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Bewertungen für Corsair Dominator Platinum RGB DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (CMT16GX4M2C3200C16)

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Bewertungen (7)

5.0 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • Mega RAM! Die Beleuchtung ist genial.

    Mega RAM!

    Die Beleuchtung ist genial.
  • Hi, dies ist eine Review zu Corsair Dominator Platinum …

    Hi, dies ist eine Review zu Corsair Dominator Platinum RGB RAM,

    Getestet wurde 16GB DDR4-3200Mhz RAM 2x 8GB Speichermodule.
    Diese Bewertung wird im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory durchgeführt.

    Hinweis
    Bei dieser Review geht es um den Echteindruck des Speichermoduls im Testzeitraum.
    Alle Angaben beruhen auf einem subjektivem Meinungsbild.
    Einen umfänglichen Benchmark mit einem Vergleich von mehreren aktuellen Speichermodulen unterschiedlichster Hersteller kann ich natürlich nicht bieten.
    Dafür gibt es aber genügend professionelle Tests, die man einsehen kann.

    Die zu erwartende Leistung hängt auch immer von dem eigenem System ab.
    Alle Komponenten zusammen erzielen die Gesamtleistung.


    Design
    Verpackung
    Bei dem vorliegenden Corsair Dominator Platinum RGB RAM wurde die Verpackung ohne viele Besonderheiten schlicht gehalten.
    Trotzdem wurde dabei auch auf das haptische Design geachtet, denn die auf der Frontseite befindlichen Abbildungen und Schriftzüge sind spürbar abgehoben und geben dem Gesamtbild eine hochwertige Note.
    Im Inneren der Verpackung befinden sich die beiden RAM-Module, umgeben von einer Hartplastikhülle, sicher in einer dämpfendem Kunststoffform.
    Durch die effiziente Verpackung sind die beiden Module vor möglichen Beschädigungen gut geschützt ohne das übermäßig viel Verpackungsmüll anfällt.

    Speichermodule
    Wie schon bei der Verpackung ist die Haptik auch bei den beiden Modulen ein Faktor.
    Die seitlichen Heatspreader aus Alumium fühlen sich beim Auspacken sehr gut an und verleihen dem Modul ein elegantes Erscheinungsbild.
    Die 12 verbauten Corsair Capellix LEDs unter den Diffusoren beleuchten nicht nur die insgesamt 10 Quadrate und den Dominator Schriftzug an der Oberseite, sondern scheinen auch seitlich durch die Kühlrippen hindurch.
    Dies sorgt für einen schönen Übergang zwischen Heatspreader und Oberseite und lässt das Modul auch seitlich sehr dynamisch aussehen.

    Anstatt der einzelen Quadrate hätte mir persönlich ein durchgehender Diffusor-Balken gefallen, aber das liegt immer am individuellen Geschmack des jeweiligen Endbenutzers.

    Weitere Informationen zu der Beleuchtung findet ihr unter dem Themenpunkt Leistung.

    Verarbeitung
    Weder die beiden Speichermodule noch die Verpackung können im Hinblick auf die Verarbeitungsqualität kritisiert werden.
    Die eloxierte Alumiumkonstruktion des Gehäuses verspricht Langlebigkeit und ist stilvoll zu einem erstklassigen Endprodukt zusammengesetzt.

    Montage & Bedienerfreundlichkeit
    Wie bei allen Speichermodulen ist darauf zu achten welche zugehörigen Slots das Mainboard vorgibt. Die anschließende Montage ist unkompliziert.
    Das Speichermodul wird in den jeweiligen Ram-Slot geklickt und schon ist das Setup startklar.

    Die Speichermodule unterstützen Intel XMP 2.0 und sind somit durch vorgegebene Profile schnell eingestellt. Nach Start liefern sie bei mir die angegebenen 3200 Mhz.
    Die bereits erwähnten LEDs der Speichermodule lassen sich einzeln ansteuern.
    Dies kann man sehr bedienerfreundlich über die Corsair iCue Software machen.
    Auf Corsair iCue wird auf der Verpackung bereits mit Logos auf der Vorder- und Rückseite hingewiesen. Daher habe ich dieses im Rahmen dieser Review ebenfalls ausprobiert.
    In der Software kann man aus voreingestellten Beleuchtungsprofilen wählen oder die Speichermodule in seinen eigenen Farben erstrahlen lassen.
    Alle Produkte die mit iCue kompatibel sind lassen sich außerdem durch die Software synchronisieren. Gerade dieses Feature lässt, wenn man viel kompatible Corsair Hardware besitzt, das gesamte System noch abgestimmter und angepasster Aussehen.
    Die Software bietet über die hier dargstellten Möglichkeiten hinaus noch viele weitere Einstellungsmöglichkeiten.
    Ob man allerdings alle Funktionen benötigt ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

    Die Oberfläche der Software ist sehr übersichtlich angeordnet.
    Die Beleuchtungsmodi ließen sich bei mir problemlos einstellen.


    Leistung
    Wie bereits erwähnt ist der Corsair Dominator Platinum RGB RAM das erste Produkt aus dem Hause Corsair, welches die neuen Cappelix-LEDs einsetzt.

    Durch die neuen LEDs schafft es Corsair deutlichere & hellere Farben darzustellen.
    Vergleicht man die LED-Leistung im eingeschalteten Zustand mit herkömmlichen LEDs, liegt Corsair weit vor der Konkurrenz.
    Da bei den Cappelix-LEDs gerade einmal eine Größe von 0,2 mm³ bentötigt wird zum Vergleich eine normale LED benötigt 2,8 mm³, lassen sich weit mehr LEDs auf einer kleineren Fläche verbauen. Dadurch erreicht Corsair, trotz der Diffusion der LEDs, atemberaubend fein abgestimmte Farben und sauber getrennte Leuchteffekte.

    Corsair selbst gibt folgende Werte für ihre LEDs an
    bis zu 60% heller
    bis zu 60% effizienter
    bis zu 40% weniger Energieverbrauch
    bis zu 35% längere Lebensdauer
    4 herkömmliche LEDs benötigen den Platz von 100 Cappelix-LEDs

    Das Einsatzspektrum für die neuen Cappelix-LEDs scheint zunächst endlos.
    Persönlich hoffe ich nicht nur auf den Einsatz in anderen PC-Komponenten, sondern auf eine komplexere Anwendung dieser LED-Technologie.

    Leistungstechnisch unterscheidet sich der Dominator Platinum RGB nicht spürbar von anderen Speichermodulen mit den gleichen Spezifikationen.
    Dieser Fakt scheint allgemein verwundlich, da, wie Allgemein bekannt, RGB-LEDs selbstverständlich auch mehr Power bedeuten! ;

    Lief im direkten Vergleich zu
    G.Skill 16GB DDR4-3200 Trident Z RGB Kit
    Corsair 16GB DDR4-3200 Vengeance RGB PRO Kit

    Kompatibilität
    Hier gilt es zu beachten wie das eigene Gehäuse mit den zugehörigen Komponenten aufgebaut ist.
    Gerade bisherige Nutzer von Low-Profile LPX Modulen sollten darauf achten, dass den RAM-Modulen wahrlich nichts im Wege steht. Das könnte gerade bei großen CPU-Luftkühlern der Fall sein. Die Dominator-Module sind 55mm hoch und erreichen somit fast die doppelte Höhe von LPX-Modulen.

