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Bewertungen für Thermalright ARO-M14 Grau (ARO-M14G)

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Bewertungen (19)

4.8 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • Dieser Kühler ist einfach eine super Kombination mit den…

    Dieser Kühler ist einfach eine super Kombination mit den AMD Ryzen Prozessoren.
    Er ist leise und Kühlt hervorragend
    Meine Bewertung ist Daumen hoch. Top
  • Voll Gut dieses Teil!Voll Gut dieses Teil!

    Voll Gut dieses Teil!Voll Gut dieses Teil!
  • Produkt wie erwartet. Sehr leise

    Produkt wie erwartet. Sehr leise
  • Der Kühler ist bei mir nichtkaum höhrbar und hält den …

    Der Kühler ist bei mir nichtkaum höhrbar und hält den Ryzen 7 2700X unter last auf 55C ,
    die montage ist deutlich leichter wie bei dem Macho und der PreisLeistung ist absolut super . Ich bin zu 100% zufrieden daher 5 Sterne.
  • Er ist und bleibt ein Monster, ich habe speziell die …

    Er ist und bleibt ein Monster, ich habe speziell die RYZEN Version jetzt noch nicht eingebaut, habe aber die Standart Version schon gehabt für diverse Intel und AMD Systeme vom FX8350 bis hin zum R7 1700X und er hat sie alle gekühlt auch bei OC und das Leise.

    Ich kann ihn schon allein des Preises wegen empfehlen, so viel Kühlleistung für einen verhältnismäßig geringen Preis gibts sonst fast nirgendwo.
    Die Verarbeitung ist klasse und der Mitgelieferte Schraubendreher ist einfach klasse auch für andere Sachen nicht nur zur Kühlermontage.

    Die Montage ist natürlich nicht ganz so simpel allein wegen der Größe des Kühlers aber nun gut das weiß man ja vorher.

    Ich würde ihn immer wieder kaufen und weiter empfehlen, dieser hier ist für einen Kumpel mit einem R5 2600X und auch da wird er sicher seinen Job hervorragend machen!
  • Sehr guter Kühler, macht das was ich von Ihm erwarte.

    Sehr guter Kühler, macht das was ich von Ihm erwarte.
  • Ist ein super Gerät. Nur zu empfehlen.

    Ist ein super Gerät.
    Nur zu empfehlen.
  • Ich hätte ihn schon vor Monaten als Produkttester haben …

    Ich hätte ihn schon vor Monaten als Produkttester haben können, musste da leider absagen, weil ich zwar einen R 5 2400G hatte, aber keine Gehäuse das einen 162mm Lüfter aufnahm.
    Ich weiss der Box Lüfter reicht auch, aber ich wollte einen leisen Spiele PC, der dabei auch noch Kühl sein sollte und daher habe ich mir den gekauft.
    Ich denke er ist Baugleich mit dem Thermalright Macho und nur die Befestigung ist für die Rysen CPUs optimiert. Jedenfalls ist er nur bei den vollen 1300 Umin in einem angenehmen Säuseln zu vernehmen, die erreicht er bei mir im normalen Spielbetrieb aber nie und ist deswegen nicht wahrnehmbar. Ach ja, die Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen, trotzdem ist noch eine Tube dabei und natürlich der tolle Thermalright Schraubendreher.
    Im IDL 35 bis 40 Grad bei 30 Grad außen Temp.
    unter Last, Prime 95 max. 71 Grad bei 30 Grad außen Temp.
    Ich finde das kann sich sehen lassen und kann ihn für ein leises System nur empfehlen. Versand und Verpackung MF wie immer Top.
  • Gross, günstig, top Kühlleistung.

    Gross, günstig, top Kühlleistung.
  • Riesiger Kühler mit guter Kühlleistung auf Basis des …

    Riesiger Kühler mit guter Kühlleistung auf Basis des Thermalright HR-02 Macho

    Montage

    Der Thermalright ARO-M14 ist zwar ein riesiger Kühler, jedoch gestaltet sich die Montage als sehr einfach. Man muss lediglich das Mounting Kit an der bereits am Board befestigten Backplate befestigen und schon kann der Kühler angebracht werden. Das ist aufgrund des guten beigelegten Schraubendrehers kein Problem. Auch die Wärmeleitpaste ist bereits aufgetragen. Für weiterer Verwendungen liegt jedoch noch Wärmeleitpaste bei.

    Zusätzlich muss nur der Lüfter mit den Klammern angebracht werden. Das ist zwar etwas fummelig, aber ist mit ein wenig Geduld schnell erledigt. Hier bietet sich auch die Möglichkeit direkt einen weiteren Lüfter anzubringen. Dies habe ich für den Test allerdings nicht gemacht.

    Um den Ram muss man sich mit den Kühler auch keine Sorgen machen. Das Prdukt ist asymetrisch aufgebaut, sodass bei den Ramslots auch genug Platz für riesige Heatsinks für den Ram ist.
    Da der Kühler relativ hoch ist, sollte man vorher überprüfen, ob er in das Case passt. Dazu muss man in den Daten zu den Gehäuse schauen, ob Kühler mit einer Höhe von 162 mm hineinpassen.

    Kühlung

    Der eigentlich wichtigste Aspekt bei einen Kühler ist die Kühlleistung. Als Test CPU kommt der Ryzen 2600x, zum Einsatz. Als Gehäuse kommt das Nanoxia Deep Silence 3 zum Einsatz. Die Gehäuselüfter drehen dabei mit 100% Geschwindigkeit. Der CPU Lüfter dreht mit ca. 1000 Umdrehungen nicht auf Höchstleistung.
    Wichtig Die Zimmertemperatur während des Testes beträgt ca. 30C die Temperaturen sind daher höher als im Normalfall.

    Im Idle beträgt die CPU Temperatur gerade mal 35C. Im Anbetracht der Raumtemperatur ein sehr guter Wert. Unter Last erhöht sich das ein wenig.
    Mit normalen Precision Boost beträgt die CPU Temperatur bei voller Auslastung etwa 72C. Die Taktraten sind dabei um die 4GHz. Allerdings ist die angelegte Spannung mit etwa 1,2 bis 1,3 Volt höher als sie sein müsste.
    Bei 3,9 GHz all-core bei 1,12V beträgt die CPU Temperatur ca. 63C.
    Bei hohen Taktraten geht den Kühler allerdings die Puste aus. Bei 4.3 GHz all-core mit 1.42 Volt kommt die Temperatur gefährlich nahe an die 90C. Das wird unter anderm an den hohen Umgebungstemperaturen und der hohen Spannung liegen.
    Während gewöhlichen Zocken beträgt die Temperatur bei GTA 5 etwa 65C. Dabei hat eine GTX 980 ti das Gehäuse zusätzlich ordentlich aufgeheizt.

