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Bewertungen für Chieftec Compact IX-01B, 85W extern, Mini-ITX (IX-01B-85W)

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Bewertungen (3)

4.0 von 5 Sternen
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Bewertungsverteilung

  • 5.0 via Mindfactory am

    sehr kompaktes Gehäuse das bei uns für einen Homeserver…

    sehr kompaktes Gehäuse das bei uns für einen Homeserver im Einsatz ist. Da ich eine CPU mit TDP von 10 Watt einsetze benötige ich keine aktive Kühlung - hierfür würde es auch platztechnisch Probleme geben.

    Die beigefügte Montageanleitung war leider nicht die korrekte, jedoch ließ sich das schnell mit einer kurzen Suche im Internet beheben.

    Verarbeitung und Lieferumfang des Gehäuse sind top und für meine Anwendung perfekt!
  • 3.0 via Mindfactory am

    Back to the Roots ! Ich mag dieses schnörkellos …

    Back to the Roots !

    Ich mag dieses schnörkellos belüftete Gehäuse und habe es jetzt dreimal verbaut. Jedesmal hatte ich andere Probleme, die mich immer wieder Geld, Zeit und Nerven kosten.

    Am wenigsten Problem hat man mit in Verbindung mit einer Lüfterlosen OnBoard CPU, was die Auswahl und die Leistung des Mini PC natürlich stark einschränkt. Allerdings war das bisher die einzige Möglichkeit tatsächlich eine 2,5 SSD an der dafür vorgesehenen Stelle zu montieren.

    Mit einer Intel CPU ist man mit dem ASUS H110T gut beraten, da das Brett über einen eigenen 12 V Anschluß verfügt und man kann sich das Gehäuse ohne Netzteil bestellen, wodurch man sich Probleme erspart allerdings auch wieder vor dem nächsten Problem steht, da nirgendwo beschrieben steht welches Netzteil zu diesem Board passt. Wenn ich mich richtig erinnere, passte dort ein 19 V, 90W HP Netzteil mit einem Stecker 7,4 x 05 mm rund. Aber mittlerweile gibt es ja universal Netzteile, die alle Stecker dabei haben. Den vorgesehenen Montageplatz für 2,5 SSD kann man trotzdem getrost vergessen. Am besten gleich eine M.2 SSD und einen Flachen Noctua NH-L9 mitbestellen, spart Zeit und Porto. Oder man legt die SSD irgendwo sonst ins Gehäuse und befestigt sie mit Kabelbindern, geht auch.

    Aber die Mutter aller Probleme lernt man erst kennen, wenn man sich für einen AMD Ryzen der neuesten Generation entscheidet. Die Auswahl der zur Verfügung stehenden ITX Mainbords ist gering und im Vergleich relativ hochpreisig. Dafür bieten die Mainboards dann allen Schnickschnack inklusive LED Strips die ich persönlich nicht brauche und Kühler für Bauteile, von denen ich bisher nicht wusste, dass es dies Bauteile gibt. Die Montage wird aus zwei Gründen schwierig 1. Der Standard CPU Küher passt in Abhänigkeit zum Mainboard eventuell schon, aber nur wenn man weiß, dass man den äußeren Plastikring des Kühlers entfernen kann. 2. Die Wandlerplatine kann nur dann montiert werden, wenn sich das MB bereits im Gehäuse befindet, was die Montage zum reinsten Gefummel verkommen lässt.

    Wenn man es dann alles an seinem Platz befestigt und inkl. der Montage der unerlässlichen M.2 SSD alles vorbereitet hat, wird man feststellen, dass nach dem ersten Einschalten nichts funktioniert. Außer der Lüfter des nachträglich bestellten extra flachen Nutoca Kühlers dreht sich nichts und der Bildschirm beleibt nach dem Einschalten schwarz.

    Die möglichen Gründe hierfür könnten vielfältig sein. Der wahrscheinlichste Grund war für mich zunächst ein falsches Bios, das noch nicht zur neuesten Ryzen Generation passt und die gleichen Symptome hervorruft. Danach kommt in meiner persönlichen Wertungstabelle ein Problem mit der CPU, die ja die Grafik immerhin liefern soll und dann eine eventuelle inkompatibilität des Arbeitsspeichers. Wenn man dann per try & error nacheinander alle Möglichkeiten ausgeschlossen, viel Zeit und Nerven verschwendet und für viel Wirbel und Porto gesorgt hat, stellt man fest, dass es auf einem einigermaßen aktuellen Motherboard einen Steckplatz gibt, für welche das Netzteil kein Kabel bietet.

    Es handelt sich um eine 8 Pin 12 V ATX Stromversorgung. Das Gute ist, es gibt Adapterkabel, mit denen man den veralteten 4 PIN ATX Anschluss zu einem aktuellen 8 Pin Anschluß machen kann. Das Schlechte ist, wenn man des jetzt bei Mindfactory bestellt werden 8 Euro Porto fällig.

    Das coole ist, ich fühle mich wieder in meine frühe Jungend zurückversetzt, wo ich auf meinem Commodore C64 die Nullen und Einsen von ewigen Listen abtippen musste. Das schlechte ist, in Zeiten von LED Strips, coolen Kühlern und fehlenden Fehleranzeigen, sollte eine aktuelle Hardware auch mit den aktuellen Anforderungen zurechtkommen.

    Was nutzen mir zahlreiche Anschlußmöglichkeiten für veraltete HDDs und S-ATA Anschlüsse ohne Ende, für die das Gehäuse den Platz nicht bietet? HIlfreich wäre ein einfacher und benötigter 12 V 8 PIN ATX Anschluß gewesen.

    In dieser Form wird nur Ärger und Porto generiert, was mein Einkaufserlebnis bei Mindfactory nicht besser werden lässt.
  • 4.0 via Mindfactory am

    Vorteile + viel Zubehör verfügbar und dadurch …

    Vorteile

    + viel Zubehör verfügbar und dadurch erweiterbar
    + sehr kompakte Bauform

    Nachteile

    - sehr starres ATX Kabel mit einem Stecker auf jeder Seite, nicht gut zu verlegen
    - Laufwerkshalterungen mittig angebracht, dadurch wird bei den meisten
    Boards der CPU Lüfter abgedeckt


    Sehr schönes Gehäuse, jedoch keine externen Anschlüsse wie USB o.ä.
    Abzug gibts für die fixe Laufwerksposition und das unflexible ATX Kabel,
    das durch die beiden Stecker und die viel zu starren Adern viel Platz wegnimmt. Bei dem Preis sollte da wenigstens hochflexible Verkabelung zum Einsatz kommen, am besten noch eine optionale Version des ATX-Kabels. Bei einem Preis von über 50 kann man hier nicht von einem Schnäppchen reden, auch wenn das Netzteil schon dabei ist.