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Skischuhfitting - Wie ein Skischuh sitzen sollte und welche Anpassungsmöglichkeiten es gibt

Skischuhfitting - Wie ein Skischuh sitzen sollte und welche Anpassungsmöglichkeiten es gibt

Bei einem Skiurlaub ist kaum ein Ausrüstungsteil wichtiger, als der Skischuh. Sollte dieser suboptimal sitzen, hilft einem auch der beste Ski nicht viel und der Fahrspaß wird entsprechend leiden. Daher hat heutzutage so gut wie jeder namhafte Hersteller ein eigenes Anpassungsystem entwickelt. Strolz wird den meisten Skifahrern ein Begriff sein, hatte allerdings immer das Problem relativ teuer zu sein. Mittlerweile gibt es allerdings auch Alternativen, die bei ähnlichen Anpassungsergebnissen deutlich günstiger sind.

Stand: 10.12.2019

Skischuhe mit Art: Damen, Herren, Hersteller: Atomic, Dalbello, Fischer, Head, Lange, Nordica, Salomon, Modelljahr: 2020 (Anbieter aus at, de)

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Ein Skischuh sollte so eng wie möglich sitzen, ohne die Blutzirkulation im Fuß zu unterbrechen. Wetterbedingungen und Einsatzbereich beeinflussen natürlich ebenfalls, wie fest ein Schuh sitzen soll. Auf FIS-Niveau werden harte Schuhschalen verwendet, die enger am Fuß liegen, für eine gemütliche Abfahrt bei schönem Wetter wird ein weiter geschnittener Schuh vermutlich ausreichen.


Hier gilt also: je sportlicher der Fahrstil, desto härter und vor allem enger der Schuh. Skischuhgrößen werden in Mondopoints angegeben, also in Innenschuhsohlenlängen in Millimeter. Es gibt diverse Umrechnungstabellen die Mondopoints auf EU-, UK- oder US-Größen umrechnen, es empfiehlt sich aber, bei den Sohlenlängenangaben zu bleiben, da diese im Normalfall präziser sind.


Wie findet man nun seine optimale Schuhgröße?


Man nimmt einfach ein Lineal oder Maßband, stellt seine Ferse auf den Nullpunkt und misst bis zu dem Zeh, der am weitesten von der Ferse entfernt ist. Bei Schuhgröße 43 entspricht das einer Mondopointgröße zwischen 27.5 und 28.0. Solange der Fahrer oder die Fahrerin aufrecht steht, sollte das Ende des Schuhs mit dem längsten Zeh spürbar sein. Sobald man sich nach vorne in den Schuhschaft lehnt, muss dieser Kontakt verschwinden. Da der Schaft schräg nach vorne geneigt ist, kommt dieser Effekt zustande. Sollte das Ende nie spürbar sein, ist der Schuh zu groß und man sollte eine Nummer kleiner probieren und die Passform vergleichen.
Fast jeder moderne Skischuh hat auf der Schale eine Leistenbreite, die Innenschuhsohlenlänge, sowie die Schalenlänge angegeben. Das erleichtert einerseits die Suche nach der passenden Form, andererseits kann man auch gleich sehen, ob der neue Schuh in die alte Bindungseinstellung passt, oder vom Fachmann nachgestellt gehört.


Die verschiedenen Anpassungssysteme:

 

Im Allgemeinen gibt es folgende Schuhtypen der diversen Hersteller:

  • Race
  • Piste
  • All Mountain
  • Touren
  • Freestyle

 

Die Kategorien Race, Piste und All Mountain bedeuten für den normalen Skifahrer in erster Linie einen Unterschied in den Schnittbreiten und den Schalenhärten. Es gibt Raceschuhe mit einem Flex von 150, also sehr unnachgiebig und mit einer sehr direkten Kraftübertragung. Bei All Mountain Schuhen hingegen ist bei den meisten Produzenten bei einem Flex von 130 Schluss, weil die Vorteile kaum mehr zu dem Komfortverlust in Relation stehen.

Pistenschuhe sind alle Modelle, die für den normalen Skisport gebaut wurden und keine spezielle Kategorie haben. Die Härten reichen von 65 Flexpunkten bis zu 140 Flexpunkten.


All Mountain ist wie beim Ski selbst eine Hybriderfindung, um Piste und Powder miteinander zu verbinden. Diese Kategorie ist in keinem Teilbereich der beste Schuh, bietet allerdings die größte Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten.

Tourenschuhe ermöglichen das Hinaufgehen auf den Berg mit Tourenski und im Allgemeinen deutlich leichter als ihre Alpinpendants, sind dafür je nach Materialauswahl des jeweiligen Herstellers allerdings nicht immer so steif oder bequem wie ein reiner Alpinschuh. Fast alle Tourenschuhe haben gekrümmte Sohlen und einen zu hohen Sohlenreibungskoeffizienten und entsprechen somit nicht den ISO-Normen, die für Alpinbindungen herrschen.


Freestyleschuhe sind für Funparks gebaut, überschneiden sich manchmal im Aufbau mit Tourenschuhen und haben trotz hohen Flexwerten, weichere Zonen, um Schienbeinprellungen durch unnachgiebige Schuhe zu vermeiden.

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