    Dadurch, dass der Lüfter größer ist als der Kühler, wird kühle Luft unter den Kühler direkt zur Kühlung der Spannungsversorgung transportiert. Dadurch wird nicht nur die CPU, sondern auch deren Spannungsversorgung gekühlt.

    Lautstärke

    Aufgrund der großen Ausmaße braucht es für die Kühlungsleistung keinen schnell drehenden Lüfter. Der beigelegte Lüfter dreht daher maximal bis 1300 Umdrehungen. Unter Vollast ist der Lüfter zwar wahrnehmbar, er ist aber nicht besonders laut. Bis etwa 40% Geschwindigkeit ist er kaum wahrnehmbar.
    Der Kühler eignet sich also auch für Freunde von leisen Systemen.


    Zusammenfassend kann man sagen, dass der Kühler ein gutes Preis Leistungsverhältnis hat. Die Kühlleistung ist für die aktuellen Ryzen CPUs ausreichend, solange man keine adsurb hohen Taktraten erreichen möchte. Auch die Montage gestaltet sich als sehr einfach und die Lautstärke stimmt auch.
    Daher ein empfehlenswerter Kühler für Ryzen.
  • Testbericht Thermalright ARO M14G Vorwort Vorab einmal…

    Testbericht Thermalright ARO M14G



    Vorwort
    Vorab einmal ein großes Dankeschön an Mindfactory für die Wahl als Produkttester für einen der Thermalright ARO M14 Tower Kühler.

    Verpackung und Lieferumfang
    Das Aussehen der Verpackung ist an die der Ryzenprozessoren angelegt und wurde nur etwas vergrößert. Das Heatsink ist darin gut durch Polster geschützt und separat vom Lüfter getrennt verpackt worden. Im Lieferumfang befinden sich außerdem vier Halteklammern und Antivibrationspads sowie ein magnetischer Schraubendreher und eine kleine Spritze mit extra Wärmeleitpaste.

    Design
    Das Design des Tower Kühlers ist eher schlicht gehalten. Er besteht wie die meisten CPU-Kühler seiner Art aus einem etwa 16cm hohen Heatsink aus Metall mit 6 Heatpipes. Das Heatsink ist ziemlich groß 15,2cm x 12,9cm, aber blockiert keine Steckplätze für den Arbeitsspeicher und sogar mit hohen Speicherriegeln gibt es da keine Probleme. Das Einzigartige an diesem Kühler ist aber die in meinem Fall graue Platte oben auf dem Kühlblock auf der das Wort Ryzen geschrieben ist, was ihn auch für Leute mit Fenster im Gehäuse attraktiv macht. Die Aufschrift liegt an der alleinigen Zielgruppe des Kühlers, nämlich die Besitzer einer neuen Ryzen CPU. Der Lüfter ist mit zwei Halteklammern am Tower befestigt und kann durch noch zwei Klammern, welche im Lieferumfang enthalten sind wahlweise durch einen weiteren unterstützt werden. Der weiße Lüfter, der in einem schwarzen Rahmen eingefasst ist passt meiner Meinung nach sehr gut zum Rest und rundet das ganze relativ edle Design dadurch perfekt ab. Das Ganze zusammen erinnert dabei sehr an die Thermalright Macho-modelle, welche im Gegensatz zum ARO M14 auch auf Intel Sockeln montiert werden können.

    Verarbeitung
    Zuerst einmal zur Verarbeitung des Heatsinks und der Heatpipes Das Heatsink ist relativ hochwertig verarbeitet, mir sind keine direkt sichtbaren Mängel aufgefallen. Das Ganze besteht laut Hersteller aus einer vernickelten Kupferbasis C1100 welche auch beim Dark Rock Pro 3 von bequiet! als Material verwendet wurde. Keine der Lamellen des Heatsinks sind auf irgendeine Weise verformt und jede hat genau den gleichen Abstand zur nächsten. Alles ist äußerst stabil, jedoch haben sich beim Einbauen der Halteklammern die untersten Lamellen verbogen, wobei sie sich aber sehr einfach wieder in Form bringen lassen. Zum Lüfter kann man nur sagen, dass er ähnlich wie der Tower einen sehr soliden Eindruck macht. Dazu ist mir aufgefallen, dass man ihn während des Gebrauchs nie wirklich zu hören bekommt.
    Im Vergleich mit dem AMD Wraith Spire ist definitiv ein Unterschied in der Verarbeitung erkennbar, wobei man mit dem Dark Rock von bequiet! meines Erachtens nach kaum einen Unterschied bemerkt.

    Kompatibilität
    Wie oben schon gesagt ist die Zielgruppe des Kühlers ganz klar beschränkt auf die Besitzer einer Ryzen CPU, denn der Kühler ist nur mit dem AM-4 Sockel kompatibel. Um ihn auf einen Intelsockel montieren zu können braucht man dafür ein spezielles Montagekit von Thermalright. Außerdem sollte man sehr gut darauf achten, dass der Tower Kühler in das Gehäuse passt, denn durch seine enorme Größe kann es tatsächlich mal etwas knapper werden. Wie oben schon erwähnt blockiert der Kühler keine RAM-Bänke für den Arbeitsspeicher und lässt daher auch größere Module zu, was andere Kühler dieser Art häufig nicht tun.