    Getestete Kompatibilität
    AMD 400 Series

    Weitere Kompatibilität
    Intel 100 Series, Intel 200 Series, Intel 300 Series, Intel X299, AMD 300 Series, AMD 400 Series

    Fazit
    Der Corsair Dominator Platinum RGB ist das neueste Mitglied der Dominator-Familie.
    Es ist ein hochwertig zusammengesetztes und verarbeitetes Speichermodul, das sich auf jeden Fall zur High-End Klasse zählen kann.
    Dieser Fakt rechtfertigt allerdings nicht den Preis des RAM-Moduls, denn vergleichbare Module mit der gleichen Leistung liegen gut und gerne 40€ unter diesem Modul.

    Für ein Low-Budget-Projekt sind diese Premium-Module definitiv nicht geeignet.
    ABER
    Wieso also Dominator Platinum RGB?
    Es steht im Namen
    Bei der neusten Generation der Dominator Platinum Serie zahlt man für RGB.
    Die Ästhetik spielt bei diesem Speichermodul eine starke Rolle, und ist auch der entscheidende Punkt, welcher den Kaufpreis meiner Ansicht nach rechtfertigt.
    Corsairs CAPPELIX-LEDs sind mit Abstand die beste RGB-LEDs die ich je gesehen habe.
    Hier lässt sich Corsair für die Innovation bei den neuen Cappelix-LEDs bezahlen.
    In meinen Augen völlig zurecht.
    Zwar zahlt man bei diesen Speichermodulen für das RGB-Privileg, aber wenn man auf RGB im System besteht kommt man nicht um diese wundervollen RAM-Module herum.

    Wenn ihr also ein offeneseinsehbares System habt und nach Komponenten sucht, die nicht nur mit Leistung sondern auch mit Leuchtkraft überzeugen, MUSS sich dieses Speichermodul holen.

    Wer trotzdem noch ein wenig sparen möchte, sollte im Hause Corsair bleiben und sich die Vengeance RGB PRO Module ansehen.

    Klare Kaufempfehlung für Corsair Dominator Platinum RGB dank Cappelix-LED Innovation!
  • Vorwort Guten Tag lieber Mindfactory-Shopper und wertes…

    Vorwort

    Guten Tag lieber Mindfactory-Shopper und wertes Community-Mitglied

    Ich hatte das Glück im Zuge der Testers Keepers Aktion von Mindfactory in Kooperation mit Corsair ausgewählt zu werden, den neuen Corsair Dominator Platinum RGB Arbeitsspeicher zu testen. Bevor wir starten, möchte ich mich an dieser Stelle sowohl bei Mindfactory als auch bei Corsair für die mir gebotene Möglichkeit bedanken. Aufgrund technischer Schwierigkeiten musste ich auf einen Ersatzprozessor Ryzen 3 1200 zurückgreifen, was auf der anderen Seite vielleicht aber auch die Möglichkeit bietet zu sehen, ob selbst ein kleiner Ryzen Prozessor doch von der Hohen Frequenz profitieren kann. Mein Testsystem setzt sich wie folgt zusammen

    CPU Ryzen 3 1200 3,8GHz
    GPU Asus GeForce GTX 1070 ROG Strix OC
    RAM Dominator Platinum 16GB 3200Mhz CL16
    MB MSI B450 Gaming Pro Carbon AC
    NVMe 240GB Kingston A1000 SSD 240GB
    SATA 480GB Kingston A400 SSD
    PSU Be Quiet Straight Power 11 650W

    Erhalten habe ich das 16GB Kit in seiner gewohnt hochwertig achteckigen Verpackung, in welcher der Arbeitsspeicher sicher in Pappe sowie Kunststoffhülle und Moos Gummi eingebettet war.
    Beim Auspacken des Produkts, war ich etwas überrascht, da ich bisher immer nur den Corsair Vengeance LPX besaß und dementsprechend positiv angetan von der Haptik sowie der Verpackung des Arbeitsspeichers selbst war.

    Der neue Platinum RGB Arbeitsspeicher von Corsair, setzt Design-Technisch mit seinen neuen Capellix RGB LEDs neue Maßstäbe im Bereich PC Individualisierung. Anders als herkömmliche RGB-LEDs sind diese platzsparender und sorgen somit dafür, dass Corsair im neuen Dominator Platinum Arbeitsspeicher gleich zwölf individuell steuerbare RGB LEDs verbauen konnte, Understatement, und auch irgendwie nicht! Der in mattschwarz gehaltene Kühlkörper aus eloxiertem Aluminium wirkt trotz seiner Höhe überraschend dezent.
    Verziert wird dieser durch zwölf eingelassene Licht Diffusoren, welche das Licht der Capellix LEDs schön zerstreut, ohne dabei in den benachbarten Diffusor einzustrahlen, so kann man beispielsweise ohne Probleme auch einzelne LEDs in der Farbe Weiß einstellen ohne das der Farbton durch die umliegenden LEDs getrübt oder verfärbt wird.
    Ich persönlich bin großer Fan von RGB Beleuchtung, jedoch kein Verfechter eines komplett strahlendem RAM-Blocks, aber mit dem Dominator Platinum RGB, macht Corsair einen Schritt in die richtige Richtung.
    Denn mit den oben erwähnten Diffusoren, und mit dem beleuchtetem Schriftzug bietet er viel Raum für ganz spezielle Lightshows, aber dazu unten mehr.
    Auch bei der Verarbeitung hat Corsair sich wirklich nicht lumpen lassen, der mattschwarze Kühlkörper kombiniert mit der schwarzen PCB lassen das Produkt deutlich wertiger wirken als viele Produkte der Konkurrenz, mit herkömmlichem Platinen Design.

    Am Kühlkörper selbst ist der für den Dominator Platinum unverkennbare Bügel verbaut, dieser wackelt nicht ist formschlüssig und sitzt gewohnt stabil. Mit seinem seitlichen Gitterdesign durch welches man klar die einzelnen Diffusoren sehen kann am Körpers fest.
    Bei der Montage gab es keinerlei Probleme, im Gegenteil, durch die Höhe des Arbeitsspeichers fand ich es bequemer diesen zu installieren. Allerdings habe ich mit dem AMD Wraith Prism auch nicht unbedingt einen riesen Kühler.

    WICHTIG!
    Hier sei Vorsicht geboten, bevor man unüberlegt zuschlägt. Denn, je nachdem welche Ram-Slots für euer Mainboard die empfohlenen sind findet ihr in der Anleitung eures MB kann es unter Umständen zu Komplikationen mit der Höhe des Arbeitsspeichers und eurem CPU Kühler kommen.

    Ein großer Vorteil des Dominator Platinums ist außerdem, dass die RGB-Stromversorgung komplett über PCIE läuft. Dementsprechend sind keine externen Kabel nötig.

