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Bewertungen für Alphacool Eisbaer Aurora 360 (11730)

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Bewertungen (7)

4.6 von 5 Sternen
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Bewertungsverteilung

  • 3.0 via Mindfactory am

    Also ich muss schon ehrlich sagen ... diese AiO hätte meine…

    Also ich muss schon ehrlich sagen ... diese AiO hätte meine CPU geschrottet - 440 wenn ich nicht durchgehend die Temps checken würde ... ich habe das Fenster zwar zur Seite links gerichtet, weil es nach oben nicht ging wegen dem Gehäuse, aber dennoch ist kein Grund, dass die CPU 100C +- erreicht ... und das auf dem Desktop. Na ja .. mal schauen, habe jetzt ein anderes Gehäuse geholt Big Tower und hoffe dann, fass es mit dem Fenster nach oben gesündere Werte erreicht.
  • 5.0 via Mindfactory am

    Habe sie nun seit einigen Tagen in Betrieb und ist von der …

    Habe sie nun seit einigen Tagen in Betrieb und ist von der Kühlleistung her mit einem Dark Rock Pro 4 vergleichbar. Nach 3 durchläufen hintereinander in Cinebench R20 befindet sich die CPU Temperatur Ryzen 2700x bei 62 Grad. Pumpe ist absolut unhörbar bei voller Drehzahl. Die zugehörigen Lüfter sind auch ganz brauchbar. Bei 1000RPM sind sie nur leicht hörbar, aber auf angenehmen Niveau. Schade von Mindfactory ist, dass ich leider ein Retourprodukt erhalten habe. Kleinere Kratzer waren bereits vorhanden und Rückstände der WLP waren noch zu finden. Zubehör war aber vollständig. Aber irgendjemand muss ja das bekommen, was einmal zurückgeschickt wurde. Das kann ich schon verstehen.
  • 5.0 via Mindfactory am

    Alphacool Eisbär Aurora 360 Vielen Dank an Mindfactory und …

    Alphacool Eisbär Aurora 360

    Vielen Dank an Mindfactory und alphacool für das Auswählen zum Tester und das entgegen gebrachte Vertrauen. Die All-in-One tritt gegen den Stock Kühler des RyZen 2700x an, sowie gegen einen Dark Rock TF und einen Dark Rock Pro 4 an.

    Fazit für alle, die sich nur für die harten Fakten Interessieren
    Die alphacool Aurora 360 ist eine sehr gute All-in-One Wasserkühlung. Sie bietet vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten an und kann an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Das können die wenigsten fertigen Wasserkühlungen. Dank des Schnellverschlusses kann auch eben so schnell eine GPU Erweiterung angeschlossen werden, oder noch mehr. Auch kann die WaKü komplett zerlegt werden und eine Customwasserkühlung aus den Komponenten aufgebaut werden. Alles ist ja da CPU Kühler, Ausgleichbehälter, Radiator, Fittings, nur der Schlauch muss dann ersetzt werden. Die Kupplung kann benutzt werden, oder nicht. Was etwas negativ auffällt, sind die bei max. Umdrehungen lauten Lüfter. Bedenken habe ich noch, wenn von einem RyZen auf einen Intel gewechselt wird. Die Klammern am CPU-Kühlkörper gehen nicht so leicht ab. Wenn bei einem System bleibt RyZen oder Intel dann spielt es keine Rolle, und der Punkt kann übergangen werden. Daher würde ich mir diese All-In-One jederzeit wieder holen.

    Positiv
    - Schnellverschluss
    - G Norm
    - RGB Anschluss
    - RGB Lüfter
    - einfache Montage
    - viel Zubehör
    - Fillport am CPU-Kühler

    Negativ
    - teils sehr laute Lüfter
    - Demontage der Adapter am CPU-Kühler könnte leichter gehen

    Daher gebe ich eine klare Kaufempfehlung für alle Interessenten. Denn hier gibt es die Möglichkeit das ganze System einfach zu erweitern und den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

    Verpackung
    Die All-in-One ab sofort AiO wurde sehr gut verpackt geliefert. Die Verpackung ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche reduziert. In der Verpackung befindet sich die Pumpe- Radiator Einheit, drei Lüfter, Anschlüsse für diverse Sockel. Alles ist sauber getrennt und einzeln verpackt. Die Lüfter sind einzeln verpackt und somit sehr gut geschützt, ebenso die Lamellen des Radiators.

    Spezifikationen
    Die AiO wurde für diverse Sockel entworfen. Alle benötigten Adapter, Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben und Werkzeuge liegen bei. Dank der Schnellkupplung kann diese AiO jederzeit erweitert werden, um z.B. eine GPU mit zu kühlen. Alle Anschlüsse an der AiO sind genormt und können gegen andere getauscht werden. Die komplette AiO kann demontiert werden und somit erweitert oder in einer anderen Zusammensetzung verwendet werden. Also ein günstiger Einstieg in die Welt der Custom Wasserkühlung.

    Kompatibilität AMD AM2 AM2+ AM3 AM3+ FM1 FM2 FM2+ AM4
    Kompatibilität Intel 775 1056 1155 1150 1151 2011 2011-3 2066

    Maße 360 mm 397 x 124 x 30 mm

    Pumpe
    Drehzahl 2800 rpm
    Spannung ; 7 13,5V DC
    Stromaufnahme 4W
    Max Durchfluss75Lh
    Max Förderhöhe0,95 m

    Pumpengehäuse LxWxH66 x 66 x 69 mm
    Material AGBNylon
    Material GehäusePOM

    Radiator MaterialKupfer
    Anschlüsse2 x G14

    Lüfter
    Geschwindigkeit 800 2000 rpm
    statischer Druck 2,0 mm H2O
    Luftdurchfluß 104,49 m3h
    Lager hydraulisch
    Lüfteranschluß 4-Pin PWM
    Anschluß Digital RGB 3-Pin JST + 3-Pin 5V

    Preis 144,95 Euro

    Link httpswww.alphacool.comshopsets-systemeeisbaer24619alphacool-eisbaer-aurora-360-cpu-digital-rgb

    Design
    Die AiO wurde für so gut wie alle erhältlichen und vergangenen Sockel designt und kann fast überall angeschlossen werden. Es hat das übliche Design von einem Radiator, der per Schlauch an die Pumpe-Ausgleichbehälter Kombination angeschlossen ist. Die RGB Lüfter sowie die RGB Pumpe kann an die gewünschte Farbkombination eingestellt werden. Dies geschieht entweder durch die beigelegte Fernbedienung, oder direkt per Anschluss an das Mainboard, sofern es einen drei Pin Anschluss hat. Über die Software des Herstellers können die Farben dann eingestellt werden. Welche Möglichkeiten es gibt, welche Kombinationen aus Farben und Effekten hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Die Pumpe hat einen Verschluss für das Befüllen der Kühlung. So kann z.B. die AiO zerlegt werden und an das jeweilige Gehäuse und die Umgebung komplett angepasst werden, oder andere Schläuche verwendet werden. Dann kann der Loop wieder mit Flüssigkeit gefüllt werden bitte kein Wasser oder destilliertes Wasser nehmen, es gibt dedizierte Flüssigkeiten für Wasserkühlungen.