    Installation
    Die Installation lief ziemlich problemlos ab. Die Anleitung ist sehr einfach gehalten und daher leicht zu verstehen. Was bei der Montage wirklich praktisch ist, ist das man nicht mehr die Backplate des Mainboards entfernen und ersetzen muss. Bei dem ARO M14 kann man die Backplate vom Mainboard einfach weiterhin benutzen. Zuerst schraubt man in die Löcher der Backplate vier Rändelschrauben, auf denen man dann mit vier weiteren den Halterahmen für den Tower befestigt. Zuerst wackelt das ganze noch ein wenig, sitzt am Ende aber alles fest. Aufgrund dessen würde ich aber empfehlen den Einbau des Kühlers außerhalb des Gehäuses durchzuführen, da die Backplate wie in meinem Fall sonst während der Montage einfach abfallen könnte. Dann montiert man das Heatsink. Durch das Loch im Tower und dem mitgelieferten magnetischen Schraubendreher geht das ziemlich leicht, denn dadurch kommt man sehr gut an die hinteren Befestigungen des Kühlers. Wärmeleitpaste muss nicht mehr aufgetragen werden. Sie ist von Werk aus schon aufgetragen. Wahlweise lassen sich dann noch Antivibrationspads auf dem Heatsink anbringen, um die Geräuschentwicklung zu vermindern. Außerdem kann man noch einen zweiten Lüfter nicht im Lieferumfang enthalten auf der anderen Seite des montieren. Halteklammern und Antivibrationspads sind dafür schon beigelegt. Sollte man sein Mainboard oder Prozessor mal tauschen wollen, ist das auch kein Problem, denn es ist ja noch eine kleine Spritze mit extra Wärmeleitpaste vorhanden.

    TemperaturGeräuschentwicklung

    Das Testsystem
    CPU Ryzen 5 1500x
    Mainboard Asus Prime B-350plus
    Ram 8gb 2666mhz Crucial Ballistix
    GPU Asus GTX 1060strix OC

    Bei der Geräuschentwicklung kann man eigentlich nur sagen, dass es kaum Geräusche gibt. Den 140mm große PWM-Lüfter hört man so ziemlich nie, sofern er nicht mit seiner maximalen Drehzahl von 1300rpm dreht. Laut Hersteller soll der Lüfter maximal 21dB laut werden, was in etwa der gleichen Lautstärke des Dark Rocks 3 von bequiet! entspricht. In meinem Fall dreht der Lüfter aber nie mit seiner maximalen Drehzahl, was ihn so ziemlich unhörbar macht. Im Vergleich mit dem Wraith Spire von AMD ist ein deutlicher Unterschied bemerkbar. Dieser dreht nicht nur mit einer höheren Drehzahl, sondern ist dabei auch noch sehr gut wahrnehmbar.
    Der Kühler ist für eine maximale TDP von 240Watt ausgelegt, was man auch schnell bemerkt.

    Fortnite
    Bei dem mittlerweile sehr beliebten Spiel pendelt die Temperatur bei höchsten Einstellungen immer zwischen etwa 50C und 60C. Der Lüfter dreht dabei auf etwa 400-500 rpm und ist trotzdem immer noch schlecht hörbar.

    Pubg
    Bei Pubg hohe Einstellungen gehen die Temperaturen nur selten über 60C. Größtenteils verhält es sich wie bei Fortnite. Nur der Lüfter dreht dabei etwas schneller nämlich mit etwa 550rpm.

    Overwatch
    In Overwatch auf epischen Einstellungen bleibt alles kühl. Die Temperatur steigt maximal auf 50C an und bleibt da auch vorerst. Der Lüfter dreht gerade mal mit 350rpm und allgemein merkt man ziemlich gut, dass er hier unterfordert ist.

    Fazit

    Der Thermalright ARO M14G ist ein sehr effektiver und gut verarbeiteter Tower Kühler, der sich definitiv für jeden Besitzer eines Ryzens lohnt. Er ist relativ leise und kann es definitiv mit höherklassigen Modellen aufnehmen. Er ist eine sehr gute und vor allem billigere Alternative zu anderen Tower Kühlern und ist außerdem durch sein attraktives Aussehen ein Hingucker in jedem Gehäuse. Der Kühler besticht außerdem durch den großzügigen Lieferumfang und der zusätzlichen Wärmeleitpaste. Dazu ist der Einbau sehr einfach und selbst für Laien ein Kinderspiel.
  • Testers Keepers mit Thermalright ARO-M14 Einleitung …

    Testers Keepers mit Thermalright ARO-M14

    Einleitung

    Einen CPU Kühler für Ryzen? Das soll nötig sein?
    AMD liefert mit seinen Ryzen Prozessoren bereits einen potenten Kühler für seine CPUs aus und viele potenziellen Käufer stellen sich nun zu recht die Frage
    Lohnt sich der Kauf eines CPU-Kühlers überhaupt?
    Ich habe mich im Rahmen des Testers Keepers als Produkttester beworben und bin einer der glücklichen die auserwählt wurden den ARO-M14 von Thermalright testen zu dürfen und diese Frage zu beantworten.
    In meinem System ein AMD Ryzen 5 1600 in Kombination mit dem Asus Prime X370-Pro verbaut ist. Der r5 1600 läuft mit dem Standardtakt von 3,20GHz und dem mitgelieferten Boxed Lüfter von AMD. Da ich den Referenzkühler habe, werde ich den ARO-M14 auch im Folgenden mit diesem stets vergleichen.

    Danksagung

    Ich danke Thermalright und Mindfactory für das Bereitstellen des ARO-M14 und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

    Verpackung Lieferumfang Design und Verarbeitung

    Der ARO-M14 kommt gut Verpackt und durch Schaumstoff gepolstert an.
    Wer bisher nur Standardkühler kannte, wird von der Größe des ARO-M14 überrascht sein. Mit einer Größe von 152mm 129mm 162mm LBH ist der M14 ein echter Brocken. Obwohl auf der Front der Verpackung der Schriftzug Only For Ryzen prangert, passt der M14 nicht nur auf die AM4 Fassung, sondern auch auf die Sockel FM1, FM2+, AM2+ und AM3+.
    Beim Lieferumfang gibt sich Thermalright keine Blöße und liefert neben einer Ausführlichen deutschen Anleitung sämtliches für die Montage benötigtes Zubehör mit. Dazu gehören acht Anti-Vibrationspads dadurch ist es möglich einen zweiten Lüfter zur Kühlung anzuschließen, vier Klammern zur Lüfter Fixierung, ein 140mm Lüfter, ein Schraubenzieher, eine Deckelplatte, voraufgetragene Wärmeleitpaste, eine Spritze mit Chill Factor 3, sowie einige Schrauben.

    Wer in sein Gehäuse eine Seitenscheibe verbaut hat darf sich zudem freuen. Optisch macht der ARO-M14 eine starke Figur und sieht richtig aus. Die Verarbeitung ist absolut Spitze und lässt kein Spielraum für Beanstandung. Die oberste Lamelle existiert in den Farben Grau und Orange.


