfehlenswert sind Werte ab 2 Ah, im Profibereich lieber das Doppelte, ab 4 Ah.
Kabelgebunden
Trockenbauschrauber und Schlagschrauber brauchen viel Power und die gibt’s wahlweise auch kabelgebunden. Den Vorteilen – mehr Power, keine zeitliche Beschränkung und geringeres Gewicht – stehen als Nachteile die Abhängigkeit von einem Stromanschluss und ein eventueller Kabelsalat bei der Arbeit gegenüber.
Druckluft
Komplett ohne Stromkabel und Akku kommen Schrauber aus, die mit Druckluft angetrieben werden. Sie sind über einen Schlauch mit einem Kompressor (Minimum 6 bar) verbunden, der einen Druckluft-Motor antreibt und so sehr hohe Drehmomentwerte erreicht. Weitere Vorteile sind eine bessere Handlichkeit mancher Modelle und die Gewichtseinsparung aufgrund des fehlenden Akkus. Zum Einsatz kommt Druckluft i. d. R. nur im professionellen Gewerbe, wie bei Ratschenschraubern und Schlagschraubern im Kfz- und Industriebereich.
Leistungsdaten
Drehmoment
Das Drehmoment wird in Newtonmeter (Nm) angegeben und beschreibt, wieviel Kraft der Schrauber aufbringen kann. Idealerweise lässt sich der Wert individuell einstellen, um ein präzises und materialschonendes Ergebnis zu erreichen. Bei eingestellter Drehmomentvorwahl zieht der Schrauber nur so lange an, bis der Zielwert erreicht ist und dreht dann ins Leere.
Wie hoch sollte das Drehmoment sein? Das kommt auf das Einsatzgebiet an: Bei Schlag- oder Ratschenschraubern zum Reifenwechsel sind je nach Fahrzeug zwischen mindestens ein- und mehreren Hundert Nm notwendig. Bei handlichen Geräten für den Haushalt, etwa zum Möbelbauen, reichen bereits ab 5 Nm aus. Um einen Bohrschrauber vielseitig einsetzen zu können, sind Werte ca. ab 50 Nm empfohlen.
Richtig Bohren
Beim Bohren spielt in dem meisten Fällen – materialabhängig – die Drehzahl eine wichtigere Rolle als hohes Drehmoment. Entscheidend ist auch die Qualität des Bohrmaterials: Hochwertige Bohrer mit guten Schneiden bewirken ein besseres, präziseres Bohrergebnis bei geringerem Kraftaufwand, vorausgesetzt der Bohrkopf ist adäquat zum Material passend gewählt. Die häufigsten Typen sind Holzbohrer, Stein- und Betonbohrer, Metallbohrer und Universalbohrer.
Bohrleistung
Die Bohrleistung gibt an, welchen Bohrloch-Durchmesser ein Gerät schafft. Dabei wird unterschieden, um welches Material es sich handelt: Holz, Stahl oder Mauerwerk. So lassen sich Leistungsmerkmale verschiedener Geräte direkt und einfach miteinander vergleichen.
Leerlaufdrehzahl/Leerlaufschlagzahl
Die Drehzahl wird in Umdrehungen pro Minute angegeben und sagt aus, wie schnell der Motor den Kopf des Schraubers dreht. Dabei muss sie immer in Relation zum Drehmoment gesetzt werden, denn Drehmoment und Drehzahl stehen in einem indirekt proportionalen Verhältnis zueinander. Das bedeutet, dass bei gleichbleibender Leistung aus einer höheren Drehzahl ein niedrigeres Drehmoment folgt – soviel zur Theorie.
In der Praxis bedeutet das: Da beim Schrauben die Drehzahl eher unbedeutend ist, sollte sie, sofern einstellbar, in geringer Stufe gewählt werden – der Schrauber arbeitet dafür kräftiger, er erzeugt mehr Drehmoment. Beim Bohren sieht es wieder etwas anders aus, hier ist i. d. R. die Drehzahl wichtiger als das Drehmoment.