    Verarbeitung
    Die AiO ist super verarbeitet, keine scharfen Kanten, kein unnötiger Ballast wurde verbaut. Unter den Schraubelementen ist eine kleine Platte angebracht, die schützt die Lamellen und die Röhren vor Verletzungen beim Einbau der AiO im System.

    Montage
    Der Einbau im Gehäuse ist recht einfach, wenn ein paar kleine Regeln beachtet werden. Zuerst müssen die Lüfter an den Platz gebracht werden, dann der Radiator dahinter oder davor angeschraubt. Am besten geht die dies, wenn mit dem obersten Lüfter begonnen wird. Es wird auch ein recht großer Tower benötigt. In meinem Enthoo Evolv Micro-ATX-Gehäuse waren die Schläuche zu lang und die Tür blieb offen. Der Anschluss am Mainboard war sehr einfach. Es sollte nur darauf geachtet werden, auf welchen Sockel der CPU Kühler soll. Es befinden sich diverse Klemmen für den CPU Kühler in der Verpackung. Einmal angebracht löst der sich nicht so einfach. Die Schläuche lassen sich etwas biegen, der Radius ist nur nicht allzuhoch. Hier habe ich bedenken, dass bei einem zu kleinem Gehäuse die Schläuche abknicken. Also bitte das korrekte Gehäuse wählen. Bei einem Ryzen 2700x bleibt die Rückplatte des Mainboards in Benutzung. Der CPU Kühler wird mit den beigefügten Schrauben dort befestigt. Die Anleitung ist einfach gehalten und erklärt den Einbau recht anschaulich. Bei meinem Gehäuse ist genug Platz, um den Einbau einfach und schnell zu gestalten. Der Radiator ist in einer Pushkonfiguration vorne angebracht. Erst die Lüfter, diese drücken die Luft durch den Radiator.

    Testsystem
    - Gigabyte Aorus B450M
    - RyZen 2700x
    - 16 GB XPG Hunter RAM
    - 2 TB WD Black NVME m.2 SSD
    - Gigabyte RTX 2080 Super
    - BeQuiet 750 Watt Netzteil
    - Enthoo Evolv Micro-ATX-Gehäuse

    Leistung
    Die Leistung des Kühlers wurde mit Hilfe von Prime95 und Furmark getestet. Beides lief dann etwa eine Stunde lang. Warum nun Furmark, das fordert die CPU ja nicht. Stimmt, nur wird so das ganze System maximal ausgelastet. Die Lüfter vorne müssen ja auch das gesamte System mit frischer Luft versorgen. Der Rechner steht im Wohnzimmer, nicht weit entfernt von der Küche.
    Die CPU wurde nicht übertaktet, es wurde nur das XMP Profil des RAMs ausgelesen. Die Lüfter liefen einmal im Silent Modus, das andere Mal im Vollbetrieb. Hier nun die Werte. Alles bei normaler Raumtemperatur von 24 Grad Celsius.

    Dark Rock TF 77 C, Idle 39 C
    Anmerkung Die Lüfter waren kaum wahrnehmbar, aka der Kühlschrank war lauter.

    Dark Rock Pro 4 67 C, Idle 38 C
    Anmerkung Die Lüfter waren kaum wahrnehmbar, ebenfalls siegt der Lärm des Kühlschranks.

    Boxed Kühler 82,25 C, Idle 50,2 C
    Anmerkung der Lüfter war sehr laut, der Föhn hatte keine Chance gegen den Lüfter

    All-in-One 69,63 C, Idle 38 C
    Anmerkung Im Silent Betrieb, Lüfter waren kaum wahrnehmbar, aber gleichauf mit dem Kühlschrank.62 Grad Celsius im max Betrieb der Lüfter, dann allerdings waren die Lüfter sehr gut wahrnehmbar, der Föhn war jetzt aber Lauter. Nach einem Wechsel zu drei beQuiet Silent Wings 3 wurde die Lautstärke drastisch reduziert. Auch eine PushPull Konfiguration mit insgesamt sechs Lüftern, drei von beQuiet, drei von alphacool senkt die Lautstärke. Hier können die RGB-Lüfter auch für Beleuchtung sorgen. Je nach Konfiguration leuchtet das Gehäuse vorne oder innen.

    Warum gebe ich keine Dezibel Werte an? Zum einen hab ich eine Baustelle vor der Tür, zum anderen gibt der dB Wert nur meinen Wert zu Hause an. Da der Tower offen war, würde es keinen Sinn ergeben. Ebenfalls hängt der dB stark vom jeweiligen Tower, der Entfernung zum Benutzer an. Steht der Tower unter dem Tisch oder auf dem Tisch, wir dick sind die Wände des Towers, ist der gedämmt, etc.