    CPU-Kühler im Detail

    Der ARO-M14 besitzt, 6 Heatpipes, 31 Lamellen und eine Bodenplatte. Die Heatpipes als auch die Bodenplatte sind vernickelt und verhindern somit das, das Metall korrodiert. Die Lamellen bestehen aus Aluminium. Der 140mm Kühler dreht mit 300 bis 1300 Umdrehung pro Minute und pustet somit bis zu 125 mh auf die Lamellen. Laut Thermalright geschieht das alles flüsterleise zwischen 15 und 21 dB. Strom bekommt der Kühler über den Standard 4-Pin PWM Anschluss.



    Installation

    Durch die gut erklärte deutsche Anleitung lässt sich der Lüfter Kühler ohne Probleme zusammenbauen. Da zu jedem Schritt ein passendes Bild in der Anleitung existiert, gibt es wenig Spielraum für Fehler. Um den Einbau möglichst einfach zu gestalten sollte man den PC mit genügend Licht vor sich auf den Schreibtisch liegen haben bzw. das Mainboard.
    Bevor der eigentliche Einbau beginnt muss man zunächst falls noch nicht geschehen die beiden Retention Mount Module abschrauben die beiden Plastikteile die links und rechts von der CPU angebracht sind. In die die Schraubenlöscher montiert man nun die dicken Schrauben die oben ebenfalls ein Gewinde haben. Auf diese Schrauben legt man den dünnen Metallrahmen auf und fixiert sie mit den beileigenen Schrauben.
    Jetzt schnappen wir uns die Klammern und stecken sie in die Entsprechenden Bohrungen die außen an den Lamellen zu finden sind. Hier wird später der Lüfter befestigt d.h. steckt die Klammern auf dies Seite ein, wo später eure Lüfter befestigt werden soll. Der Bogen bei den Klammern, sollte zum Kühlkörper hinzeigen. Auch wenn sich die Lamellen etwas biegen müsst ihr keine Angst haben diese kaputt zu machen, da diese relativ flexibel sind. Sind die beiden Klammern angebracht oder alle vier, wenn ihr zwei Lüfter anbringen wollt, schnappt ihr euch die Antivibrationspads. Diese werden an die Ecken des Kühlkörpers geklebt, an den der Lüfter befestigt wird. Sind diese angebracht können wir nun den Kühlkörper auf das Mainboard platzieren und festschrauben. Benutzt dazu den mitgelieferten Schraubenzieher, da dieser extra Lang ist und sich ideal zum Anschrauben eignet. Optional kann man vorab die mitgelieferte Wärmeleitpaste auf schmieren, ich habe allerdings in diesen Fall darauf verzichtet und benutze die bereits aufgetragene. Nachdem festschrauben auf das Mainboards sollte alles Bombenfest sitzen und nichts wackeln. Zum Testen könnt ihr ruhig einmal den Kühlkörper anfassen und daran das ganze Mainboard hochheben.
    Last but not least Kommen wir zur Lüfter Installation! Steckt zunächst das Stromkabel des Lüfters an den PWM Anschluss an, anschließend klemmt ihr den Lüfter fest indem ihr ihn an den Kühlkörper wo die Antivibrationspads sind, anlegt und mit den Klammern fixiert. Die Klammern sind die einzige Halterung für den Lüfter und es gibt keine Schrauben oder Ähnliches.
    Das war die Installation des Thermalright ARO-M14O!


    Kühlleistung

    Um die Kühlleistung des M14 zu testen habe ich diesen mit dem AMD Boxed Kühler Wraith Spire in zwei Tests verglichen um die beiden Kühler gegeneinander antreten zu lassen und dabei die Temperatur und subjektive Lautstärkeentwicklung zu vergleichen.

    Im ersten Test vergleiche ich die beiden Lüfter im Normalbetrieb. Der PC läuft dazu 20 Minuten ohne Benutzung. Die Drehzahl wird automatisch vom PC gesteuert.
    Der AMD Boxed Kühler hält die Prozessor Temperatur im Durschnitt ca. 43 und ist dabei kaum bis gar nicht hörbar. Der ARO-M14 kühlt den Prozessor auf ca. 34 Grad herunter. Komplett Lautlos!
    Nachfolgend teste ich mit Prime95. Dies lastet alle 6 CPU Kerne auf 100%.
    Nach 25 Minuten und voller Dreh Leistung wird die CPU mit dem AMD Wraith Spire im Durchschnitt 71 Grad und maximal 72 Grad heiß.
    Der M14 kommt auf ca. 65 Grad, ist dabei aber deutlich leiser als der AMD Kühler und kaum zu hören.


    Fazit

    Kommen wir auf unsere Ausgansfrage zurück Lohnt sich für einen AMD Prozessor einen extra Kühler anzuschaffen? Eine eindeutige Antwort gibt es.
    Der Thermalright ARO-M14 verrichtet ohne Frage seinen Job sehr gut. Er Kühlt den Prozessor besser als der Boxed Kühler und ist dabei was ich besonders wichtig finde dabei durchgehend Flüsterleise. Die Verarbeitungsqualität ist 1A und der Preis von knapp 50 für den Thermalright ARO-M14 ist vollkommen gerecht und bietet eines der besten Preis- Leistungsverhältnissen für CPU Kühler.
    Die Boxed Kühler vom AMD sind ausgezeichnet, aber alle AMD Besitzer die mehr Kühlung wollen bei deutlich geringeren Lautstärke kann ich den Thermalright ARO-M14 ohne Frage ans Herz legen.
    Bei der Einbau höhe sollte man jedoch achtgeben Mit 162 mm Höhe passt der Thermalright ARO-M14 nicht in jedes Gehäuse.

    Ich bewerte den Lüfter mit 4,5 von 5 Sternen.

    Die Bilder habe ich gesammelt bei Imigur hochgeladen, da ich Probelme hatte sie hier hoch zu laden httpsimgur.comaIZ7Uuzz
  • Thermalright ARO-M14G Testers Keepers Der Macho Rev R. …

    Thermalright ARO-M14G Testers Keepers

    Der Macho Rev R. Thermalright hat die Ausstattung des Macho Rev B entschlackt, dem Kühler zwei neue Decklamellen wahlweise in orange oder grau mit RYZEN Emblem spendiert und die Grundplatte für den aktuellen AM4 Sockel optimiert.