    Beim Thema Leistung kann ich nur für meinem Fall sprechen und nochmals das Klischee bestätigen, dass das Problem doch häufiger als man denkt etwa einen Meter vor dem Bildschirm sitzt.
    Kurz nachdem ich den neuen Arbeitsspeicher eingebaut hatte konnte ich trotz BIOS Update keinerlei Verbesserung feststellen, also nochmal neugestartet ins BIOS geschaut und siehe da, schlicht vergessen das XMP Profil zu aktivieren. Dazu sage ich an dieser Stelle auch nicht mehr.
    Nachdem ich mich genug geschämt habe ging es daran zu schauen ob über die 3200MHz hinaus noch mehr möglich ist. Bei dem Kühlkörper müsste ja noch etwas Luft nach oben sein, gesagt getan. Ohne die Timings zu verändern konnte ich den Arbeitsspeicher stabil auf 3600Mhz takten und habe es dabei auch belassen. Auch wenn dort der Temperatur nach zu urteilen mit maximal 43,7C noch Spielraum wäre.
    Da ich durch meinen Prozessor ein klares Bottleneck in meinem Rechner habe würde ich mich von Benchmarks distanzieren, da eigentlich ein Ryzen 5 2600 aufwärts hier richtiger angebracht wäre.
    Allerdings sollte ich vielleicht noch die Frage beantworten, ob sich das upgrade bei diesem Prozessor gelohnt hat. Die Antwort lautet ganz klar, ja!
    Der Sprung von 2400Mhz auf 3600MHz sorgt dafür, dass mein Livestream statt mit 48 FPS, mit vollen 60 FPS betrieben werden kann.
    Meines Wissens nach, ist der Arbeitsspeicher mit allen AMD-Boards der 300er und 400er Serie kompatibel. Zu Intel kann ich nur Corsair zitieren Intel 100 Series, Intel 200 Series, 300 Series, Intel X299 sind dort als kompatible Mainboards gelistet. Was ich mir allerdings wünschen würde wäre Support für MSI Mystic Light oder Aura Sync, denn momentan ist es nur möglich den Arbeitsspeicher per iCUE farblich abzustimmen.

    ICUE selbst ist als Software, okay. Ich persönlich habe etwas Zeit benötigt um mich zu Recht zu finden. Wenn man sich aber einmal ordentlich mit iCUE auseinander gesetzt hat, bietet sie einem
    eigentlich alles was die RGB Palette zu bieten hat. Auch hat man die Möglichkeit ganz individuelle Beleuchtungsmodi zu erstellen und dabei jede LED einzeln anzusteuern um den Arbeitsspeicher ganz dem aktuellen Farbthema des Systems anzupassen.

    Die Frage der Haltbarkeit stellt sich mir bei einem Dominator Platinum nicht.
    Ich verwende nun seit mehr als 8 Jahren Corsair RAM in meinen Systemen meist den Vengeance LPX und hatte noch nicht einen Ausfall. Ähnliches kann ich auch aus meinem Freundes und Bekanntenkreis berichten. Ob das Glück ist? Ich glaube kaum, Corsair stand und steht einfach schon immer für gute Qualität und solides Preisleistungsverhältnis.

    Fazit
    Man braucht sich nichts vorzumachen der neue Dominator Platinum RGB ist bei weitem kein Schnäppchen. Wenn es einem also einzig, um ein wenig Funkeln auf seinen Ram Modulen geht, so gibt es zum Dominator günstigere Varianten, welche sicherlich ihren Zweck erfüllen.

    Was man bei diesem Produkt jedoch nicht vergessen sollte ist
    Dominator Platinum stand bei Corsair schon immer für das Beste vom Besten.
    Auch wenn man dafür manchmal etwas tiefer in die Tasche greifen muss, stimmt das Preis- Leistungsverhältnis hier einfach perfekt. Der Arbeitsspeicher lässt jede Menge Spielraum für jeden Computer-Enthusiasten und genau hier sehe ich auch die Zielgruppe für dieses Produkt.
    Menschen die zu schätzen wissen was gute Qualität und Jahrelange Erfahrung wert sind, und die erkennen, dass man für seinen Extra-Taler von Corsair ein wirklich besonderes Produkt, welches mit hochwertigem Aussehen, Materialien, und ausgezeichneter Leistung sowie innovativer RGB Beleuchtung auftrumpft.

    Zum Abschluss hoffe ich, dass mein Review hilfreich für euch war, und ich dem ein oder anderen vielleicht davon überzeugen konnte, ein Upgrade zu wagen.
    Ich persönlich werde mir nachdem bevorstehenden CPU Upgrade direkt das Zweite Kit bestellen und somit auf 32 GB erweitern.
  • Hallo liebe Technik-Begeisterten & Hardware-Liebhaber! …

    Hallo liebe Technik-Begeisterten & Hardware-Liebhaber!

    Ich möchte euch an meinen Erfahrungen in Verbindung mit den brandneuen Corsair Dominator Platinum RGB teilhaben lassen.
    Ich habe diese im Rahmen der Testers Keepers-Aktion von Mindfactory und Corsair zur Verfügung gestellt bekommen.

    Vorwort
    An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank von meiner Seite an Mindfactory aussprechen. Einerseits für das entgegengebrachte Vertrauen, aber auch dafür, solche Aktionen zu realisieren!
    An die Leser des Reviews Meine Bewertung ist selbstverständlich nicht beeinflusst und spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

    Produkt
    Da es gerade bei RAM-Riegeln verschiedenste Ausführungen gibt, der Hinweis, dass ich hier folgendes Produkt teste
    16GB Kit 2x 8GB
    DDR4-3200
    CL16-18-18-36
    Genaues Produkt CMT16GX4M2C3200C16


    Design
    Design ist natürlich eine Frage des Geschmacks, und darüber lässt sich bekanntlich streiten, aber kurz gesagt Ich bin von dem Design absolut begeistert.
    Der schlichte matt-schwarze Kühlkörper, der elegante Aluminiumbügel oberhalb des Kühlkörpers und natürlich die einzeln getrennten RGB-Fächer, die mit einem fast durchsichtigenweißen Plastik verarbeitet sind, machen den RAM-Riegel bereits im ausgeschalteten Zustand zu einem Hingucker. Selbst die schwarze Farbe ist identisch zu der des PCBs.
    Aber es geht eigentlich erst richtig los, wenn man die Riegel in Betrieb hat. Absolut tolle und helle Farben!
    Die Riegel leuchten deutlich heller als vergleichbare RGB-Riegel, was an einer neuen LED-Technologie liegt. Corsair hat diese Capellix genannt.
    Diese neuen LEDs lassen sich platzsparender verbauen, leuchten heller oder verbrauchen bei gleicher Leuchtkraft weniger Strom!
    Das Ergebnis Auf einem Modul wurden damit ganze 12 adressierbare RGB-LEDs verbaut, die schön voneinander getrennt sauber leuchten und damit auch tolle Effekte realisiert werden können. Phänomenal!
    Zum Vergleich, GSkill verbaut in den TridentZ-Modell gerade mal 5 oder 6 RGBs, je nach Modell. Und das liegt eben unter anderem daran, dass die alten mehr Platz verbrauchen. Habe euch aus dem Internet mal 2 Bilder angehängt, zum Vergleich.
    Ich bin mal gespannt, welche tollen RGB-Produkte da noch auf uns warten -


    Verarbeitung
    Die Module sind absolut top verarbeitet. Durch die fast schon raue Oberfläche fühlt sich die Haptik super an. Beim Herausnehmen der Module aus der Verpackung war ich zunächst verwundert, weil die Module sehr leicht sind.


    Man merkt den Modulen an, dass auch dieses Modell wieder im High-End-Bereich einzuordnen ist.


    Montage & Bedienerfreundlichkeit Konfiguration
    Zur Montage selbst ist eigentlich nicht viel zu sagen. Es sind letztlich RAM-Riegel, also reinstecken und los gehts.
    Die entsprechende Taktrate lässt sich bequem im BIOS des Mainboards durch XMP auswählen. Natürlich können Overclocking-Enthusiasten und jeder der es sich zutraut die Settings auch manuell im BIOS setzen.
    Die von mir getesteten Module hatten keine Probleme mit dem vorgegebenen XMP-Profil und liefen stabil auf den 3200 MHz. Das verwundert auch nicht, in Anbetracht des verbauten Kühlkörpers.