    Leuchteffekte und Fernbedienung
    Die RGB-Lüfter haben die Standard Beleuchtungen vorinstalliert, wenn es ohne drei- Pol Anschluss am Mainboard betrieben wird. Bei der Fernbedienung kännen bei einfachem Drücken die Farben durchgeschaltet werden, dann bei längerem drücken diverse Blinkoptionen aktiviert werden. Die Pumpe und das Gesicht eines Bären leuchten dann im gleichen Muster. Mehr Möglichkeiten bieten dann aber die Software des jeweiligem Herstellers, wenn die Pumpe per drei Pin Anschluss angeschlossen wird. Bei mir wurde das System auf Rot eingestellt.
  • 5.0 via Mindfactory am

    Die neue AiO CPU Wasserkühlung von Alphacool, genannt …

    Die neue AiO CPU Wasserkühlung von Alphacool, genannt Eisbaer Aurora 360 CPU-Ditigal RGB. Eine verbesserte Version der schon lange verfügbaren Eisbaer Familie, diesmal auch mit RGB natürlich. Wo soll ich nur anfangen. Ach ja. Die Wasserkühlung kam in einer schlichten Karton Verpackung, für den Transport rüttelfest verpackt vom Mindfactory Team, im Inneren begrüßte mich die Verpackung des Eisbaer 360 selbst. Die Verpackung ist schlicht und modern gestaltet, vollkommen in Schwarz gefärbt und nur mit den wichtigsten Informationen bedruckt. Auf der Vorderseite ist eine Großaufnahme des Pumpenblocks im dunkeln, welches die RGB-Funktion präsentiert, das gleiche auf der Rückseite der Verpackung, diesmal mit einem der RGB Luftkühlern. Sehr gut bedacht von Alphacool zu zeigen wie die AiO mit der neuen RGB funktion aussieht.

    Beim Öffnen der Verpackung begrüßte mich die Anleitung, diese ist im A5 Buchformat, das äußere wurde dem Verpackungsdesign angepasst und auf der Vorderseite ist ein Bild einer 240mm Eisbaer AiO in Weiß. Sie ist leicht verständlich und zeigt durch farbige Bilder und entsprechenden Text, wie der CPU block an verschiedene Sockel montiert werden muss, wie der Radiator befestigt werden kann und sollte und wichtige Informationen, wie zum Beispiel, das das Sichtfenster der Pumpe nach oben zeigen muss. Außerdem wird beschrieben wie die AiO geöffnet, erweitert sowie befüllt werden kann, und es wird die Flussrichtung der Kühllösung erwähnt. Durch diese übersichtliche Anleitung war die Montage sehr leicht verständlich und konnte kinderleicht durchgeführt werden.

    Die größte Mühe bei der Montage machte natürlich der Radiator, die langen Schrauben durchs Gehäuse, durch die Luftkühler und in 3 mm kleine Bohrungen hineinzuschrauben wobei man nicht sehen kann, wie nahe dran man an den Bohrungen ist mit den Schrauben. Doch nachdem zwei Schrauben erfolgreich festgeschraubt wurden, war der Rest ein Kinderspiel. Anschließend bekommt die Pumpe unsere volle Aufmerksamkeit. Zunächst wurde ein Rahmen an der Pumpe zusammengesteckt, der brauchte etwas rohe gewallt, um eingesteckt zu werden, und mir ist fraglich, wie man diesen wieder lösen soll. Anschließend wird Befestigungsmaterial an diesen Rahmen nach Anleitung zusammengesetzt. Die Backplate muss nicht gewechselt werden, jedoch muss man das Pumpengehäuse beidhändig installieren, die Backplate festhalten und mit der anderen Hand die Pumpe Befestigen. Nachdem die erste Schraube sitzt, kann man die Backplate auch wieder loslassen. Die Schrauben werden nach Anleitung handfest gezogen.

    Die AiO, die Lüfter und das Zubehör befinden sich in einer maßgefertigten, für Wasserkühler typischen Pappform, so was wie bei einer Hühnereischachtel. Dadurch befindet sich die AiO rüttelfest und mit etwas abstand zu allen Wänden in Alphacools Verpackung, da kann der Postmann auch mal Fußball mit spielen. Die AiO, die Lüfter und das Zubehör befinden sich alle in separaten Kunststoffhüllen, wahrscheinlich zum Schutz vor staub und Fingerabdrücken. Außerdem ist sämtliches Zubehör in eigenen kleinen Kunststofftüten vorsortiert, so nutzt man immer die richtigen Teile für seinen Prozessor.

    Die AiO selbst sieht super aus, hervorstehend ist die Liebe zum Detail am Pumpengehäuse. Das matte Schwarz sieht klasse aus und die Details für die RGB-Beleuchtung sind gut abgestimmt in Anzahl und Größe. Die Kontaktfläche besteht aus vernickeltem Kupfer, diese wurde sehr gut bearbeitet und ist so glatt und poliert, dass diese als Spiegel benutzt werden kann. Das Highlight jedoch ist das Sichtfenster, indem man sofort die Pumpe selbst sieht. Und wenn man erst mal die RGB-Beleuchtung angeschaltet hat, dann kann man das Pumpengehäuse in voller Pracht bewundern. Im Betrieb ist die Pumpe selbst bei 100 % nicht zu hören, um die Pumpe nicht unnötig zu belasten, konnte ich in meinem Bios eine Kurve erstellen, welche von 25 % bis 100 % geht je nach Temperatur der CPU. So verringert man den Energieverbrauch und verlängert das Pumpenleben, wenn die CPU nicht belastet wird. Außerdem wollte ich hinzufügen, dass es sich bei den Anschlüssen am Pumpengehäuse um vollwertige G14 Gewinde handelt, so könnte man aus dieser CPU AiO eine Wasserkühlung für das gesamte System zusammenbauen.

    Kommen wir zum Radiator, hierbei handelt es sich um einen 360 mm Radiator aus Kupfer mit einer dicke von 30 mm, damit verhindert Alphacool ein Mischen von Metallen und vermeidet so potenzielle Korrosionsgefahr. Der Radiator hat auch vollwertige G14 Gewinde und kann somit erweitert oder zweckentfremdet werden. Außerdem ist mir die Schutzplatte hinter den Bohrlöchern aufgefallen, diese verhindern, dass man aus Versehen die Schrauben zu weit hineinzieht und den Radiator selbst beschädigt. Gut bedacht ! Schlussendlich hat der Eisbaer etwa 40 cm Lange Schläuche, welche aus gut biegbarem Gummi gemacht sind und ausreichend für jeden Big Tower Gehäuse sein sollten. Hier befindet sich aber auch der einzige Nachteil des 360 mm Eisbaer, der Schnellverschluss, dieser befindet sich zu nah am Radiator und verhindert ein Biegen des Schlauches. Es war mir nicht möglich den Radiator mit den Anschlüssen unten in meinem Gehäuse zu Installieren, da das Gehäuse, wie viele andere eine Abdeckung über dem Netzteil verfügt und so wenig Freiraum für einen Radiator, dessen Luftkühler und die Schläuche bietet.