    Der Thermalright HR-02 Macho Rev B ist ein sehr beliebter Kühler für Intel und AMD Systeme. Für weniger geübte Schrauber war bisher die Suche nach einem ordentlichen Kühler für den AM4 Sockel noch mit viel Recherche verbunden, da die meisten Hersteller Nachrüstkits erst nachreichen mussten bzw. war nicht immer klar ob Kühler A oder B jetzt bereits kompatibel ist oder nicht. Nicht jeder benötigt oder möchte eine AIO Wasserkühlung.

    Auf diese Unsicherheit hat Thermalright reagiert und für die AMD RyzenAM4 Plattform ein fire and forget Model kurz vor dem Ryzen 2000 Release gezaubert. Ziemlich clever.

    Im Rahmen des Testers Keepers Programms darf ich den ARO-M14, hier in der grauen Version M14G testen. Danke dafür. Dieser Test soll euch bei der Entscheidungsfindung eines passenden Kühlers helfen.


    Die Verpackung und der Inhalt

    Die Verpackung des ARO-M14 trägt das Ryzen-Logo. Hier wird jedem Interessenten sofort klar, das dieser Kühler exakt für AMDs neue Prozessorgeneration passt und jeglicher Zweifel und Unsicherheiten damit ausgeschlossen werden. Jedoch passt der Kühler auch auf die früheren Sockel FM1, FM2+, AM2+ und AM3+. Für Intel wird bewusst kein Montagematerial mitgeliefert.

    Nach dem Öffnen der Packung musste ich erst einmal kurz inne halten, da man doch von der Größe des Kühlers überrascht wird. Auch merkt man ihm seine 240 Watt Wärmeabfuhr durch das Gewicht schnell an. Mit dem Lüfter bringt er beachtliche 890 Gramm auf die Waage.

    Zu dem Kühler wird noch hochwertige Chill Factor Wärmeleitpaste, der berühmte Thermalright Schraubendreher, acht Dämpfungsgummis, vier Halteklammern und natürlich der 140 mm Lüfter beigelegt. Für den erstmaligen Gebrauch ist bereits ab Werk die Wärmeleitpaste auf die Coldplate aufgetragen. Die vier zusätzlichen Dämpfungsgummis sowie die zwei Halteklammern sind falls benötigt für einen zweiten Lüfter. Das komplette Montagezubehör befindet sich in einem ordentlichem Zipp-Beutel. Sehr schön.


    Die Montageanleitung

    Oft sehr klein gedruckt und etwas unverständlich. Das macht Thermalright bei seinen Kühlern sehr gut. Kurz knapp knackig triffts am Besten. Die Bilder sind eindeutig und unmissverständlich und auch für ungeübte Schrauber gut zu verstehen. Nichts ist nerviger als von vorn zu beginnen, weil die Anleitung nicht vernünftig ist.


    Ein genauer Blick Die Details

    Ich konnte ihn drehen und wenden wie ich wollte, er ist absolut tadellos verarbeitet und macht für den geforderten Gegenwert von aktuell 45 +- Euro einen absolut wertigen Ersteindruck. Sehr schön ist auch, das Thermalright die Heatpipes sowie die Grundplatte aus Kupfer vernickelt hat. Mir hat das reine, mit der Zeit anlaufende Kupfer bei vielen gerade günstigen Kühlern nie gefallen. Die obere Lamelle ist bei meinem Model grau eloxiert. Das Ryzen-Logo ist zwischen den Heatpipes eingeprägt. Sofort fallen einem auch die recht großen Abstände der einzelnen Lamellen auf. Einem geringen Widerstand steht demnach nichts im Wege und die Abführung der Wärme sollte somit sehr effektiv funktionieren. Doch hierzu später mehr.

    Für die Coldplate Grundplatte nutzt Thermalright die vergrößerte, hochglanzpolierte und wie bereits erwähnt vernickelte Grundplatte der früheren Topmodelle Silver Arrow und Archon X2 aus eigenem Hause. Anstatt einem zusätzlichen Montagebügel befindet sich dieser beim M14 jetzt direkt in die Grundplatte integriert.

    Der 140mm Lüfter ist ebenfalls ein zuverlässiger Bekannter des Macho Rev B. Es ist der TY 147 A und dreht seine Runden im PWM-Modus von 300 bis 1300 UMin. Er ist verschleißarm kugelgelagert und sollte zusammen mit den selbstklebenden Antivibrations-Pads und den geringen Drehzahlen einen ruhigen Lauf versprechen. Wir werden sehen.


    Die Montage

    Der Einbau das Kühlers erfolgt wie bei fast allen Kühlern dieser Klasse vor dem Einbau der Mainboards. Hierzu werden bei allen AM4 Sockeln die ab Werk vormontierten Halterungen oberhalb und unterhalb des Sockels entfernt. Diese werden nur für Kühler mit Halteklammern wie dem aktuellen AMD Wraith Max benötigt.

    Zeitgleich kann jetzt der Prozessor auf den Sockel gesetzt werden. Etwaige Fingerabdrücke sollten entfernt werden, da diese isolierend wirken. Ein guter Tipp ist Isopropanol aus der Apotheke für ein paar Cent. Nehme ich auch sehr gerne für die Reinigung von Objektiven, da es keine Rückstände hinterlässt und ewig hält.

    Das Board sollte hierzu plan vor euch auf dem Tisch liegen. Die bei den Mainboards mitgelieferte Schaumstoffunterlage gibt noch Sicherheit und schont den Tisch & eventuell auch eure Nerven.

    Die jetzt locker sitzende Backplate verbleibt an ihrem Ort. In diese werden die vier Abstandshalter verschraubt. Auf diese wiederum wird der Montagerahmen verschraubt. Je nach Sockel werden die unterschiedlichen Löcher im Rahmen benötigt. Im meinem Fall natürlich die für den AM4 Sockel.

    Vor der eigentlichen Montage werden noch die Antivibrations-Pads und die Halteklammern am Kühler befestigt. Bei den Klammern ist etwas Vorsicht geboten. Leicht können die Lamellen mit einem beherzten Griff verbogen werden.

