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Sonnenschutzmittel

Sonnenschutzmittel

 

So schön und angenehm sich wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut auch anfühlen - leider bringen diese auch negative Effekte mit sich. Um diese zu minimieren gibt es Sonnenschutzmittel in unterschiedlichsten Varianten, die die Haut vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen.

Stand: 06.04.2020

(Anbieter aus at, de)

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Es gibt zahlreiche Sonnenschutzmittel auf dem Markt. Unterschiede gibt es beispielsweise in der Konsistenz oder im Lichtschutzfaktor (LSF/SPF).

 

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor, kurz LSF oder auch SPF, gibt an wie stark ein Sonnenschutzmittel unsere Haut gegen UV-B-Strahlen schützt. Prinzipiell gilt - je höher der LSF, desto höher der Schutz. Komplett schützen können die Mittel jedoch nicht, weswegen es wichtig ist weitere Maßnahmen zu ergreifen - etwa Kopfbedeckungen zu tragen und direkte Sonne zu vermeiden.

Die niedrigsten Schutzfaktoren sind 6 und 10, mittleren Schutz bieten Produkte mit LSF 15, 20 und 25. Empfohlen wird jedoch ein hoher Lichtschutzfaktor, dieser ist mit 30 oder 50 gekennzeichnet. Besonders hohen Schutz erkennt man an der Angabe LSF 50+.

 

UV-A-Schutzfaktor

Da jedoch nicht nur UV-B-Strahlen schädlich für die Haut sind, sollten die Produkte auch einen UV-A-Schutzfaktor haben. Dieser muss mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen, um die Kennzeichnung (Kreis mit "UVA" in der Mitte) zu erhalten.

 

Mineralische vs. chemische UV-Filter

Doch nicht nur die Stärke der UV-Filtern unterscheidet sich bei Sonnenschutzmitteln. Auch die Art der Filter ist entscheidend. Hier gibt es zwei grundsätzliche Unterschiede: mineralische und chemische UV-Filter.

Mineralische UV-Filter bestehen aus natürlichen Farbpigmenten, welche auf der Haut einen Film bilden, der Sonnenstrahlung sofort nach Auftrag reflektiert und so die Haut vor Schäden schützt. Durch die natürliche Herkunft kommt es hier sehr selten zu allergischen Reaktionen, allerdings haben die meisten Sonnenschutzmittel mit mineralischen UV-Filtern einen niedrigeren LSF, als jene mit chemischen UV-Filtern. Oft wird deswegen auch eine Kombination aus beiden verwendet. 

Chemische UV-Filter (oft auch "organische UV-Filter" genannt) dringen, anders als die mineralischen in die oberste Hautschicht ein und brauchen dort einige Zeit (meist 20-30min) bis die volle Schutzwirkung einsetzt. Die schädlichen UV-Strahlen werden durch die chemischen Filter in nicht schädliche Wärme umgewandelt.

Vorteile der mineralischen UV-Filter sind also die sofortige Wirkung und die gute Verträglichkeit. Chemische UV-Filter können mit einem leichteren Auftragen und meist höherer Schutzwirkung punkten.

Nachteile gibt es natürlich auch bei beiden Varianten. Mineralische UV-Filter hinterlassen oft eine weiße Schicht auf der Haut und können diese austrocknen. Auch ist nicht geklärt, ob die kleinen, reflektierenden Partikel doch in die Haut eindringen und den menschlichen Organismus so schädigen können. Chemische UV-Filter werden häufig schlechter vertragen (es gibt allerdings auch gut verträgliche!) und einige Stoffe (nicht in allen Mitteln enthalten) stehen im Verdacht hormonell wirksam zu sein. Außerdem zersetzen sich chemische Filter nach 3-6 Monaten und schützen danach nicht mehr - daher auch die relativ kurzen Ablaufdaten bei vielen Sonnenschutzmitteln. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe und eine kurze Recherche über diese ist also in jedem Fall ratsam.

 

Arten von Sonnenschutzmitteln

Als letztes Entscheidungskriterium, welches Mittel am Besten für einen geeignet ist, gibt es noch die verschiedenen Arten von Sonnenschutzmitteln zu beachten. Am gebräuchlichsten ist die altbekannte Sonnencreme. Durch ihren hohen Fettgehalt ist diese in ihrer Konsistenz eher fester. Wer lieber etwas weniger fettigen Sonnenschutz verwenden will, greift besser zu Sonnenlotionen oder gar Sonnengels, welche kein Fett beinhalten. Wem das normale Eincremen zu lange dauert, kann auch auf Sonnenschutz Sprays zurückgreifen.

Einige Produkte sind zudem wasserfest. Diese waschen sich beim Baden nicht so leicht ab wie andere Sonnenschutzmittel, verlieren mit der Zeit aber dennoch ihre Wirkung. Daher gilt sowohl bei normalen, als auch wasserfesten Mitteln - häufig nachcremen um ausreichenden Schutz zu gewährleisten.

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