    Software
    Heutzutage empfinde ich persönlich die Software als ebenso wichtig, wie die Qualität der Hardware, daher möchte ich diese als eigene Rubrik mit aufnehmen. Man hat mit der besten Hardware keinen Spaß, wenn die Software zum Betreiben schlecht programmiert ist.
    Wofür braucht man zum Betreiben von RAM Software?
    In diesem Fall im Prinzip nur für die Steuerung der verbauten RGB-LEDs. Wer sich so ein Kit kauft, zahlt auch die RGB-Beleuchtung mit. Das ist klar. Es gibt unzählige verschiedene RGB-Software auf dem Markt, aber jeder kennt das Problem. Man hat in der Regel unterschiedliche Hersteller im Einsatz und muss dadurch mehr als nur eine Software zum Steuern der Farben nutzen. Umso ärgerlicher, wenn da eine Software nicht richtig mitspielt und die LEDs im schlimmsten Fall aus bleiben.
    Dieses RAM-Kit lässt sich unterschiedlich ansteuern. Zum einen mit der Mainboard-Software. Also beispielsweise Aura von ASUS, Mystic Light von MSI oder RGB Fusion von Gigabyte. Ich habe das Kit nicht mit dieser Software getestet, kann also wenig dazu sagen.
    Zum Anderen mit der Corsair eigenen Software iCUE. iCUE ist mittlerweile eine der Besten Software wenn es um die Beleuchtung geht, finde ich. Übersichtlich gestaltet, funktionell und der Sync mit anderen Corsair-Produkten klappt einwandfrei.
    Ich kann an dieser Stelle nur sagen, dass ich mit der Beleuchtung in iCue keine Probleme hatte. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Beleuchtungseffekten. Leider habe ich nur 2 Module verbaut, mit 4 Modulen kommen die Effekte natürlich noch viel besser zur Geltung.
    In wieweit sich die Beleuchtungseffekte zwischen der Mainboard-Software zu denen von Corsairs iCUE unterscheiden kann ich leider nicht beurteilen.



    Leistung


    Kompatibilität
    Über die Kompatibilität mit Mainboards und CPUS kann ich keine wirkliche Aussage treffen.
    Ich selbst habe die Module mit einem Asus Board, Chipsatz, CPU getestet, aber auch mit einem ASUS Board, Chipsatz und Intel CPU und hatte dabei keine Probleme.
    Wenn ihr 100%ig sicher gehen wollt, solltet ihr dafür immer die Qualified Vendor List des Herstellers eures Mainboards zu Rate ziehen. Hier ist genau spezifiziert welche Module erfolgreich getestet wurden. Leider brauchen die Hersteller immer eine Weile um auch neuere Module zu testen, vermutlich wird also diese Produktserie zum Zeitpunkt des Reviews kaum irgendwo hinterlegt sein.

    Die Module haben eine Bauhöhe von 5,5 cm und sind damit relativ hoch. Ihr solltet also vor dem Kauf überprüfen, ob es beim Einbau mit eurem CPU-KühlkörperAIO eventuell zu Probleme kommen könnte.

    Corsair verwendet hier die beliebten Samsung B-Die-Chips, die für Ihre Kompatibilität und Übertaktungsfreudigkeit bekannt sind.



    Preis- & Leistungsverhältnis
    Jeder sollte wissen, dass er für das RGB-Merkmal natürlich tiefer in die Tasche greift, also zu einem vergleichbaren Modul ohne RGB. Es wäre also ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Ich finde das Preis- & Leistungsverhältnis vergleichbar zu den Trident Z RGB Modulen von GSkill. In Hinblick darauf, dass man hier jedoch die neuen und heller leuchtenden Capellix LEDs vorfindet, finde ich den Preis angemessen, wenn auch nicht günstig. Wer sich finanziell schwer tut, sollte lieber zu anderen Modulen greifen, da RGB ein nice-to-have ist und leistungsechnisch sogar eher ein Nachteil ist, wegen der Wärmeentwicklung und dem benötigten Platz.



    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Ich kann zu der Haltbarkeit keine wirkliche Auskunft geben, da die Module nur wenige Tage in Betrieb sind. Aber ich kann sagen, dass diese Module sich absolut hochwertig anfühlen. Qualitativ fühlt es sich einfach 2 Schritte weiter an, als die Trident Z RGB von G.Skill, wobei hier natürlich auch ein paar Jahre Entwicklung dazwischen liegen.



    Fazit
    Ich bin von diesem RAM absolut überzeugt und liebe die RGB Beleuchtung und die qualitativ hochwertige Verarbeitung. Wer sich ein High-End-PC zusammenbaut hat hier den passenden RAM. Preislich oben angesiedelt greift man tief in die Tasche, aber eingebaut, machen diese Module einfach nur Spaß. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite J
  • Der Name Dominator von Corsair steht für mich schon …

    Der Name Dominator von Corsair steht für mich schon lange für das High End Modell der Marke. Mir persönlich waren die Speicherriegel preislich stets ein wenig zu hoch angesetzt und deswegen habe ich nur die Corsair Vengeance LPX Module in meinem PC verbaut. Jetzt aber, wo ich 16 weitere Gigabyte zum Testen erhalten habe, bin ich gespannt ob und wie sie sich von den Vengeance Speicher abheben.

    Ich arbeite im Videobereich und habe dort eine HP Z8 Workstation mit gerade einmal 96 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Doch zu Hause bin ich bis jetzt noch nie über 16 GB Ram hinausgekommen. Gerade für die Grafik- und Videobearbeitung ist der Ram sehr sinnvoll, da er die großen Bilddatenmengen im Speicher hat und das Bearbeiten so schneller bzw. flüssiger geht. Hier erhoffe ich mir einen Performancezuwachs durch die dann insgesamt 32 GB Ram.

    Das Design

    Beim Auspacken des Arbeitsspeichers habe ich mir nur gedacht Wow, sehen die aber gut aus. Natürlich fügen sich auch die neuen Corsair Dominator Platinum RGB in das gewohnte Design der High End Modelle von Corsair nahtlos ein. Der Bügel und die abgeschrägten Kanten wurden so ähnlich bereits bei den vorherigen Modellen verbaut. Nun ist der Speicher aber komplett geschlossen und hat dafür oben die neuen Capellix RGB LED verbaut. Der komplette Speicher ist aus Aluminium gefertigt und wirkt wirklich sehr hochwertig. Im Vergleich zu den Vengeance wirken sie stabil und unzerstörbar. Die Spaltmaße sind optimal, nichts wackelt, nichts erscheint irgendwie unsauber verarbeitet.

    Die eingebauten RGB Capellix LED sind seitlich schön in das Design eingepasst. Schade finde ich allerdings, dass die Leuchtflächen für die LED an der Seite sehr schmal gehalten sind. Und die Oberseite, welche man durch meine PC-Glasscheibe von außen sieht, bietet tatsächlich nur zehn bzw. mit den Leuchtflächen unter dem Dominator-Schriftzug insgesamt nur zwölf größere Leuchtflächen. Andersherum wäre es für mich dann doch deutlich schöner gewesen oder wie bei den Vengeance RGB Modulen, hätte auch eine durchgängige Leuchtfläche optimal gewirkt.