    Jetzt kommt der Kühler. Bei der Erstmontage befindet sich bereits Wärmeleitpaste auf der Coldplate und kann direkt montiert werden. Ab der Zweitmontage solltet ihr jetzt die Paste auf den Prozessor geben. Der Kühler wird mit dem Überhang in Richtung Spannungsversorgung montiert. Beide Schrauben werden abwechselnd angezogen. Hierzu sollte jedem auch schnell der mitgelieferte Schraubendreher und das Loch im Kühler klar sein.

    Im Anschluss noch den Lüfter in die Klammern einhängen und am Mainboard anschließen. Fertig! Diese Zeilen zu schreiben dauert länger als die Montage.

    Achtung Bei der Montage und dem späteren Einbau sind mir zwei wichtige Sachen aufgefallen diese euch helfen sollen.

    1. Durch die Größe des Kühlkörpers und je nach Gehäuse bei mir das Fractal Design R5 kommt ihr nach dem Einbau nicht mehr an den 12 Volt CPU-Anschluss des Mainboards im oberen Bereich. Diesen am Besten vor Einsatz des Boards anschließen.
    2. Bei Einsatz von vier RAM-Modulen wird es am ersten Slot sehr eng wenn die Module breite Kühler haben bei mir GSkill Ripjaws. Die AM4-Backplate hat aber noch etwas Spiel in den Löchern. Hier kann man fast 1mm gewinnen wenn man diese vor der Montage in Richtung Spannungswandler verschiebt.


    Es geht los Die Praxis

    Erst einmal der Unterbau auf dem ich den ARO-M14 teste, damit ihr die Werte und Lastangaben nachvollziehen könnt und eventuell auf eure vorhandene Hardware umrechnen könnt.

    Gehäuse Fractal Design R5 Belüftung 2x 140mm Front, 1x 140mm Rückseite
    MB Gigabyte Aorus X370 Gaming 5
    CPU 247 Sweetspot AMD Ryzen 7 1700 3,6 GHz 1,18V Standard VID 0,4V Idle 1,18V Last
    CPU Extreme AMD Ryzen 7 1700 4,0 GHz 1,4 V VID 1,385 1,44V
    32GB GSkill DDR4-3200 DR 3200 MHz
    CPU XFX RX480 GTR BE

    Zum Auslesen der Sensoren wird HWInfo64 genutzt. In der Testphase hatte ich eine Raumtemperatur von 22 24° C im Zimmer. Eine heiße 30+° C Woche.

    Direkt nach den ersten Minuten die Frage Läuft er überhaupt?. Also Seitenwand wieder aufgemacht und nachgeschaut. Ja, er dreht seelenruhig seine Runden mit 550 UMin. und die CPU pendelt zwischen 28 und 29° C. Der Wraith Spire lief bereits bei 1500 UMin. und die CPU lag zwischen 32 37° C. Ein tolles lautloses Arbeiten im WindowsOfficeBrowser-Betrieb.

    Weiter mit einigen Runden Battlefield 1 auf einem vollen 64 Mann Server. Auch hier schöne Werte. Bei durchschnittlich 900 UMin. werden Temperaturen von 45 55° C gemessen. Der ermittelte Durchschnitt liegt bei 48° C. Der Kühler verrichtet auch hier lautlos seinen Dienst. Wieder ein hervorragendes Ergebnis. Der Spire lag hier bereits deutlich hörbar bei 2500 UMin. und 65° C.

    Weiter gehts mit Voll-Last. Hierfür habe ich alle Kerne per Prime95 ca. 1 Stunde voll auslasten lassen. HWInfo64 zeichnete wieder die auftretenden Temperaturen im Hintergrund auf. Es waren mindestens 57 und maximal 59° C. Es lag in dieser Zeit ein Verbrauch von 130-135 Watt an. Diesem konnte der M14 mit 1000-1100 UMin. die Stirn bieten. Der Lüfter war nur durch ein tiefes Surren wahrnehmbar. Keinesfalls störend. Der Wraith Spire ist hier bereits über seiner Leistungsgrenze. Den Lauf habe ich bei rauschenden 2930 UMin. und 84° C abgebrochen.

    Da ich diese Werte so nicht erwartet hätte, wollte ich noch eine Schippe drauflegen. Er wird ja auch mit 240W Wärmeabfuhr beworben. Hierzu habe ich das oben beschriebene CPU Extreme Setting gewählt, dieses meine CPU bisher ohne Aussetzer bewältigt hatte. Prime95 konnte ich ebenfalls mit maximalen 68° C bei 1300 UMin. durchlaufen lassen. Es lagen bei 1,4 Volt bis 180W CPUSOC Verbrauch an. Der Lüfter war ebenfalls wahrnehmbar jedoch nicht störend.

    Nach genauer Betrachtung der aufgezeichneten Temperaturen ist mir ein weiterer nicht von Thermalright beworbener Effekt aufgefallen. Die Spannungswandler blieben wesentlich kühler als mit einem hierfür empfohlenen Topblow-Kühler. Ebenfalls sanken die Temperaturen der Grafikkarte im Desktopbetrieb bzw. bei leichter Last. Die Kühler der Karte blieben wesentlich länger im Zero-Modus. Die Lamellen des Kühlers sind zum Rand leicht abgebogen. Somit wird ein Teil des Luftstromes auch auf die Kühler der Spannungswandler im oberen Bereich und auf die Grafikkarte unterhalb umgeleitet. Ich bin immer mehr begeistert.


    Mein Fazit

    Für aktuelle 45 Euro bekommt ihr eine hochwertige Verarbeitung, eine hervorragende leise Kühlung eures Ryzen sowie der umliegenden Komponenten. Den schicken Schraubendreher könnt ihr euch im Anschluss in die Vitrine legen.
  • Ich habe den Kühler auf einem AMD Ryzen 7 1700X Verbaut.…

    Ich habe den Kühler auf einem AMD Ryzen 7 1700X Verbaut.
    Alles nahm Platz auf einem MSI X370 Gaming Pro Carbon, mit HyperX Predator RAM in einem Thermaltake Commander MS-I.

    Lieferumfang
    Geliefert wird wirklich alles was man zur erst und zweitmontage des Kühlers auf einem AM4 Sockel benötigt.
    Bei der Montage hat mir der mitgelieferte Schraubendreher SEHR geholfen.
    Es ist auch eine Spritze mit Wärmeleitpaste enthalten, falls man den Kühler bei Systemwechsel einfach umbauen möchte.
    Falls einem die Kühlleistung des mitgelieferten Lüfters nicht ausreicht, sind zusätzliche Klammern zur Montage eines zweiten Kühlers enthalten.