Mit einer Drehzahlregulierung und Schlagzahlregulierung kannst du dein Gerät optimal für deine Bedürfnisse und ein optimales Arbeitsergebnis einstellen. Viele Geräte besitzen auch eine 2-Gang oder Mehrgang-Schaltung, die je nach Tätigkeit (Bohren oder Schrauben) und Material die Leistung (Drehzahl und Drehmoment) optimal umsetzt.
Alle Details zur richtigen Handhabung der einzelnen Gänge und Einstellungen erfährst du in der Bedienungsanleitung des Herstellers.
Du hast noch Fragen? Sieh dir unsere kompakten FAQs an...
Häufige Fragen & Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Schrauber und Bohrschrauber?
Während ein Schrauber nur zum Festziehen und Lösen von Schrauben geeignet ist, kann ein Bohrschrauber auch Löcher bohren. Unterschiede gibt’s in der Werkzeugaufnahme: Bithalter beim Schrauber, Schnellspannbohrfutter beim Bohrschrauber. Schraubbohrer haben meist zwei Gänge, welche die Leistung optimal zum Schrauben oder Bohren anpassen.
Was ist der Unterschied zwischen Schrauber und Schlagschrauber?
Beide sind zum Festziehen und Lösen von Schrauben geeignet. Der Schlagschrauber hat durch sein höheres Drehmoment wesentlich mehr Power und kommt z. B. bei härteren Materialien oder im Kfz-Bereich zum Einsatz.
Was ist der Unterschied zwischen Bohrschrauber und Schlagbohrschrauber?
Beide Geräte sind zum Schrauben und Bohren geeignet. Der Schlagbohrschrauber hat durch die Schlagfunktion sowohl beim Bohren als auch beim Schrauben mehr Power. Er durchbohrt auch härtere Materialien wie Metalle oder Beton und kann auch festgefressene Muttern lösen. Als vielseitiges Gerät kommt er in der Werkstatt oder auf Baustellen, Arbeiten am Haus, usw. zum Einsatz.
Wieviel Volt sollte mein Schrauber haben?
Für typische Schraubarbeiten im Privatbereich – bestes Beispiel Möbel zusammenbauen – reichen bereits Mini-Schrauber mit 3.6 V aus. Für ambitioniertere Tätigkeiten, wie in der Hobbywerkstatt bist du mit 12 V gut gerüstet, im Profibereich ab 18 V.
Welches Drehmoment sollte mein Schrauber haben?
Im privaten Einsatz sind 5 Newtonmeter ausreichend, für Arbeiten in Haus und Garten wären 50 Nm besser. Profigeräte im Kfz-Bereich erreichen durch Druckluft-Antrieb auch ein paar Hundert Nm.
Welche Drehzahl sollte mein Schrauber erreichen können?
Die Drehzahl ist beim Schrauben weniger wichtig, achte lieber auf ausreichend Drehmoment. Beim Bohrer hingegen ist eine höhere Drehzahl ein entscheidender Faktor, um präzise und materialschonend Löcher zu bohren.
Wieviel Watt sollte mein Schrauber haben?
Die Wattzahl ist wenig aussagekräftig bei Akku-Schraubern. Sieh dir lieber die Werte Spannung (Volt = V) und Kapazität (Amperestunden = Ah) an: Für härtere Materialien brauchst du einen Schrauber mit hoher Spannung, also 12 bis 18 V. Hochwertige Geräte haben außerdem eine ausreichend hohe Kapazität von 4 – 6 Ah. Die Kapazität ist entscheidend dafür, wie lange der Schrauber seine Leistung bringen kann. Für den Heimgebrauch und kleinere Schraubarbeiten reichen auch bereits 3.6 V und 2 Ah aus.
Inhaltsverzeichnis
- Schrauber – Für den perfekten Dreh und Drill
- Typen
- Schrauber
- Schlagschrauber
- Bohrschrauber
- Schlagbohrschrauber
- Übersicht: Typen und Anwendung
- Spezielle Typen
- Ratschenschrauber
- Trockenbauschrauber
- Stabschrauber/Knickschrauber
- Winkelschrauber
- Impulsschrauber
- Quadroschrauber
- Betriebsarten
- Akku
- Kabelgebunden
- Druckluft
- Leistungsdaten
- Drehmoment
- Bohrleistung
- Leerlaufdrehzahl/Leerlaufschlagzahl
- Häufige Fragen & Antworten
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