Letzte Aktualisierung:

SodaStream und die Alternativen

SodaStream und die Alternativen

Jedes Jahr landen weltweit über 16 Mrd. PET-Flaschen im Müll – einer von mehreren Gründen wieso Plastik zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für unsere Umwelt geworden ist. Dabei kann jeder Einzelne etwas zur Reduktion dieser Plastikmüllmassen beitragen. Eine Möglichkeit ist etwa die Anschaffung eines Trinkwassersprudlers mit dem sich ein und dieselben Flaschen immer wieder nachfüllen lassen. Diese Geräte haben auch den angenehmen Nebeneffekt, dass man nicht mehr literweise die Getränke vom Supermarkt nachhause schleppen muss. Hier erfahrt ihr, was für Vorteile ein Trinkwassersprudler mit sich bringt und welche Alternativen es zum wohl bekanntesten Hersteller „SodaStream“ gibt.

Mehr erfahren

(Anbieter aus at, de)

Maximale Anzahl von Produkten zur Vergleichsliste hinzufügen

Sortiert nach: Beliebtheit (Zugriffe)

Wie funktionieren Wassersprudler?

Der Wassersprudler gibt per Knopfdruck Kohlendioxid (CO2) aus dem CO2-Zylinder über ein Leitungs- und Ventilsystem an das Wasser ab. Das Resultat: Ein erfrischendes Getränk mit Kohlensäure. Der Vorteil dabei ist zudem, dass man den Kohlesäuregehalt regulieren kann und ganz nach den eigenen Vorlieben das Wasser mit Kohlensäure angereichert wird. Der dabei entstehende Überdruck im Wasserbehälter wird bei zu großem Anstieg abgelassen.

Vorteile des Wassersprudlers

Die wichtigen Vorteile der Trinkwassersprudler wurden bereits zu Beginn erwähnt: Haushalte können durch die Anschaffung eines solchen Geräts große Mengen an Plastikmüll einsparen. Zudem erübrigt sich das mühsame Schleppen der Getränkeflaschen und man kann den Kohlensäuregehalt des Wassers bestimmen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Wassersprudler enorm platzsparend sind, wenn man bedenkt wie viel Raum die gleiche Menge an Getränkeflaschen einnehmen würde, die man mit einem Zylinder erzeugen kann.

Welche alternativen Hersteller gibt es neben SodaStream?

Immer mehr Hersteller bieten eigene Wassersprudler an. Auch bei Diskontern sind die Geräte sowie die Nachfüllzylinder bereits erhältlich. Neben der Marke SodaStream, gibt es noch viele andere Marken, die Wassersprudler anbieten, wie etwa KitchenAid, Soda Trend, Aarke oder etwa mySoda. Die Anbieter unterscheiden sich dabei meist im Design und im Preis. Es gibt aber auch Unterschiede in der Handhabung. Bei den Wassersprudlern von KitchenAid erfolgt die CO2-Zufuhr zum Beispiel nicht mittels Knopfdruck, sondern über einen Hebel. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Flaschen bei manchen Herstellern, je nach Modell, entweder aus Glas oder aus Kunststoff sind. Plastikflaschen sollten nur händisch mit warmen Wasser gereinigt werden. Glasflaschen sind hingegen auch spülmaschinenfest.

Das Pfandsystem

Die gängigen CO2-Flaschen fassen 425 Gramm Kohlendioxid – laut Herstellerangaben reicht diese Menge für etwa 60 Liter Sprudelwasser. Dabei kommt es natürlich auf den eigenen Bedarf an – bevorzugt man stark sprudelndes Wasser, wird ein Zylinder nur für deutlich weniger Liter Sodawasser reichen. Hat man eine CO2-Flasche geleert, kann man diese beispielsweise in Supermärkten, aber auch in anderen Geschäften gegen eine neue bzw. volle eintauschen. Möchte man sich zusätzlich einen Zylinder als Reserve anschaffen, zahlt man neben dem Normalpreis auch einen Einsatz. Bei der Anschaffung eines Zweitzylinders sollte man jedoch Folgendes bedenken: Möchte man einen Zylinder retournieren, ohne dabei einen Ersatzzylinder im Gegenzug zu erwerben, kann man das nicht im Supermarkt tun. Die leeren CO2-Flaschen können nur eingeschickt werden. Beim Hersteller SodaStream muss man dazu auch ein Kaufbeleg sowie ein Benutzerzertifikat vorlegen.

Sodasiphon als Alternative zum Wassersprudler

Gegenüber den bisher erwähnten Trinkwassersprudler gibt es auch sogenannte Siphonflaschen bzw. Sodasiphons. Die sind Wassersprudler und Wasserbehältnis in einem – also eine Art Zapfflasche für kohlensäurehaltiges Wasser. Die Siphonflasche wird mit Leitungswasser befüllt, welches dann mit einer einmalig nutzbaren CO2-Kapsel mit Kohlensäure versetzt wird. Die Kapseln können in 10-er Packungen erworben werden und müssen im Altmetallcontainer entsorgt werden. Das Gerät hat den Vorteil, dass es sehr kompakt ist. Nachteil ist, dass die Kapseln, wie bereits erwähnt, nur einmal verwendbar sind. Für den alltäglichen Gebrauch sind Sodasiphons also nicht wirklich geeignet.

Nach oben

Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | Themenauswahl
Copyright © 1997-2019 Preisvergleich Internet Services AG