    Die vorhandenen RGB-Luftkühler haben zusätzlich Schaumstoff an allen Ecken zur Vibrationsminimierung. Der Nachteil am RGB-Zusatz ist, dass der Durchmesser der Rotorblätter im Vergleich zu gewöhnlichen 120 mm Lüftern verringert ist, um Platz für die RGB-Dioden im Rahmen selbst zu machen. Ob sich dies negativ auf die Leistung auswirkt, das erzähl ich im Leistungsvergleich. Die Lüfter kommen mit einem 3 in 1 Adapter, so kann man alle Lüfter über ein Lüfterstecker am Mainboard gleichzeitig laufen lassen. Die RGB-Kabel können auch ohne Adapter zusammengesteckt werden und auf einen 5V Mainboard RGB Steckplatz platziert werden und so über Software vom Mainboardhersteller oder dritte Software entsprechend bearbeitet werden. Wenn man 3 freie RGB Plätze am Mainboard hat, so kann man die Lüfter auch individuell anschließen und einzeln dessen Farbe und Modus bearbeiten. Wer keine aktive Software für RGB mag, so hat Alphacool einen Adapter hinzugefügt an dem alle RGB-Kabel zusammengeführt werden, dieser wird direkt an einen Sata Anschluss des Netzteils angeschlossen. Der Adapter hat ein Bedienfeld mit 3 Knöpfen, welche die Helligkeit, den Modus und dessen Geschwindigkeit der RGB-Beleuchtung ändern. Die RGB-Beleuchtung der Lüfter sieht super aus, die Farben verlaufen flüssig und sind kontrastreich. Die einzelnen Dioden werden nur bei minimaler Helligkeit und nur im Innersten der 3 Diffusionsringe wahrnehmbar, und das nur leicht. Meine Empfehlung ist es die Lüfter bei 70 % Helligkeit hinter verdunkeltem Glas zu haben.

    Kommen wir zu meinen Test. Zuvor wurde mein Ryzen 3600X von einem NH-D14 gekühlt. Der Luftkühler hatte den Nachteil, dass es sich bei den Lüftern um keine PWM Modelle handelt, so lief dieser immer bei min 50 % und stieg bei CPU gebrauch gern mal auf 100 %. Bevor ich den Eisbaer montierte, habe ich Aida64 benutzt, um die CPU zum Schwitzen zu bringen. Dabei wurde die Temperatur nach exakt 10 min von Ryzen Master, Aida selbst und dem MSI Afterburner abgelesen, da alle 3 Programme unterschiedliche Temperaturen anzeigten. Durch Verwendung von Aida64 als CPU Stresstest mit einer festgelegten Laufzeit, ist es möglich, eine konstante Last auf die CPU zu legen und kann als Vergleichswert für andere 3600X Besitzer dienen, welche den gleichen Stresstest ausführen. Die CPU wurde bei 3,9GHz, mit AMDs PBO unter Ryzen Master und auf 4,35GHz OC getestet. Alphacool hatte eine Spritze mit Wärmeleitpaste im Zubehör beigefügt, jedoch wurde diese von mir nicht verwendet und stattdessen die gleiche genommen welche schon für den NH-D14 verwendet wurde um die Wärmeleitpaste als Fakor auszuschließen.

    Folgendermaßen werden die Temperaturen dargestellt
    Taktfrequenz - Ryzen Master - Aida64 - MSI Afterburner
    NH-D14
    3,900GHz -------- 59°C - 47°C - 60°C
    4,015GHz PBO -75°C - 63°C - 75°C
    4,350GHz -------- 82°C - 77°C - 92°C

    Eisbaer 360
    3,900GHz -------- 55°C - 44°C - 56°C
    4,050GHz PBO - 73°C - 61°C - 72°C
    4,350GHz -------- 77°C - 65°C - 78°C

    Wie man anhand dieser Daten sehen kann, ist der Eisbaer 360 RGB in allem überlegen und vor allem, wenn es um höhere Taktfrequenz geht. Auffallend ist, dass AMDs PBO sogar den Unterschied gemerkt hat und die Taktfrequenz automatisch um 45 Mhz erhöht hat und dennoch die Temperatur gefallen ist. Anscheinend stört der verringere Rotorblätter Durchmesser der Lüfter nicht bei der Kühlleistung. Hinzukommt noch, dass die drei Luftkühler nicht 75 % ihrer Drehzahl überschreiten. Selbst dann sind diese flüsterleise obwohl sie sich an einem Radiator an der Front des Gehäuses befestigt befinden. Die Leistung der Lüfter kann manuel auf 100 % erhöht werden um bessere Temperaturen zu bekommen, doch dies macht den Sinn einer Wasserkühlung zur Nichte.

    Mein Fazit ist, dass Alphacool hier ein PreisLeistung Monster hat was nicht nur optisch, sondern auch Leistungs- und lautstärkemäßig begeistert. Die Pumpe wurde laut Alphacool verbessert und man bekommt drei neue RGB-Luftkühler dazu. Die RGB-Implementation sieht vor allem im Pumpengehäuse super aus, vor allem im Dunkeln. Das Beste an dieser AiO ist jedoch, dass dies in Wirklichkeit eine AiO aus handelsüblichen Wasserkühlungselementen zusammengebaut ist. Es kann alles erweitert oder ersetzt werden, es kann als Grundlage für ein vollkommen gekühltes System dienen und das mit wenig aufwand. Falls sich die Kühllösung mit den Jahren verringern sollte, so kann es mit destilliertem Wasser wieder ergänzt werden möglich durch eine Öffnung am Pumpengehäuse. Diese Vielseitigkeit und Möglichkeit der Instandhaltung einer üblich geschlossenen Wasserkühlung setzt Alphacools neuer Eisbaer 360 RGB weit über andere Varianten der Konkurrenz.
  • 5.0 via Mindfactory am

    Produkttest Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU - Digital RGB …

    Produkttest Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU - Digital RGB

    Vorgaben

    - Design
    - Verarbeitung
    - Montage
    - Leistung
    - Preis-Leistungsverhältnis
    - Haltbarkeit
    - FotosScreenshoots