    Beim zweiten Blick ist mir dann aufgefallen, wie hoch die Speichermodule sind. Angegeben sind sie mit 55 mm. Da ich relativ selten über die Höhe solcher Ram Blöcke nachdenke, ist mir das auch erst beim zweiten Blick aufgefallen. Im Vergleich zu den Corsair Vengeance LPX Modulen sind sie fast doppelt so hoch. Das weist natürlich für eine gute Wärmeableitung hin, könnte jedoch gegebenenfalls auch zu ein paar Problemen beim Einbau führen. Dazu aber dann unter dem Punkt Montage später mehr.

    Die Verarbeitung

    Wie oben schon erwähnt, wirken die Speichermodule wie aus einem Guss hergestellt. Das Gewicht und die Oberflächenbeschaffenheit wirken robust und solide. Selbst bei höherer Kraftanstrengung kann ich das Speichermodul keinen Millimeter eindrücken. Hier gibt es also wirklich gar nichts zu meckern.

    Montage, Kompatibilität & Bedienerfreundlichkeit

    Die Montage ist eigentlich super simpel. Speicherriegel eindrücken und fertig. Hat bei mir auch geklappt, bis ich meinen Radiator der Wasserkühlung, den ich oben im Gehäuse verbaut habe, auf der Schiene des Be quiet! Dark Base 700 wieder zurückgeschoben habe. Die Bauhöhe stößt leider an den verbauten Lüfter und deswegen musste ich am Ende dann doch noch eine halbe Stunde investieren, um meine Lüftung im System neu anzuordnen. Lüfter aus der Gehäusefront raus, Radiator in die Front, feststellen, so dass die Lüfter auf die andere Seite müssen, also alles abmontieren und auf die andere Seite anbringen, dann die beiden Einzel Lüfter oben einbauen und dann endlich passte alles.

    Also hier ist schon mal die erste Hürde, die auf potentielle Käufer treffen könnte. Man sollte vorher genau überprüfen, wie hoch der CPU Lüfter oder andere störende Teile sind.

    Der Erste Start

    Das abgelegte XMP 2.0 Profil wurde von meinem ASUS z270E Mainboard BIOS sofort erkannt und die Taktrate hat sich auf die angegebenen 3200 MHz eingestellt. Einfacher geht es nicht.
    Nach dem Windows Start habe ich dann direkt von der Corsair Homepage die ICue Software runtergeladen. Die Dominator Platinum RGB werden von der Software sofort erkannt. Hier gibt es neben der Möglichkeit, die Farben einzustellen auch ein paar nützliche Informationen, von der DRAM Frequenz über die Timings bis hin zur aktuellen Temperatur. Auch hat man die Möglichkeit, eine Aktion auszuführen, wenn die Temperatur ein gewisses Level erreicht RGB Farben ändern, Lüfter hochdrehen, eine Datei ausführen oder den PC herunterfahren.

    Leistung, Durchsatz & Zugriffszeiten

    Ich benutze den Corsair Dominator Platinum RGB mit einem Intel I5 7600k auf dem ASUS z270E Mainboard.
    Im Test setze ich weniger auf Benchmark Ergebnisse, sondern eher auf Resultate im Video-Encoding, Videoschnitt oder beim bearbeiten in Photoshop oder Lightroom. Gerade hier ist es sinnvoll, mehr Speicher zu besitzen, denn dadurch wird die Arbeit beschleunigt.

    Die voreingestellten Timings der Dominator Platinum RGB sind CL16181836. Da unterscheiden sich die Dominator nicht von den Vengeance LPX .

    Im Passmark Benchmarktest vergleiche ich die Dominator Platinum RGB und die Vengeance LPX.

    Hier erreicht der Corsair Dominator mit geladenem XMP Profil 3200MHz folgende Werte

    Memory Mark 3431
    Memory Read 31796
    Memory Write15952


    Die Corsair Vengeance LPX

    Memory Mark 3134
    Memory Read 26089
    Memory Write13139

    Ein erster Unterschied ist hier schon in der Schreibe- und Lesegeschwindigkeit zu sehen. Doch wie groß der Unterschied in der Praxis ist, will ich in den folgenden Tests untersuchen.

    Das Wandeln einer Sequenz aus dem AVID Mediacomposer in .h264 über den Adobe Media Encoder

    Lange des Clips 0108 Full HD

    Vengeance 16 GB 244

    Dominator Platinum 16 GB 234

    Das Rendern einer Sequenz mit vollen 32 GB Ram 16 GB Dominator und 16 GB Vengeance

    32 GB RAM230


    Speichern eines 11 GB großen Bildes in Photoshop

    Vengeance 16 GB 0942,38

    Dominator Platinum 16 GB0934,23

    32 GB RAM0728,21


    Hier sieht man relativ wenig Unterschiede zwischen den beiden Speicherriegeln. Der Dominator schneidet in beiden Fällen ein bisschen besser ab als die Vengeance Module aus demselben Haus. Ob sich der geringe Geschindigkeitszuwachs jedoch lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden, denn der Dominator kostet in der Anschaffung ca. 30-40 Euro mehr. Erst mit vollen 32 GB Ram spürt man deutlich die Zeitersparnisse. Gerade Photoshop, welches für mehr Arbeitsspeicher ausgelegt ist, profitiert deutlich. Dass das Speichern allerdings 2 Minuten schneller ging, hätte selbst ich nicht gedacht. Mit einem größeren Prozessor würde ich mit Sicherheit noch eine ganze Menge Zeit rausholen können. Das wird also meine nächste Investition


    Leistung der Beleuchtung

    Die Corsair Capellix RGB LED sind in 12 Segmente auf dem Speicher verteilt. Sie leuchten bunter als alles, was in meinem Gehäuse verbaut ist. Mein ASUS Strix z270E Mainboard bietet auch eine LED Leiste, doch die Farben können dort nur in groben Abstufungen eingestellt werden. Die Capellix LED hingegen bieten präzise Farben an. Selbst in den Abstufungen bekommen sie die Farben sauber dargestellt. Neben den feineren Farbnuancen strahlen sie auch noch heller als alle anderen LED Lichter, die verbaut sind. Normalerweise schalte ich die Lichter gerne mal aus, um Energie zu sparen. Doch hier erzeugen sie einfach eine stimmungsvolle Raumatmosphäre, vor allem wenn die Speicher spiralregenbogenförmig leuchten. Das freut sogar meinen 19 Monate alten Sohn, der minutenlang vor der Glasscheibe sitzt und zusieht. Etwas schade ist, dass die Effektgeschwindigkeit der RGB Animationen nur in drei Stufen verfügbar ist.

    Preis-Leistungsverhältnis

    Für den aktuellen Preis von knapp 150€ bekommt man mit den Corsair Dominator Platinum RGB einen absoluten High End Speicher. Die Verarbeitung, das Design und die Funktionalität stimmen hier voll und ganz. Der Speicher bietet etwas größeres Übertaktungspotenzial als die günstigeren Venegance LPX RAM. Gerade wegen der Kühlung würde ich in dem Fall zu den Dominator Platinum greifen. Wer allerdings weniger Wert auf Design oder Übertaktung legt, ist mit den Vengeance Modulen von Corsair ebenfalls sehr gut beraten. Gerade in geschlossenen Gehäusen machen RGB Speicher wenig Sinn und da kann man dann besser entweder zum Vorgänger-Modell greifen oder zu den etwas billigeren Vengeance.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten

    Zur Haltbarkeit kann ich nach so kurzer Zeit natürlich noch kein Urteil fällen. Da ich allerdings seit knapp zwei Jahren Speicher Module von Corsair in meinem System verbaut habe und die einwandfrei laufen, gehe ich schon davon aus, dass die Dominator Platinum RGB ebenfalls ohne Probleme diese Zeit halten werden. Gerade durch die sehr hochwertige Verarbeitung machen sie auf mich nicht den Eindruck, dass sie vorher ausfallen werden.