    Ersteindruck
    WUCHTIG!
    Der Kühler ist wirklich sehr sauber verarbeitet und hatte keinerlei Kratzer oder Produktionsrückstände die ich entfernen musste.
    Der Lüfter macht einen sehr guten und qualitativ Hochwertigen Eindruck.
    Man bekommt hier, was man für sein Geld erwartet.

    Montage
    Alles was ich zur Montage gebraucht habe, war der mitgelieferte Schraubendreher.
    Vor der Montage des Mainboards ins Gehäuse ist es sehr empfehlenswert, den mitgelieferten Montagebügel vorzuinstallieren.
    Die CPU lässt sich trotzdem spielend leicht an dem Montagebügel vorbei auf das Board einsetzen.
    Die Montage des Kühlers ist auch bei einem schon Montierten Board sehr einfach und gut ausgeklügelt. Hierfür sollte man das Case schon auf die Seite legen um den Kühler auszurichten.

    Test
    Der Kühler hält die CPU bei bei in Spielen unter 60C und in Cinebench unter 62C.
    Im Idle und einer Lüfterdrehzahl von 1000 Umin ist die CPU 37C Warm.

    Die Raumtemperatur während den Tests belief sich auf 30C

    Der Lüfter ist selbst bei 300Umin sowie bei der Maximaldrehzahl 1197Umin PWM Gemessen kaum hörbar.

    Gesamtfazit
    Sehr empfehlenswert!
    Ich wollte nach Jahrelanger AIO Nutzung mal wieder eine Luftkühlung nutzen und bin mit dem ARO-M14 Kühler SEHR SEHR Zufrieden und würde diesen jedem als Geheimtipp ans Herz legen.
  • Ich habe den Kühler im Rahmen der Testers …

    Ich habe den Kühler im Rahmen der Testers Keepers-Produkttesteraktion von Mindfactory zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bedanke mich dafür und möchte nun meine Erfahrung hier teilen.


    Verpackung Lieferumfang

    Der Kühler wird in einer recht farbenfrohen Kartonverpackung geliefert, in der der Kühler sowie das gesamte Zubehör mittels Schaumstoffeinlagen sehr sicher untergebraucht ist. Zum Lieferumfang gehört neben dem Kühler ein Lüfter mit 140mm Durchmesser, welcher per Pulsweitenmodulation geregelt wird und dadurch Drehzahlen von 300 bis 1300 Umdrehungen pro Minute erreicht. Die Aufnahmepunkte entsprechen dabei denen konventioneller 120mm-Lüfter. Außerdem wird eine in deutsch und englisch geschriebene Montageanleitung beigelegt, welche gut bebildert und sehr leicht verständlich ist. Für die Montage des Kühlers liegt ein Kreuzschlitzschraubendreher Größe PH2, eine kleine Tube Wärmeleitpaste, Antivibrationspads, Lüfterklammern, alle benötigten Schrauben inklusive zwei Ersatzschrauben und der Montagerahmen für den Kühler bei. Mit diesem Montagematerial ist offiziell nur die Montage auf Sockel AM4 vorgesehen, auf den AMD-Sockeln FM1, FM2+, AM2+ und AM3+ ist dies jedoch auch problemlos möglich. Eine Benutzung für Intel-Prozessoren ist mit dem standardmäßigen Lieferumfang nicht möglich.


    Design Verarbeitung

    Vom Aufbau her orientiert sich der Kühler sehr stark am Thermalright HR-02 Macho Rev.B. Er besteht aus einer Bodenplatte aus Kupfer, die sechs kupferne Heatpipes umschließt. Beide Bestandteile sind vernickelt. Die nach oben führenden Heatpipes sind mit 31 Aluminiumlamellen verlötet, wovon die oberste grau ist, welche je nach Beleuchtung auch leicht violett oder weinrot erscheinen kann. Alle Lamellen haben Öffnungen, um die Wärmeabgabe weiter zu verbessern. Der größte bauliche Unterschied zum HR-02 Macho Rev.B besteht in der Bodenplatte, die nun keine zusätzliche aufgelegte Halteplatte zur Verschraubung am Montagerahmen mehr benötigt, weil diese integriert ist. Durch diese Ähnlichkeit sollte die Installation mit zusätzlichem Montagematerial auch auf Intel-Prozessoren möglich sein. Am Boden ist serienmäßig Wärmeleitpaste aufgetragen, die in beim Testexemplar leicht verschmiert war, was aber kein Problem darstellt. So wurde der Kühler in diesem Test auch verwendet. Der Kühlkörper wirkt rundum sehr hochwertig verarbeitet und weist keine besonders scharfen Ecken oder Kanten auf. Auch optisch wirkt er sehr ansprechend und sollte in die meisten PC-Systeme sehr gut hineinpassen.


    Installation

    Die Montage gestaltet sich mithilfe der beigelegten Anleitung sehr leicht. Vor allem dann, wenn man einen beliebigen Kühler der HR-02-Reihe bereits schon einmal montiert hat. Zunächst müssen die auf jedem AM4-Mainboard vorhandenen Plastikhalterungen oberhalb und unterhalb des Sockels herausgeschraubt werden. Diese, sowie die zugehörigen Schrauben, werden im weiteren Verlauf nicht mehr benötigt. Die serienmäßige AM4-Backplate wird weiterverwendet, weil in diese vier Rändelschrauben mit Kunststoffunterseite gedreht werden müssen. Zwischen der Unterseite dieser und dem Mainboard bleibt bei nicht angezogenem Kühler ein Spiel, wodurch es empfehlenswert ist, die Montage bei ausgebautem und auf dem Tisch abgelegtem Mainboard durchzuführen. Auf die Rändelschrauben wird nun der Montagerahmen aufgelegt und dieser wird mittels vier Schrauben fixiert. Der Kühler kann anschließend aufgelegt werden und durch abwechselndes Eindrehen zweier weiterer Schrauben, die durch Bohrungen in der Bodenplatte in die Gewinde im Montagerahmen eingreifen, angezogen werden. Dadurch wird auch die Backplate angezogen und das vorherige Spiel ist nicht mehr vorhanden. Auch das Anziehen des Kühlers gestaltet sich leicht, da der lange magnetische Schraubendreher die Arbeit erleichtert und die Verschraubungspunkte leicht zu erkennen sind, vor allem durch die großzügige Aussparung im hinteren Bereich des Kühlers. Abschließend muss nur noch der Lüfter mittels zweier Lüfterklammern eingehängt und am 4-Pin-CPU-FAN-Anschluss angeschlossen werden. Das Einfädeln der Klammern erfordert je nach Geschick etwas Geduld und man sollte darauf achten, die obere Kühllamelle nicht zu verkratzen. Die Halteklammern werden mit etwas Kraft in die Bohrungen des Lüfterrahmens eingehängt, sodass der Lüfter stramm am Kühler sitzt. Das Anbringen der Antivibrationspads und der Klammern kann bzw. sollte zur Vereinfachung vor allen anderen Schritten durchgeführt werden. Da diese Materialien doppelt vorhanden sind, kann optional auch ein weiterer Lüfter montiert werden. Im Testsystem wurde vom Prozessor aus gesehen der zweite und vierte Arbeitsspeicherslot verwendet. Der Lüfter blockiert aber auch den ersten Slot nicht. Es geht dann zwar etwas enger zu, aber auch eine Speicher-Vollbestückung ist kein Problem.