    Design

    Die Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU - Digital RGB wird in einer schicken, sehr großen und schweren Box geliefert. Die Box hat eine Länge von 44 cm, eine Breite von 26cm und eine Höhe von 14 cm. Innen ist alles, ordentlich in Fächer unterteilt, verpackt. Betriebsanleitung liegt natürlich bei und ist komplett in Deutsch. An Hand von Bildern und Zeichnungen mit Beschriftung, wird man einfach durch die verschiedenen Schritte des Zusammenbaus und der Installation geführt. Ein klares Lob an den Hersteller! Kommen wir zur Alphacool Eisbaer Aurora 360. Der Radiator besteht komplett aus Kupfer ist im schlichten schwarz matt gehalten. Maße 397 x 124 x 30 mm. Seitlich ein schöner, blauer alphacool Schriftzug, der natürlich auf beiden Seiten ist. Die neuen Schläuche von alphacool, auch im schlichten matt schwarz, sehen und fühlen sich hochwertig an. Der Schnellverschluss für eventuelle Erweiterungen der Wasserkühlung hat dieselbe Farbe wie die Schläuche und fällt somit kaum auf. Auch eine schöne neue Innovation von alphacool. Kommen wir zum Herzstück der Eisbaer Aurora 360 - die Pumpe mit Kühler und Ausgleichsbehälter ist wirklich groß und schwer. Pumpengehäuse Maße 66 x 66 x 69 mm. Wieder im schlichten matt schwarz gehalten, seitlich ein Fenster mit Sicht auf die Pumpe, die im Betrieb durch verschieden verbaute LEDs, zu betrachten ist. Aber dazu später mehr. Weiterhin befinden sich ein alphacool Schriftzug oben auf der Pumpe, sowie oben und an den Seiten der bekannte Eisbaer Kopf. Auch diese Elemente werden später von LEDs beleuchtet. Kommen wir nun zu den neuen alphacool RGB Lüftern, die wir auf den Radiator montieren müssen. Es handelt sich hierbei um 3 Alphacool Eiszyklon Aurora LUX PRO Digital RGB 120x120x25mm. Wieder in matt schwarz, sehr hochwertig verbaut. LEDs sichtbar von oben auf den Lüfter, der äußere Kreis mit zwei LED-Streifen, sowie an den Seiten ein LED-Streifen. Am Lüfter seitlich - ein Kabel für Strom und ein Kabel für die LEDs. Das Kabel für die LEDs verfügt sowohl über einen männlichen Stecker als auch über einen weiblichen Stecker. Zum späteren Verbinden der drei Lüfter in Reihe, um eine gleichmäßige Beleuchtung zu garantieren. Hierfür liegt auch ein Digital RGB LED-Controller bei, mit dem man später die Beleuchtung von Pumpe und Lüftern steuern kann. Dieser Controller ist sehr klein gehalten, mit drei Tasten ausgestattet, mit denen man Farbe, Geschwindigkeit und Modus ändern kann. Der Stromanschluss für den Controller erfolgt einfach über SATA. Zudem natürlich noch das ganze Zubehör

    - 4-Pin PWM Y-Adapter
    - JST auf 5V 3-Pin Adapter
    - Wärmeleitpaste
    - Schrauben

    Auch passt sie auf so gut wie jeden ProzessorSockel

    - Kompatibilität AMD AM2 AM2+ AM3 AM3+ FM1 FM2 FM2+ AM4
    - Kompatibilität Intel 775 1056 1155 1150 1151 2011 2011-3 2066

    Zusammengebaut macht der Eisbaer wirklich etwas her. Er sieht hochwertig und stabil verbaut aus und macht seinem Namen alle Ehre, denn die Alphacool Eisbaer Aurora 360 ist wirklich sehr groß.

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist alphacool typisch, mit hochwertigen Materialien durchgeführt worden. Der Radiator weist optisch keine Mängel auf. Er besteht komplett aus Kupfer, welches man aber an keiner Stelle durch die matt schwarze Lackierung sehen kann. Die Kühlrippen und Anschlüsse der Schläuche sind alle gerade und gleichmäßig verbaut. Die Schläuche wirken sehr stabil. Und auch die Pumpe ist sauber verarbeitet, der Schriftzug und die Eisbaerköpfe sind gut zu erkennen. Der vernickelte Kupferboden ist sehr groß und bedeckt später den kompletten Prozessor. Kabel und Stecker sind wie gewohnt, nur das Stromkabel hat noch eine Nylonummantelung mitbekommen.