    Fazit

    Was man nun aber mit den Corsair Dominator Platinum RGB raus haut, liegt noch mal eine deutliche Stufe höher als meine Vengeance RAM. Die Dominator haben eine perfekte Verarbeitung der Heatspreader , da wackelt nichts, alles sitzt stramm, man muss sich keine Sorgen machen, dass der Spreader abfallen oder verrutschen könnte.
    Dazu kommt die Haptik. Dank der verwendeten Materialien fühlt sich die Dominator Platinum RGB auch genauso toll an, wie es die Optik bereits vermuten lässt.
    Was die Beleuchtung angeht, bieten die Dominator Platinum Module eine sehr gute Farbdarstellung. Helligkeit und Farbintensität sind hier auf ein neues Level gebracht worden. Selbst die Software bietet sie alles, was das Herz begehrt und bleibt dennoch einfach zu bedienen.

    Neben der gelungenen Optik und Performance hinterlassen die Dominator Platinum RGB in Sachen Overclocking ebenfalls einen guten Eindruck. 3600 MHz habe ich kurz ausprobiert und es war überhaupt kein Problem. Doch gehöre ich eher zu denjenigen die beim Arbeitsspeicher gerne mal vom Overclocking die Finger lassen. Hier reicht mir das aufgespielte Intel XMP 2.0 Profil vollkommen aus bzw. die 3200 MHz
    Die neuen Dominator sind unter den RGB-RAMs aktuell sicherlich das Highlight schlechthin. Die Stärke von Corsair ergibt sich hier aus der Kombination der perfekten Verarbeitung, sehr ausgereiften Software, hoher Kompatibilität und natürlich der tollen Beleuchtung, die im Gegensatz zu vielen Modulen mit komplett offener Lichtleiste etwas dezenter, aber deshalb nicht weniger auffällig daherkommt.

    Als kleinen negativen Punkt möchte ich allerdings die Bauhöhe anbringen. Mit 55 mm sind sie eben nicht gerade klein und könnten dafür sorgen, dass man erst einmal die halbe Kühlung im PC umbauen muss, um die Dominator eingesteckt zu bekommen. Im schlimmsten Fall könnte es für manche sogar bedeuten, dass sie sich einen neuen CPU Kühler zulegen müssten.

    Vorteile
    Tolles edles Design
    Perfekte Verarbeitung in allen Bereichen
    Sehr gute RGB-Beleuchtung dank Capellix LED
    Software bietet trotzdem genug Einstellungsmöglichkeiten und ist trotzdem einfach zu bedienen
    Einzel- und Gruppensteuerung der Module
    Extrem umfangreiches XMP-Profil hohe Kompatibilität

    Nachteile
    Effektgeschwindigkeit der RGB Animationen nur in drei Stufen verfügbar
    55 mm Modulhöhe
    Höherer Anschaffungspreis
  • Hallo Zusammen, dieser Testbericht handelt von dem …

    Hallo Zusammen,

    dieser Testbericht handelt von dem brandneuen Corsair Dominator Speicherkit in der 3200 Mhz Variante, welches mir im Rahmen der Aktion Testers Keepers von Mindfactory in Zusammenarbeit mit Corsair zur Verfügung gestellt wurde.

    Mit der Neuauflage des Corsair Dominator wird die Reihe der leistungsstarken Premiumspeicher fortgesetzt und bringt zudem eindrucksvolle Neuerungen mit sich. Eine dieser Neuerungen sind die sogenannten Cappelix-LED mit denen das Modul auf dem Kühlkörper bestückt ist. Wirft man nun einen Blick auf die neuen Speichermodule von Corsair, so erkennt man schnell, welche Vorteile diese neue LED-Technologie hervorbringt. Die Cappelix-LEDs wirken deutlich heller, farbintensiver und gleichmäßiger Ausgeleuchtet. Auch die Lebensdauer wird laut Corsair bis zu 35% gesteigert. Außerdem sind sie wesentlich stromsparender und effizienter als herkömmliche LEDs. Somit ist es auch möglich Einschränkungen bei Übertaktung zu verhindern, denn durch die gesteigerte Effizienz wird die Spannungsversorgung der RGB-Beleuchtung entlastet und somit ist es einfacher hohe Taktraten zu realisieren. Gesteuert werden die 12 adressierbaren LEDs durch die hauseigene Software namens iCUE. Dafür stehen viele verschiedene Leuchteffekte zur Verfügung. Zudem ist es möglich jede einzelne LED individuell zu gestalten. Die Synchronisation mit anderen Corsair Produkten ist ebenfalls kein Problem. In meinem Fall habe ich die Corsair K70 RGB Tastatur und die Dominator Module mit einem fortlaufenden Regenbogeneffekt synchronisiert.

    Insgesamt macht das neue Design einen wertigen Eindruck und überzeugt auf ganzer Linie. Der massive Heatspreader wurde ausreichend dimensioniert um eine gute Kühlleistung zu gewähren und die matte Optik wird mit einem aufgeschraubten Alumiunbügel abgerundet. Nach ungefähr 2 Stunden Spielzeit wurde das Ramkit maximal 39 Grad warm. Ein intern verbauter Temperatursensor gibt stetig einen genauen Messwert an jedes beliebe Auslesetool wie z.B HWinfo. Verpackt wird das Kit in einer großflächigen Kartonage und ist sicher in einem Schaumstoffelement fest fixiert. Ein zusätzliche Blisterverpackung schützt jedes Modul nochmals im Einzelnen. Die Taktraten der neuen Kits werden von 3000 Mhz bis hin zu stattlichen 4800 Mhz angeboten. Getestet habe ich die 3200 Mhz Ausführung mit CL16-18-18-36 und einer spezifizierten Spannung von 1,35 Volt. Natürlich ist auch bei dem Corsair Dominator wieder ein XMP-Profil vorhanden. Jeder der die Settings nicht selbst im Bios vornehmen möchte kann somit einfach die Einstellung als vorgefertigtes Profil laden und sofort loslegen. Ich betreibe das 16GB Ramkit 2x 8GB auf einen Asus Maximus XI Extreme Mainboard in Verbindung mit einem Intel I9 9900K Prozessor. Die eben genannte Plattform ist für einen Betrieb über DDR4-4400 hinaus geeignet und damit eine gute Basis um das volle Potenzial der RAM-Sticks auszuschöpfen. Als Stromversorgung dient ein Be Quit Dark Pro 11 mit 850W und einer 80 Plus Platinum Effizienzklasse. Hier nochmals das komplette System im Detail

    Intel i9 9900K 5,0Ghz
    16GB DDR4 Corsair Dominator 3200Mhz CL16
    Nvidia GTX 1080Ti Evga XC2 11GB GDDR5X
    Asus Z390 ROG Maximus XI Extreme
    NVMe 970Pro SSD
    Be Quit Dark Pro 11 850W

    Das XMP Profil wurde ohne Probleme erkannt und erfolgreich geladen. Somit hat auch die Kompatibilität der Speicher durchaus kein Problem dargestellt. Erste Test habe ich mit dem AIDA64 Benchmark durchgeführt. Dort wird deutlich, dass Schreib-, Lese- und Kopierwerte in einem guten Verhältnis stehen. Auch die Latenz von 46,2 ns ist zunächst für die voreingestellten Timings ein guter Anfang. Optimierungsbedarf liegt dennoch in den sekundären und tertiären Timings.