    Kühlung Geräuschentwicklung

    Der Kühler wurde im Testsystem mit folgenden Komponenten getestet

    Gahäuse Fractal Design Meshify C mit serienmäßigen Lüftern
    Mainboard Asus Prime X370-Pro
    Prozessor AMD Ryzen 7 2700X
    Arbeitsspeicher 16GB Crucial Ballistix Elite DDR4-3466
    SSD Samsung NVMe SSD 960 Pro 512GB
    Grafikkarte Palit GTX 1060 6GB Dual Fan
    Netzteil Seasonic Prime Titanium 600W Fanless

    Zum Test wurde im BIOS nur das Verhalten der Lüfter geregelt. Dazu zählt das dauerhafte herunterregeln der Gehäuselüfter auf Drehzahlen von etwa 500min sowie ein Anpassen der Lüfterkurve des CPU-Kühlers, dass dieser länger langsam dreht. Sämtliche Spannungen und Taktraten von Prozessor und Speicher wurden nicht angefasst. Zum Auslesen von Drehzahlen und Temperaturen diente HWiNFO in der Version 5.82, Messwerte beziehen sich auf ein geschlossenes Gehäuse. Die Raumtemperatur lag bei 23 bis 24°C. Die ausgelesene Minimaldrehzahl, die im Leerlauf sowie bei leichten Lasten anliegt, betrug 372min. Hierbei ist der Lüfter nicht wahrzunehmen, selbst wenn man näher rangeht. Leichte Lagergeräusche wie bei den Gehäuselüftern sind nicht vorhanden. Die Temperatur bei leichten Lasten blieben immer unter 50°C. Im Spielbetrieb Playerunknowns Battlegrounds erreicht der Lüfter nach etwa 30 Minuten 668min, wobei der Prozessor bei einer Taktrate von ungefähr 4GHz maximal 65°C warm wurde. Dabei ist der Lüfter kaum wahrnehmbar und wird vermutlich von fast jeder luftgekühlten Grafikkarte deutlich übertönt, wie auch in diesem Fall. Als Extrembelastung wurde der Prozessor im Programm Prime95 im Modus Small FFTs für maximale Hitzeentwicklung laufen gelassen. Hierbei erreicht der Lüfter recht schnell seine Maximaldrehzahl von 1366min. Der Prozessor pendelt sich dabei bei einer Taktrate von 3750MHz und einer Temperatur von 75°C ein. Das Mainboard lässt scheinbar keine höheren Temperaturen zu und regelt den Turbotakt dementsprechend. Ebenso werden alle PWM-Lüfter ab 70°C immer mit voller Drehzahl angesteuert. Bei seiner Maximaldrehzahl ist der Lüfter recht deutlich wahrnehmbar, das Geräusch des Luftrauschens liegt aber subjektiv auf einer angenehmen Frequenz. Nah am Lüfter kann man ein leichtes Antriebsgeräusch wahrnehmen, welches aber im Normalfall nicht zu hören ist.


    Fazit

    Zusammenfassend kann man dem Kühler eine sehr gute Kühlung bei gleichzeitig sehr geringer Geräuschentwicklung bescheinigen, zumindest für die meisten Anwendungsszenarien. Selbst bei schwacher Gehäusebelüftung schafft der Kühler bei mittlerer Prozessorlast eine gute Kühlleistung bei kaum wahrnehmbarem Lüftergeräusch. Lediglich bei sehr hoher Prozessorauslastung von leistungsstarken Prozessoren kann der Lüfter für geräuschsensible Menschen zu laut werden. Da der Kühler neben der guten Leistung einen sehr hochwertigen Eindruck hinterlässt und auch leicht zu montieren ist, ist er definitiv eine Empfehlung wert.
  • Der eindrucksvoll große Kühler vermittelt schon auf dem…

    Der eindrucksvoll große Kühler vermittelt schon auf dem Karton wofür er gemacht wurde.Nämlich um Ryzen in die Antarktis zu schicken, und eben nur für den. Der Ein- und Aufbau ist fast selbsterklärend und leicht zu bewältigen, alleine die zwei Spannfedern für den Ventilator sollten richtig rum montiert werden und lassen sich nur mit ein wenig Fingermuskelkraft in die ddafü vorgesehene Löcher fummeln. Eine DIN A4 Seite erklärt einem kurz und knapp den Einbau und mehr braucht es nicht, vorne Englisch und hinten nochmal auf Deutsch. Der beiliegende Schraubendreher hat einen starken Magneten und wurde gerne von mir dankend für die restliche Montage der anderen Komponenten genommen. Wärmeleitpaste liegt auch mit beim Zubehör bei, falls man den Kühler noch einmal anderweitig verbauen möchte. Für den Kühler selbst braucht es keine Wärmeleitpaste, dieser ist schon mit einem Pad ausgestattet, dass sich nur darauf freut nun endlich den Ryzen zu umarmen. Die Kühlleistung ist bis jetzt solide und konnte bei mir den unübertakten 2600X auf 34- 44 drücken. Ist im Spiel Geräuschtechnisch mit geschlossenem Tower nicht hörbar auch mit dem Ohr direkt daneben nur ein leises Summen. Insgesamt eine gute Investition, an der ich bis jetzt negatives finden konnte.
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