    Montage

    Hierfür wurden die Lüfter auf dem Radiator in die richtige Position gebracht, damit sich die Lüfter-Kabel später auf der Rückseite befinden. Lieber vorher genau überlegen und die Wasserkühlung in Position halten, um zu sehen, welcher Teil vorne im PC-Sichtfenster zu sehen ist. Mit den beigelegten Schrauben die drei Lüfter auf den Radiator verschraubt. Es hat sich als kompliziert herausgestellt, die Schrauben durch die Lüfter, auf den Radiator, in die richtige Position zu bringen. Man trifft nur sehr schwer das Gewinde auf dem Radiator. Dadurch zerkratzt man sich schnell den schwarzen Lack. Die Schraublöcher, außen an den 4 Kanten des Lüfters, sind auf beiden Seiten mit einer Art Schaumstoff umrandet. Auf diesem liegen die Lüfter dann auf. Zum einen eine gute Geräuschunterbindung und zum anderen ein Kratzerschutz für den Radiator. Dann die Kabel für den Strom in den Dreier-Verteiler 4-Pin PWM Y-Adapter gesteckt, damit man beim Einbau nur einen Stecker hat, den man an den CPU-Lüfter Anschluss am Mainboard stecken muss. Dann noch die LED-Kabel der Lüfter zusammengesteckt, um auch hier am Ende einen Stecker für das Mainboard oder den Controller zu haben. Da ich einen Ryzen 7 2700X Prozessor in meinem System verbaut habe, habe ich an die Pumpe die Halterung für den AM4 Sockel verbaut. Alles Zubehör ist beiliegend. Ich werde die Alphacool Eisbaer Aurora 360 in ein be quiet! Dark Base 700 Gehäuse verbauen. Es soll in den Deckel des Gehäuses verbaut werden. Hierzu hat das Gehäuse oben eine Schiene, die man dann rauszieht, um sie dann an den Radiator verschrauben zu können. Somit erledigt man den fummeligen Teil außerhalb des Gehäuses und muss beim Einbau, die Schiene mit dem verbauten Radiator nur wieder reinschieben. Dann habe ich den Prozessor mit Reinigungsalkohol gesäubert und mit der beiliegenden Wärmeleitpaste von alphacool und einer kleinen Spachtel gleichmäßig auf dem Prozessor verteilt, den Radiator oben ins Gehäuse geschoben und die Kabel nach hinten durchgezogen, damit im Innenraum keines zu sehen ist. Dann an das Gehäuse die passende Back Plate und die Pumpeneinheit vorsichtig auf den Prozessor verschraubt. Hierbei muss man auf das diagonale Festziehen der Schrauben achten, damit am Ende die Pumpe gleichmäßig auf dem Prozessor verschraubt ist. Ich habe die Pumpe so eingebaut, dass ich das Sichtfenster zum Pumpengehäuse und den LEDs in meinem PC sehe. Dann kommt der Anschluss der Kabel. Das 12 Volt Stromversorgungskabel der Pumpe habe ich auf mein Mainboard an eine AIO Pumpen Schnittstelle angebracht. Dieser Anschluss wird kontinuierlich mit 12 Volt versorgt, so dass die Pumpe später immer in der gleichen Geschwindigkeit läuft. Die Kabel der LEDs von Lüfter und Pumpe habe ich zusammen in Reihe gesteckt und an den beigelegten Controller angeschlossen. Aber auch ein direkter Anschluss an das Mainboard ist möglich. Nur hier bitte darauf achten, dass ihr hierfür nicht den RGB Header verwendet. Das funktioniert nicht und ihr könnt dadurch eure LEDs kaputt machen! Bei mir übernimmt der Controller die Einstellungen der Beleuchtung der Wasserkühlung, da ich mit den voreingestellten Features und Farbeinstellung voll auf zufrieden bin. Die Wasserkühlung ist jetzt verbaut und einsatzbereit.

    Leistung

    Vorab mein System, mit der die Alphacool Eisbaer Aurora 360 getestet wurde

    Prozessor AMD Ryzen 7 2700X 8 Kerne 3700 MHz
    Mainboard ASUS Prime X470 Pro
    Arbeitsspeicher 64 GB G.Skill DDR 4 3200 MHz
    Grafikkarte Palit NVIDIA GeForce RTX 2080Ti Dual Fan
    Festplatte 1000GB Samsung 970 Evo Plus M.2 2280 PCIe 3.0 x4 NVMe 500GB Samsung 970 Evo M.2 2280 NVMe PCIe 3.0 x4 32Gbs
    Gehäuse be quiet! Dark Base 700
    Monitor acer Predator XB281HK

    Als Testprogramme agierten zum einen Cinebench R20 für den Single Core und den Multi Core Test, sowie 3D Mark für Grafik, Raytraycing und Performance. Beides Programme, die den Prozessor richtig auf Touren bringen. Und zudem habe ich noch einige Spiele getestet. Hier ist zu sagen, dass alle getesteten Spiele in 4K und auf höchsten Einstellungen gespielt wurden. Hier die Ergebnisse

    Idle

    25C - 28C Laufzeit 12 Std

    Cinebench R20

    Single-Core - 51 C 3 Testläufe
    Multi-Core - 60 C 3 Testläufe

    3D Mark

    Time Spy - 57 C 3 Testläufe
    Fire Strike - 51 C 3 Testläufe
    Port Royal - 49 C 3 Testläufe

    Spiele

    Star Citicen - 55 C Spielzeit 3 Std
    Metro Exodus - 49 C Spielzeit 3 Std
    Shadow of the Tomb Raider - 59 C 3 Std Spielzeit
    A Plague Tale Innoncence - 45 C Spielzeit 3 Std
    Rebel Galaxy Outlaw - 41 C Spielzeit 3 Std
    Hell Let Loose - 55 C Spielzeit 3 Std
    SQUAD - 57 C Spielzeit 3 Std

    Hier die angegeben Daten der überarbeiteten Pumpe von alphacool

    Pumpe DC-LT 6-Pol Motor
    Drehzahl 2800 rpm
    Spannung 7-13,5V DC
    Stromaufnahme 4W
    Max Durchfluss 75Lh
    Max Förderhöhe 0,95 m


    Preis-Leistungsverhältnis

    Hier liegt die Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU bei knapp 145,00 . Sie liegt somit im guten Mittelfeld zu anderen Herstellern. Ich finde der Preis ist auch gerechtfertigt, da man bei den wirklich guten Testergebnissen sieht, was sie leisten kann. Kein Wert ging über die 60 C. Sie hält den Prozessor auch unter Volllast schön kühl und ist dabei kaum zu hören. Von der Geräuschentwicklung habe ich wirklich nur die Lüfter wahrgenommen. Aber diese laufen im Idle wirklich sehr leise. Unter Last nimmt man sie wie jeden anderen Lüfter war. Als Vergleichsmodell sind bei mir auch Lüfter von be quiet! verbaut und die Geräuschentwicklung ist identisch zu den Lüftern von alphacool. Die Pumpe habe ich in den ganzen Tests nicht einmal gehört und sie läuft auf 100%. Hinzu kommt die wunderschöne LED-Beleuchtung von Lüftern und Ausgleichsbehälter, die man in vielen verschiedenen Farben und Modis leuchten lassen kann. Alles in allem Top und das Preis-Leistungsverhältnis passt!

    Haltbarkeit

    Ich teste die Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU jetzt seit über einer Woche. Bis jetzt ist alles tadellos und ohne Beanstandungen. Sobald Veränderungen auftreten sollten, werde ich meinen Test aktualisieren.


    Mein Fazit zur neuen Alphacool Eisbaer Aurora 360 CPU - Digital RGB eine sehr gute AIO Wasserkühlung, zu einem erschwinglichen Preis, die auch noch Top aussieht! Alles in Allem ist die Eisbaer für mich eine klare Kaufempfehlung!

    Ich danke Mindfactory, dass ich als Produkttester agieren durfte. Es hat wirklich Spaß gemacht&.
  • 4.0 via Mindfactory am

    Hallo, ich hatte das Glück, bei der Testers Keepers Aktion …

    Hallo,

    ich hatte das Glück, bei der Testers Keepers Aktion als Tester ausgewählt worden zu sein. Deshalb wurde mir von Mindfactory die Eisbaer Aurora 360 Digital RGB von Alphacool zur Verfügung gestellt.
    Vielen Dank an dieser Stelle an Mindfactory und Alphacool für diese tolle Aktion.