    Im Unigine Superposition 720p Benchmark zeigt sich ein Perfomancezuwachs von bis zu 17 fps im Vergleich zu den empfohlenen Standartwerten von 2666 Mhz. Auch die Minumum-FPS wurden von 119fps auf 131fps angehoben. Besonders in CPU anspruchsvollen Spielen und Anwendungen kann der schnelle Arbeitsspeicher seine Stärken ausspielen. Des Weiteren werden Framedrops reduziert und die Bildrate stabilisiert. Das Übertaktungspotenzial ist zudem überdurchschnittlich gut, denn Taktraten bis zu 4000 Mhz waren ohne Erhöhung der Ramspannung möglich. Der wohl einfachste Schritt lag bei der Anhebung auf einen Takt von 3600 Mhz bei gleichbleibenden Timings. Daher ist der Betrieb mit einer CAS-Latency von 16-18-18-38 weiterhin möglich und bietet ein leistungsstarkes Verhältnis zwischen Bandbreite und Timings. Bei 4000 Mhz hingegen ist die Anpassung der Timings nötig da sich sonst das System instabil verhält und gegebenenfalls auch nicht mehr bootet. In meinem Testszenario konnte ich das Kit mit CL19-26-26-46 bei 4000Mhz stabil betreiben. Vorausgesetzt ist trotz des guten Übertaktungsspielraum natürlich immer ein guter Speichercontroller des Prozessors und eine gute Spannungsversorgung auf dem Mainboard. Des Weiteren sollte bei einer Vollbestückung mit 4 Modulen bedacht werden, dass sich durch die höhere Belastung das Übertaktungsverhalten ändert. Wenn man nun auf eine Vollbelegung seitens Arbeitsspeicher setzen möchte, sollte ein Mainboard mit T-Topology die nötige Grundvoraussetzung liefern. Wer sich jedoch für die 4800 Mhz Variante interessiert, sollte auf ein Mainboard mit 2 Dimm Speicherplatinendesign setzen. Denn durch die kürzeren Signalwege und ein optimiertes Memory Layout sind erst solche Taktwerte zu erreichen. Um die Stabilität der Module zu gewährleisten, habe ich einen Memtest der Version 6.1 über mehrere Stunden erfolgreich laufen lassen. Letztendlich konnte das Kit auch im übertakteten Zustand einen zuverlässigen Einsatz bieten.

    Fazit

    Corsair hat hier wieder einmal bewiesen, dass ihre Dominator Serie den Namen durchaus gerecht werden kann. Die Speichermodule sind Qualitativ auf einem hohen Niveau und bieten eine gute Performance. Der Kühlkörper wirkt sehr wertig und trotz der großen Produktmaße macht das markante Design optisch einfach einen guten Job. Die RGB-Beleuchtung ist kräftig und farbenfroh und lässt herkömmliche LEDs sprichwörtlich im Schatten stehen. Auch der Übertaktungsspielraum fällt bei der Dominator Serie scheinbar recht hoch aus und bietet viel Optimierungsmöglichkeiten. Daher ist das Kit für all diejenigen zu empfehlen, die Wert auf eine hohe Performance legen und auch den optischen Aspekt dabei nicht vernachlässigen wollen. Einziger Nachteil ist wohl die doch große Modulhöhe von 5,6 cm, denn dadurch ist die Auswahl an CPU-Kühlern zwecks Platzbedarfes relativ eingeschränkt. Auch die Preisgestaltung ist grundsätzlich hoch, denn Corsair lässt sich ihre Spitzenreihe dementsprechend gut bezahlen. Die gute Leistung und das große Übertaktungspotenzial geben jedoch wenig Anlass zur Kritik. Abschließend kann ich sagen, dass der Corsair Dominator Arbeitsspeicher ein rundum gelungenes High-End Produkt ist und keine Wünsche offen lässt.
  • Hallo liebe Community, ich bin einer der Glücklichen, …

    Hallo liebe Community,
    ich bin einer der Glücklichen, die im Rahmen des Programms Testers Keepers von Mindfactory ausgewählt worden ist. Vielen lieben Dank an Mindfactory für diese tolle Chance.
    Getestet wurde der 16GB Dominator Platinum RGB DDR4-3200 von Corsair. In meinem Testbericht werde ich auf verschiedene Kriterien eingehen und sie mit meinem aktuellen Arbeitsspeicher, dem 16GB G.Skill RipJaws V dunkelgrau DDR4-3200 vergleichen.
    Das Testsystem besteht aus folgenden Komponenten

    Gehäuse Thermaltake Versa H35
    Motherboard Gigabyte B450 Aorus Pro
    CPU AMD Ryzen 7 2700X
    CPU Kühler be quiet! Dark Rock 4
    System SSD 250GB Samsung 970 Evo M.2
    Gaming SSD 500GB Crucial MX500 SSD Gaming-Partition
    Grafikkarte MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X 11G
    Netzteil be quiet! POWERZONE 750W



    Design & Verarbeitung
    Der Dominator Platinum RGB wird in einer achteckigen schwarzen Umverpackung geliefert. Ein großer Aufdruck des Riegels und der Schriftzug weisen direkt darauf hin, was sich im Inneren befindet. Geschützt wird der RAM von einem moosgummiartigen Kunststoff, der die Verpackung im Inneren komplett ausfüllt und den Dominator Platinum an allen vier Seiten umgibt. Der Arbeitsspeicher ist zusätzlich noch in einer Plastikhülle verpackt.
    Nach dem Öffnen der Verpackung war mein erster Eindruck bei der Begutachtung der offenliegenden RAM Riegel direkt WOW, die sind ja mal riesig!. Die Höhe der Arbeitsspeicher beträgt 55 mm. Dies sind im Vergleich zu meinem G.Skill RipJaws stolze 13 mm mehr. Ich habe leider keinen Vergleich zu ähnlichen RAMs mit RGB Beleuchtung, aber der Corsair Riegel sieht sehr mächtig aus. Auf Grund der Höhe sollte man vorher überprüfen, wie hoch und breit der CPU-Kühlkörper im eigenen PC sitzt, damit sich beide Komponenten nicht gegenseitig stören.
    Nimmt man den Dominator Platinum aus seiner schützenden Verpackung, spürt man direkt die hohe Qualität und Verarbeitung aufgrund des Gewichts und der Haptik. Alle anderen Arbeitsspeicher die ich bisher in den Händen hielt, fühlten sich bei weitem nicht so edel und hochwertig an wie der Corsair. Der Riegel ist in einer komplett mattschwarzen Optik gehalten lediglich der Corsair Schriftzug hebt sich schimmernd ab. Die Oberfläche des Kühlkörpers und des oberhalb aufgeschraubten Bügels aus Aluminium ist rau. Der Bügel umschließt die RGB LEDs, sodass sie zum einen nach oben in acht kleinen Quadraten und dem Dominator Schriftzug strahlen. Zum anderen leuchten die LEDs seitlich innerhalb der 39 kleinen Rechtecke.


