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Bewertungen für Sony 18-250mm 3.5-6.3 DT schwarz (SAL-18250)

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Bewertungen (2)

4.0 von 5 Sternen

Bewertungsverteilung

  • Beachtenswerte kleine Systemkamera

    Die Kamera erfüllt alle modernen Features von Digitalkameras. Die zeigt sich in der Bildqualität , wegen des fast Vollformat-Bildchips. Der horizontal in alle Richtungen schwenkbare hoch auflösende Monitor ist wirklich ein Fortschritt, da die Bildänderung fast der Geschwindigkeit des direkten Sucherblicks von Spiegelreflexkameras gleich kommt. Gilt übriges auch für den elektronischen Sucher.Nachteile sind die mageren Beschreibungen auch im Handbuch. Das wird erst wieder wettgemacht nach der Registrierung bei Sony. Dort gibt es dann die maximale Bedienungsanleitung auf Deutsch und in Farbe.Ebenfalls ist auf die wichtige Typenbezeichnung für die Wechselobjektive zu achten Nicht jeder weiß, dass die Sony-Objektive für diese Kamera -E-Mount heißen. Die Werbung stellt das nicht immer klar heraus. (A-Mount ist für Spiegelreflex-Kameras)
  • Ein (Doch-Nicht-) Immerdabei

    Das Objektiv habe ich gemeinsam mit meiner A 77 V erstanden, weil ich häufig auf Reisen gehe und dann keinen Rucksack mit Festbrennweiten brauchen kann. Es tut auch seinen Job, fokussiert mäßig schnell und mäßig präzise, tendiert dabei aber zur Fokussierung am nahen Ende des Schärfebereichs, so dass Landschaftsaufnahmen recht gut gelingen, Objekte vor (unscharf bleiben sollendem) Hintergrund jedoch besser manuell fokussiert werden sollten.

    Bei 18 mm kommt es mir leicht dezentriert vor; während Gegenstände auf der linken Seite schon unscharf werden, sind die Dinge auf der rechten Seite in gleicher Entfernung vom Objektiv und gleichem Winkel zur optischen Achse schon scharf:

    http://static.panoramio.com/photos/original/77134502.jpg (Weitwinkel)

    Der Fehler ist nur durch starkes Abblenden (Blende 8 oder kleiner) in den Griff zu bekommen, was wiederum die Benutzbarkeit als WW für Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe beeinträchtigt.

    Mit Cropping gelingen gelegentlich sehr schöne und scharfe Fotos:
    http://www.heise.de/foto/galerie/foto/Schmetterlingsschuppen-schillern-scho-schoen-f541b6ade0d5e730eb5d763dc5d24489 (Tele, langes Ende)

    Manche andere bedürfen der Nachbearbeitung; allerdings sind Vignettierung und Verzerrung schon z.T. durch meine A77 herausgerechnet (seit Firmware-Version 1.05):

    http://www.heise.de/foto/galerie/foto/Arschitektur-1-8cd7670debb7d9b5e881f16f72d1ae91 (Mittlere Brennweite)

    Ein Problem stellt die laterale CA dar - vor allem am langen Ende sieht man Kanten mit starken Kontrasten stets violett. Das sollte zwar von der kamera-internen Korrektur weggerechnet werden können... wird es aber nicht.

    Angesichts des Kompromisses, den man notwendigerweise für den großen Brennweitenbereich eingehen muss (14-Fach-Zoom) , erfüllt das Objektiv trotz allen Abbildungsfehlern noch seinen Zweck. Ich bevorzuge inzwischen jedoch das Reisen mit drei Linsen: SAL DT 35F18 als Standard, Sigma 10-20 mm F 4,0-5,6 EX DC HSM als WW-Zoom und Tamron 70-300 mm F:4.0-5,6 DI VC USD als relativ handliches Tele.

    Vorteile: Sehr kompaktes Superzoom mit mäßiger Abbildungsleistung; Abbildungsfehler werden z.T. in den SONY-Kameras weggerechnet

    Nachteile: Laterale CA am langen Ende, eigenwillige Fokussierung (bedarf der Nachregelung in der Kamera oder der manuellen Einstellung), leicht dezentriert (zumindest mein Exemplar), mit Offenblende keine guten Ergebnisse am WW- und am Tele-Ende des Brennweitenbereichs.
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