    Versand Verpackung
    Ein paar Tage nach der Gewinnbenachrichtigung kam das Paket auch schon bei mir an. In einem unauffälligen, mit Luftbeutelfolie gefüllten Pappkarton war das etwas dunkel gehaltene Päckchen verletzungssicher eingepackt. Dieses präsentiert sofort in einer dezenten aber schönen Form, dass es sich bei diesem AiO Modell auf jeden Fall um ein Gerät mit aRGB Funktion handelt.

    Packungsinhalt
    Als erstes kommt das Handbuch zum Vorschein, unter einer Schaummatte befinden sich die restlichen Bauteile.
    Enthalten sind
    Bausätze für Intel und AMD für folgende Sockel
    Intel1156 1155 1151 1150 1366 2011 2011-3 2066
    AMDAM3+ AM3 AM2+ AM2 FM2+ FM2 FM1 C32 G34 AM4 TR4
    Backplate aus Kunststoff
    Kabelsatz inkl. Controller für externe Steuerung
    Radiator & Pumpe vormoniert und befüllt
    3 Stück 120mm Eiszyklon Aurora LUX PRO aRGB Lüfter
    Wärmeleitpaste
    Adapter auf den 3Pin Anschluss am Mainboard
    Achtung! Es darf auf keinen Fall der ähnlich aussehende 12V Anschluss am Mainboard verwendet werden, sonst ist es gleich vorbei mit der bunten Beleuchtung.

    Das alles ist in einer vorgeformten Pappkartonage gut sortiert und übersichtlich angeordnet. Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten wirkt auf den ersten Blick sehr gut und absolut hochwertig. Es befinden sich mehrere Montage-Kits in der Schachtel, um sämtliche Sockel mit diesem System bestücken zu können.
    In den Sprachen deutsch, englisch und französisch, beschreibt das Handbuch die Montage mit Hilfe einiger Farbbilder sehr verständlich. Auf der Homepage von Alphacool sind noch weitere Hinweise sowie hilfreiche Videos zu finden.

    Die Lüfter Eiszyklon Aurora LUX Pro Digital RGB sehen sehr gut aus und ich bin schon gespannt, wie sich die digitale aRGB-Beleuchtung präsentieren wird. Allerdings fällt mir auf, dass bei einem Lüfter schon an 3 Rotorblättern kleine Macken und Kratzer vorhanden sind. Vom Transport und Auspacken kommt das sicher nicht. Das wird sich in der Anwendung doch wohl hoffentlich nicht negativ bemerkbar machen? Außerdem hoffe ich, dass das Lager durch die mögliche Stoßeinwirkung keinen Schaden davongetragen hat. Auch sind es in Wirklichkeit keine echten 120er Lüfter. Vermutlich durch die breite aRGB Einfassung handelt es sich hier eigentlich um Lüfter mit einem von ca. 100mm. An den Ecken befinden sich Gummipolster, die die Schwingungen und Vibrationen der Lüfter nicht auf den Radiator übertagen und somit für einen leisen Betrieb sorgen sollen. Die Lüfter haben einen 4Pin PWM Anschluss und lassen sich beliebig miteinander verketten. Die Drehzahl wird von 800 bis 2000 Umdrehungen pro Minute angegeben.

    Der Radiator macht einen hochwertigen Eindruck. Die Lackierung ist hervorragend, die Anschlüsse sauber und sicher und die Schläuche eine EPDM-Mischung, dadurch sehr witterungs- und temperaturbeständig wirken sehr stabil und qualitativ zuverlässig. Die Finnen am Radiator sind nur ganz dünn lackiert, da die Farbe eine optimale Temperaturabgabe behindert das habe ich irgendwo im Netz gelesen. Deshalb scheint hier größtenteils das Kupfer durch. Wodurch wir auch bei dem Material wären, woraus dieser Radiator gefertigt wurde. Kupfer ist als optimaler Wärmeleiter bekannt und somit qualitativ die Beste Wahl im Einsatz eines Radiators. Allerdings hätte ich diesen Verbund etwas schwerer eingeschätzt und musste wirklich erst einmal nachsehen, ob die AiO Einheit auch tatsächlich schon mit einer Kühlflüssigkeit befüllt worden ist.
    Das Pumpengehäuse hat an einer Seite ein beleuchtetes Sichtfenster eingebaut. Hier kann man das Innenleben dieser Pumpe DC-LT 2600 auch während der Funktion einsehen. Auf den anderen 3 Seiten ziert die Silhouette eines Eisbärkopfes das Gehäuse, welches ebenfalls in RGB Farben erstrahlt. Zusätzlich befindet sich auf der Kopfseite eine Verschraubung, durch die im Bedarfsfall Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden kann.
    Nach ein paar Schwenkbewegungen habe ich im Sichtfenster ein paar kleine Luftblasen aufsteigen gesehen. Also, die Einheit ist bereits befüllt. Auf der sehr sauber polierten vernickelten Platte, die später auf die CPU montiert wird, klebt eine dünne Schutzfolie um diese vor Schmutz und leichten Kratzern zu schützen. Diese muss vor dem Einbau natürlich noch entfernt werden.