    Montage & Bedienerfreundlichkeit
    Die Montage der RAM-Riegel ist verhältnismäßig einfach. In einem bestehenden System sind die alten Riegel zu entfernen und die neuen in die gleichen Steckplätze einzusetzen. Falls man ein neues System aufbaut, sollte man vorher einen Blick in das Motherboard Handbuch werfen. Dort wird gezeigt, welche Steckplätze zu nutzen sind, damit der Arbeitsspeicher im Dual-Modus läuft. Damit der Riegel auf seinen 3200 MHz taktet, muss im Bios dementsprechend das XMP Profil eingestellt werden oder manuell die Taktrate und DDR Voltage geändert werden. Dazu mehr im Abschnitt Performance.
    In Windows lässt sich der Riegel in vielen verschiedenen Farben und visuellen Effekten einstellen. Dazu wird die iCUE Software benötigt, welche auf der Homepage von Corsair zur Verfügung steht und problemlos zu finden ist. Je nach eingestelltem Effekt lässt sich dessen Geschwindigkeit und Richtung ändern, die Helligkeit der RGB LEDs einstellen, jede LED einzeln einfärben oder aber auch die Beleuchtung komplett ausschalten. Es gibt unzählig viele Möglichkeiten und es sollte auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ich, als RGB Liebhaber, finde diese Vielzahl an Einstellmöglichkeiten einfach großartig. Obwohl ich zuvor noch nie die iCUE Software benutzt habe, konnte ich schnell und einfach mein RGB Profil einstellen.
    Ich habe versucht die Riegel über meine Motherboard Software RGB Fusion zum Leuchten zu bringen, aber leider ohne Erfolg. Der Riegel wird in der Software als Apacer RGB DDR4 RAM erkannt, aber lässt sich nicht steuern. Es läuft demnach das Profil von der iCUE Software weiter. Sobald die iCUE Software nicht mehr auf dem PC installiert ist, wird der Riegel auch nicht mehr in der RGB Fusion Software erkannt. Wie sich dies mit anderen Mainboard Herstellern und deren Software verhält, konnte ich nicht testen.


    Performance
    Der Dominator Platinum RGB ist mit meinem Motherboard dem Gigabyte B450 Aorus Pro kompatibel. Ich habe im BIOS das XMP Profil aktiviert, welches den Takt auf 3200 MHz einstellt und die DDR Voltage auf 1,35 V erhöht. Anders als mein G.Skill RipJaws V, lief der Dominator von Anfang an in Windows sowie auch in Games stabil. Bei meinem alten RAM dagegen, musste ich die DDR Voltage auf 1,38 V erhöhen, damit ich ein stabiles System erhalten habe.
    Um die Leistung der Dominator Platinum zu ermitteln, habe ich verschiedene Benchmarks laufen lassen, die auch den Durchsatz und die Zugriffszeiten aufzeigen. Die Testläufe habe ich ebenfalls mit den G.Skill RipJaws V durchgeführt, damit ein Vergleichswert vorhanden ist.
    Die beiden Arbeitsspeicher sind auf dem Datenblatt nahezu identisch. Zudem ist jeder der Speichermodule mit SK Hynix Chips bestückt. Hier hätte ich mir von Corsair gewünscht, dass sie auf die Samsung B-Die Chips zurückgreifen. In anderen Modulen der Dominator Platinum RGB Reihe sind diese verbaut.

    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Max. Frequenz 3200 MHz 3200 MHz
    Spannung 1.35 V 1,38 V
    Latenz CL CL16 CL16
    RAS to CAS Delay tRCD 18 18
    Ras Precharge Time tRP 18 18
    Row Active Time tRAS 36 38

    Der Corsair Riegel hat eine kürzere Row Active Time tRAS, was bedeutet, dass dieser Riegel schneller neue Lese- oder Schreibbefehle empfangen kann.
    Die Standard Werte BIOS auf Werkseinstellung sehen wie folgt aus.

    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Frequenz 2133 MHz 2133 MHz
    Spannung 1.2 V 1,2 V
    Latenz CL 15 15
    RAS to CAS Delay tRCD 15 15
    Ras Precharge Time tRP 15 15
    Row Active Time tRAS 36 36

    Getestet wurden beide Riegel mit dem PCMARK10 Benchmark, sowie dem Speichertest von PerformanceTest aus dem Hause PassMark. Die RAMs wurden einmal mit ihren Standardwerten getestet und ein zweites Mal mit dem geladenen XMP Profil.
    Im PCMARK10 Benchmark ist das Ergebnis der beiden getesteten Arbeitsspeicher nahezu identisch. Der Dominator liegt hier mit knapp 48 Punkten vorne, was für mich keinen signifikanten Unterschied zeigt. In der Detailansicht des Benchmark-Ergebnisses kann man sehen, dass die Riegel nicht mehr als 0,25 Sekunden beim Zugriff auf Dateien oder Programme auseinanderliegen. Einmal ist der Corsair schneller, einmal der G.Skill. Ein kleiner Unterschied existiert beim Grafikrendering. Dabei erreicht der Dominator 239,26 FPS, der RipJaws hingegen 216,50 FPS.

    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Gesamt 5947 5899
    Essentials 8885 8801
    Produktivität 7723 7742
    Digital Content Creation 8319 8178

    Ein ähnliches Bild der Ergebnisse zeigt sich auch bei geladenem XMP Profil. Hier ist der G.Skill mit knapp 21 Punkte vorne. Beim Grafikrendering erreicht der Corsair Riegel 255,49 FPS und der G.Skill 244,49 FPS.

    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Gesamt 6116 6137
    Essentials 9166 9170
    Produktivität 7943 7953
    Digital Content Creation 8528 8601

    Ebenfalls der PerformanceTest spiegelt das Ergebnis der zuvor durchgeführten Benchmarks wider. Beide Arbeitsspeicher sind sowohl im Standard Betrieb, als auch mit geladenem XMP Profil gleich auf.

    2133 MHz
    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Gesamt 1902 1888
    Database Operations 83 84
    Memory Read Cached 29562 MBs 29938 MBs
    Memory Read Uncached 15314 MBs 15689 MBs
    Memory Write 7425 MBs 7636 MBs
    Memory Latency 70 ns 73 ns

    3200 MHz
    Corsair Dominator Platinum G.Skill RipJaws V
    Gesamt 2166 2222
    Database Operations 90 93
    Memory Read Cached 29814 MBs 30264 MBs
    Memory Read Uncached 18121 MBs 18839 MBs
    Memory Write 8863 MBs 8751 MBs
    Memory Latency 60 ns 58 ns


    Preis-Leistungsverhältnis
    Der 16GB Corsair Dominator Platinum RGB steht in einem angemessenem Preis-Leistungsverhältnis. Es gibt auf dem Markt durchaus günstigere RGB Arbeitsspeicher, wobei sich der Dominator durch sein extravagantes Design und erstklassiger Machart von der Konkurrenz abhebt.


    Fazit
    Mein Fazit ist Ein gelungener Arbeitsspeicher mit einer hochwertigen Verarbeitung und unzähligen Beleuchtungseffekten. Über das außergewöhnliche Design des Corsair Dominator Platinum RGB lässt sich streiten. Aber da sind die Geschmäcker bekanntlich verschieden. Wem das Design zusagt und RGB Liebhaber ist, wird ebenfalls von der Performance des RAM nicht enttäuscht werden.
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