    Einbau Installation
    Nachdem ich meine Eisbaer LT 240 ausgebaut und die CPU gründlich gereinigt hatte, konnte mit der Installation der neuen Einheit begonnen werden.
    Im Gegensatz zu meiner LT 240 finde ich die Positionierung der Schlauchanschlüsse an der Aurora Pumpe viel besser. In meinem System sind alle 4 RAM Bänke belegt und die seitlichen Ausgänge der LT 240 Pumpe waren so bisschen im Weg und berührten den innersten Speicherriegel. Bei der Version der Aurora gehen die Anschlüsse nach oben weg, d.h. hier sind keine Kontakt-Probleme mit den Speicherriegeln zu erwarten.
    Der Radiator ist in real doch etwas wuchtiger, als ich es mir vorgestellt hatte. Mein Gehäuse bietet eigentlich schon sehr viel Platz, aber irgendwie scheinen die Schläuche etwas unpassend geraten zu sein. Die Pumpe soll mit dem Sichtfenster nach oben montiert werden, um hier ein trockenlaufen zu vermeiden. Wenn ich den Radiator mit den Anschlüssen zum hinteren Gehäuse-Lüfter positioniere, sind die Schläuche irgendwie zu lang und stauchen. Also musste die Anschlussseite zur Front gerichtet werden. In diesem Fall scheint mindestens ein Schlauch etwas zu kurz zu sein. Einen Nachteil habe ich hier während der Kühlung jedoch nicht feststellen können.
    Zusätzlich habe ich zwischen Radiator und Gehäuse noch einen 1mm Streifen aus Kunststoff gelegt, um die AiO komplett abzukoppeln.
    Der große Vorteil bei diesem System von Alphacool ist, dass es durch die Kupplung ziemlich flexibel und dadurch beliebig erweiterbar ist. Es lassen sich z.B. auch GPU-Kühlvorrichtungen mit in das System integrieren. Auf der Homepage von Alphacool ist sämtliches Zubehör erhältlich.

    Testsystem Leistungstest
    Folgende relevante Hardware wurde für den Test eingesetzt
    Gehäuse Aerocool Quartz Pro RGB mit 4 installierten Lüftern
    CPU Intel i7 8086K
    Mainboard Gigabyte Aorus Z390 Pro
    RAM 32GB G.Skill Trident Z 3200


    Folgende Werte habe ich gemessen

    Assassins Creed 4700MHz 78C 38dB

    Prime 95 4700MHz 84C 35dB

    3D Mark 4700MHz 79C 35dB



    Gemessen wurde die Lautstärke mit einer Handy-App, auf dem Gehäuse liegend direkt über dem Radiator. Zum Vergleich Wenn ich auf meinem Stuhl sitze, sind bis einschließlich 20dB für mich fast nicht hörbar. Ohne Kopfhörer, natürlich.

    Ehrlich gesagt, hatte ich mir von einem 360 Radiator etwas mehr Kühlleistung erhofft. Okay, der 8086K ist keine einfache CPU was Wärmeentwicklung angeht. Aber ich dachte, der Unterschied vom 240er Radiator zu einem von der Kühlfläche doch deutlich größeren 360er Radiator, würde etwas deutlicher ausfallen.

    Die Geräuschentwicklung ist nahezu identisch geblieben. Das liegt auch daran, dass die Lüfter bei Volllast auch eine höhere Drehzahl erreichen, als die vom 240er Modell. In der Regel laufen diese Lüfter jedoch nicht auf 100%, deshalb will ich diesen Punkt nicht überbewerten. Die Lüfterkurve lässt sich in der Regel aber auch passend einstellen, sodass sich dieses Problem auch mildern bzw. abstellen lässt. Die CPU muss ja auch nicht zwingend bei 4700 MHz oder mehr takten. In Assassins Creed Odyssey ist diese bei mir nur bis ca. 50 % ausgelastet. Wenn hier noch etwas runtergetaktet wird, wird die Kühleinheit logischerweise auch nicht so stark gefordert. Die Pumpe an sich habe ich persönlich bisher überhaupt noch nicht herausgehört. Wenn man diese im Bios voll aufdrehen lässt, bemerkt man die Funktion nur, wenn man die Hand darauf hält.

    Digitales RGB
    Die Beleuchtung sieht einfach fantastisch aus. Diese lässt sich zum Beispiel über die mitgelieferte Fernbedienung beliebig einstellen. Es funktioniert aber auch ganz gut mit RGB Fusion2.0, der Software von Gigabyte. Die Effekte sehen schon ziemlich cool aus. Deshalb werde ich mir 3 dieser Eiszyklonlüfter bei Mindfactory bestellen und diese gegen meine 0815 RGB Lüfter an der PC-Front tauschen.


    Mein Fazit
    Insgesamt finde ich dieses Kühlsystem technisch und optisch sehr gelungen. Es macht qualitativ einen ausgezeichneten Eindruck. Wird die CPU nicht übertaktet, läuft alles sehr ruhig und weder die Lüfter noch die Pumpe sind störend zu hören. Im Idle ist eigentlich überhaupt gar nichts Wahrnehmbar. Im Vergleich zu meiner Eisbaer LT240 hätte ich allerdings eine deutlichere Verbesserung unter Last erwartet.
    Der günstigste Preis für die Aurora liegt aktuell bei ca. 133. Meine alte LT 240 kostet bei fast gleicher Leistung, sofern noch verfügbar, etwa 90. Allerdings ist die RGB Beleuchtung der Aurora extrem schick. Das PL- Verhältnis finde ich daher minimal zu hoch.

    Positiv
    +sehr gute Verarbeitung
    +gute Kühlleistung
    +sehr schönes digitales RGB, auch für ältere Mainboards verwendbar
    +sehr leise im Normalbetrieb

    Negativ
    -Schlauchlänge
    -Keine nennenswerte Verbesserung der Kühlleistung zu der 2 Jahre alten Eisbaer LT240

    Hoffentlich konnte ich euch einen ersten Eindruck von diesem Produkt vermitteln.
    Vielen Dank nochmal für die Möglichkeit, dieses Produkt testen zu dürfen.

    Schöne Grüße
  • 5.0 via Mindfactory am

    Klasse AIO, die bei mir die CPU im Idle bei 30 Grad und …

    Klasse AIO, die bei mir die CPU im Idle bei 30 Grad und beim Zocken bei Rund 50 Grad hält und das ohne große Schwankungen. Verbaut in der Front in einem Dark Base 700 sieht man zwar die LEDS der Lüfter nicht mehr, aber die Pumpe ist ebenfalls dezent beleuchtet.
    Vollkupfer kein Alu! und modulare Erweiterbarkeit sind Eigenschaften, die ich zu dem Preis gerne mitnehme.
    Einziger Kritikpunkt für mich ist die fehlende 12V Kompatibilität zu RGB Fusion, was aber kein Drama ist, da der beiliegente Controller auch funktioniert.
    Bei den Sockelschrauben muss man etwas aufpassen, da diese erst zusammengesetzt werden müssen. Ging aber auch am Ende.
    Da die AIO nirgendwo verfügbar war, habe ich sie beim Hersteller in Deutschland bestellt, was auch gut funktionierte.
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